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"Runter vom Sofa, raus in die Natur!"



Allgemein

Trainingslager Alcudia # Marco

Nach einer Mallorca-Pause in 2016, ging es für mich Anfang März 2017 malwieder auf die Insel. Alcudia war diesmal der Ausgangsort um das 2-wöchige Trainingslager zu bestreiten.

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Mike, ein Freund aus Berlin, und ich machten es sich schon mal bequem und rollten ein paar Tage ein, bis dann auch Stefan und Tina aus dem Team, und weitere Freunde aus dem Harz bzw. Berlin eintrudelten.

Trotz unterschiedlicher Interessen, die einen wollten flach, die anderen bergig, der eine lang, der andere kurz fahren, der hatte Ruhetag, die gerade nicht, usw…ergaben sich doch einige sehr schöne gemeinsame Ausfahrten und Gespräche bei bestem Wetter und Kaffee. :-)

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Meine Mallorca-Bilanz 2017: 11 Rad.- und 2 Ruhetage, 62h Fahrzeit (fast ebenso viele bei Sonne!), gut 1600km und 23600hm, viele neue Leute kennengelernt und „alte“ wiedergetroffen…auf ein baldiges Wiedersehen freue ich mich schon jetzt!

Falls es mit dem ein oder anderen nicht klappt, wir sehen uns Anfang März 2018 auf der Insel!!! :-)

Gruß Marco

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Trainingslager Fuerteventura # Julian u. Fabian

Trainingslager Fuerteventura vom 18.02. bis 25.02. mit Fabian, Freundin und Bekannten.

600 Kilometer und 10.000 Höhenmeter

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Nach einer etwas längeren Ruhephase über Weihnachten bis in den Februar hinein, sollte das Trainingslager dem Aufbau der Form für das Frühjahr dienen. Leider verlief der Start ins Jahr 2017 für mich mehr als schlecht.

Mit:

-              einer langen Krankheitsphase über Weihnachten und Neujahr ins Jahr gestartet,

-              dann 2 Wochen Intervalltraining auf der Rolle

-              und anschließend noch einmal 5 Wochen durch einen etwas heftigeren grippalen Infekt flachgelegt

Das Trainingslager kam also wie gerufen…

Nach einem gut fünfstündigen Flug ab Hannover kamen wir vom Winter in den Sommer auf Fuerteventura an. Nach der Fahrt ins Hotel und dem Check-In, trafen wir auf Fabian und seinen Cousin. Beide sind ab München geflogen und waren schon ein paar Stunden vor uns im Hotel angekommen und konnten so schon am ersten Tag eine kleine Runde mit dem Rad drehen. Für uns hieß es erst Mal rauf auf die Zimmer und Räder aus den Koffern holen. Nach dem Rad-Aufbau blieb uns leider nicht mehr allzu viel Zeit, sodass sich unsere Einrollrunde darauf beschränkte, einmal in den Nachbarort zum Einkaufen zu fahren. Anschließend folgte das erste gemeinsame Abendessen und kurz darauf das Bett.

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Die Tage auf dem Rad verliefen eigentlich alle identisch. Morgens gegen 7 Uhr aufstehen, Frühstück, Rad, Duschen, sonnen auf dem Balkon, Abendessen, schlafen. In den 6 Tagen auf dem Rad haben wir auch so gut wie alles Sehenswerte auf der Insel abfahren können. Ein ständiger Trainingsbegleiter war der stätige und starke Wind, sodass meist 2/3 der Fahrzeit gegen den Wind verlief und der Rückweg mit Rückenwind und einem Schnitt von über 40 km/h im Rest der Zeit gefahren werden konnte. Bei Tagesdurchschnittstemperaturen von knapp über 20°c im Februar kann man dies aber auch ertragen! Die Streckenlängen betrugen im Schnitt knapp über 100 Kilometer und waren gespickt mit mittellangen, sehr knackigen Anstiegen.

Die Tage verliefen wie im Flug, da man ständig Programm hatte und waren leider viel zu schnell vorbei. Das Trainingslager hat sich für mich mehr als gelohnt und ich habe annähernd meine Form aus dem Spätherbst zurück. Das Hotel in dem wir waren (Playitas Resort in Las Playitas) ist für Sportler mehr als zu empfehlen. Auch wenn ich bereits das zweite Mal dort gewesen war, war es unter Garantie nicht das letzte Mal.

Zu Hause stehen jetzt noch die nächsten Trainingseinheiten an, bevor dann für mich im April die Rennsaison mit dem Kyffhäuser Berglauf beginnt.

Noch als Abschluss, unsere neue Team Bekleidung aus dem Hause Biehler ist der Wahnsinn.

Bis dahin, Julian

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Die Geschichte hinter Prowell Helmets

Von Daniel T.F. Lu, Manager of Prowell Helmets.

Deutschland, im Herzen Europas, ist bekannt für seine Führung in verschiedenen fortschrittlichen Technologien. Auch der weltweit größte Chemieproduzent BASF hat seinen Hauptsitz in Deutschland. Vor vielen Jahren entwickelte die Firma BASF ein neues Material namens Expanded Polyurethane kurz "EPU", das den deutschen Luxusautos einen größeren Stoßfängerschutz verlieh und die traditionellen Styropor-Stoßfänger, die auf Economy-Autos eingesetzt wurden, ersetzte.

Wenn man bedenkt, dass die EPU dem Styropor bei der Ableitung, Absorption und eventuellen Verringerung der Stoßwirkungen bei Kollisionen überlegen ist, sah Prowell das Potenzial, EPU in Fahrradhelmen zu verwenden. Prowell hat sich mit der Firma BASF zusammengetan, um das EPU-Material für Fahrradhelme weiter zu verfeinern, wodurch ein neuer Fahrradhelm für den Markt geboren wurde: Prowells EPU Helm.

Später brachte Prowell den EPU-Helm zurück nach Deutschland und zeigte ihn in einer führenden Fahrrad-Show der Eurobike in Friedrichshafen. Nach dem sich Stefan Bzdok (Team Chef eines örtlichen Radsport Teams) damals die Geschichte anhörte, was hinter den Helmen von Prowell steckt, war er sehr begeistert über Prowell. So hat sich mit der Firma Prowell erst eine Produkt und später eine Entwicklungspartnerschaft entwickelt. Als Prowell Helme in das Team eingeführt wurden, stimmten nur ein Viertel seiner Teamkollegen Prowell zu, während andere noch die internationalen großen Marken, die sie ursprünglich benutzten, bevorzugen. Es schien die meisten Teammitglieder waren skeptisch gegenüber einem unbekannten Produkt aus Asien, obwohl die fortschrittliche Kerntechnologie aus Deutschland war. Gemeinsam haben wir durch Rückmeldungen der Fahrer unsere Prowell Helme von Jahr zu Jahr verbessern können.

Im Sommer 2010 erhielt Prowell ein Dankeschön von Herrn Dirk Bosse, einem Mitglied des Prowell gesponserten Radsportteams. Er sagte: "Ich bin mit dem ganzen Körper über das Fahrrad geflogen mit einer Geschwindigkeit von 55 km/h als der Unfall passierte. Zuerst bin ich mit dem Kopf gelandet und dann ist meine Schulter und mein Schlüsselbein zerschmettert. Er war für sehr lange Zeit im Krankenhaus...." Der Arzt von Bosse war überrascht, den Kopf von Herrn Bosse kpl. unversehrt zu sehen, da der gesamte Oberkörperbereich durch den starken Aufprall sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde und er sei zuerst mit dem Kopf gelandet.
Der Doktor fragte damals "was für ein Zauberhelm ist das? Ein durchschnittlicher Helm wäre in doch in tausend Stücke zerbrochen".

Die Technik ist Prowell's proprietärer, hochfester, einteiliger, schlagabsorbierender EPU-Liner, der den Stoß-Schock effektiv abführen kann und dann den Aufprall durch seine doppeldichte Struktur absorbiert. Darüber hinaus kann Styropor, welches in vielen Helmen verwendet wird, schnell altern. EPU, welches in Prowell Helmen verwendet wird, altert nicht und bleibt daher langjährig sicher.

Der Trage Komfort wird hier jedoch nicht durch die Sicherheit beeinträchtigt. Prowell nutzte weiterhin die Stärke und Eigenschaften von EPU, um ein innovatives Lüftungssystem zu bauen, das Wärme von den "Hot Spots" über dem Kopf entfernt. Auch das patentierte LW5D-Retentionssystem von Prowell mit "Reißverschluss" Höhenversteller bietet eine einfache, komfortable Passform für verschiedene Kopfformen. Sicherheit, Komfort, Leistung.

Der Unfall von Dirk Bosse und weitere Unfälle / Kollisionen in den weiteren Jahren, hat das Vertrauen des gesamten Teams in Prowell gewonnen. Jedes Teammitglied trägt jetzt nur Prowell Team Helme, mit Überzeugung.

Im Radsport passieren Unfälle, leider; Schützen sie ihren Kopf, besitzen sie einen Prowell Helm.

Prowell: nicht nur ein Accessoire, sondern eine Notwendigkeit!

Prowell hat gerade unser erstes offizielles Video auf YouTube gestartet:

https://www.youtube.com/watch

Best regards,   Daniel
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Daniel T.F. Lu, Manager of Prowell Helmets
No. 11, Yenping 3 Road
Chushan, Nantou Hsien
Taiwan 557
Tel: +886-49-2643266 | Fax: +886-49-2643269
E-mail: daniel.prowell@msa.hinet.net
Skype id:  danieltflu
Web site:  www.prowellhelmets.com
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Matthias auf Brettern unterwegs

Wintertraining der besonderen Art

Endlich gab es nach langer Zeit wieder einmal die Möglichkeit zum Langlaufen auf der Hohen Acht. Das ist für mich immer eine willkommene Abwechslung. Schon als Steppke freute ich mich auf die weiße Pracht und war auf schmalen Brettern unterwegs.

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Mit perfekt präparierten Brettern ging es frühmorgens Richtung Nürburgring. Dort angekommen fühlten sich die – 7°C, gepaart mit mächtig Wind, an wie in der Antarktis. Schnell noch die Squeezy Trinkflaschen an der Loipe positioniert und es konnte losgehen. Die Bedingungen auf der Lützelacht Loipe konnte nicht besser sein. Die wunderschön kupierte Loipe forderte von mir auf - und abwärts alles ab. Es dauerte nicht lange und ich war auf Betriebstemperatur. Immer besser funktionierte das Zusammenspiel zwischen Ski und Stockeinsatz. Der Rundkurs ist 6 Kilometer lang und hat ca. 130 Höhenmeter. So drehte ich fast drei Stunden meine Runden und forderte meinem Körper alles ab. Erschöpft aber super glücklich machte ich mich dann wieder auf den Heimweg. Noch drei Tage später hatte ich was von meinem Wintertraining :-).

Bis bald

Euer Matthias

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MTB Extrem – Harzumrundung an einem Tag # Stefan & Dirk

harz5Vor 2 Jahren war nach einem Hundecrash bei 220km Ende des Harzrundweges und somit hatte ich mit dem Harz noch eine Rechnung offen. Da ich momentan aus gesundheitlichen Gründen immer noch keine Rennen fahren darf war der Zeitpunkt für den nächsten angriff perfekt.

Schönerweise auch nicht allein was alles ein wenig angenehmer macht. Das Telefonat wie Dirk zu der ganzen Sache kam, möchte ich hier noch kurz anfügen.

Ich wusste, Dirk seine frau fährt das Wochenende mit einigen anderen Frauen von Freitag bis Sonntag weg. Dirk hatte vor 14 Tagen zu mir gesagt, an dem Wochenende können wir dann eine größere Runde drehen. :-)

Anruf bei Dirk am Montag.

Ich: Hallo Dirk, wir fahren Samstag eine größere Runde mit dem Rad.

Dirk: Ok, Rennrad oder MTB

Ich: MTB, wir fahren morgens um 4 Uhr los.

Stille am anderen Ende.

Ich: Hallo Dirk

Dirk: Ja ich bin noch dran. Du willst aber früh los.

Ich: Ja, ist ja auch eine größere runde.

Dirk: Wie groß denn.

Ich: So ca. 310 Kilometer

Stille am anderen Ende.

Ich: Hallo Dirk

Weiterhin stille.

Etwas später Dirk: Stefan, ich bin noch nie 160km oder 180km gefahren.

Ich: Dirk, aus diesem Grund fahren wir ja auch 300km und nicht 160 oder 180km. :-)

Dirk: Wie viel Höhenmeter sind das denn.

Ich: So ca. 3400 bis 3800.

Dirk: Ähmmmmmm

(Kurze Anmerkung, Dirk fährt ab nächsten Jahr bei uns im Team Prowell-Germany)

Ich: Dirk, das ist die Team-Aufnahmeprüfung.

Dirk: Stefan, komme ich aus der Nummer noch irgendwie raus.

Ich: NEIN :-)

So war dann für Samstag schnell alles besprochen. Klasse, keine wiederworte und einen Partner für die Tour gefunden der vor Begeisterung fast Luftsprünge gemacht hat. :-):-):-):-)

harz13Dirk sein Bike hatte ich am Freitag schon zu uns geholt und Pünktlich 4 Uhr früh war Dirk am Samstag dann auch bei uns. Die Motivation stand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben. Von uns ging es dann die paar Kilometer zum Nordberg und von dort an war für uns Start des Harzrundweges. Man hätte auch gleich in Richtung Bad Harzburg fahren können aber wir wollten schon die kpl. Runde in Angriff nehmen auch mit dem Goslarer Teil.

Die Strecke via GPX hatte ich auf meinem Garmin und so bin ich vor Gefahren allerdings im gemächlichen Tempo. Dirk hatte wirklich sehr sehr viel Respekt vor dieser Runde und von Oker in Richtung Kaffee Goldberg hatte ich dann erstmal ein paar aufmunternde Worte zu ihm gesprochen. Das Tempo war definitiv zu langsam. Also plan gemacht, ich fahre vor, Dirk im Windschatten und alles was eine Steigung über 7% hatte, sollte Dirk dann das Tempo angeben. Zu dem dicken Respekt welchen Dirk hatte, kam natürlich noch die Dunkelheit. Diese liegt nicht jedem aber Kilometer für Kilometer wurde es ja heller.

harz4Von Bad Harzburg in Richtung Ilsenburg dann der erste Schock. Dirk sein Umwerfer hatte die Kette vorne über geschmissen und die Kette hatte sich kpl. um die Kurbel gewickelt. Sowas habe ich in dieser Art auch noch nicht gesehen. Für mich stand da schon zu 80 Prozent fest, das Wirrwarr bekommen wir nicht gerichtet. Hintere Laufrad raus um die Kette zu entspannen und irgendwie sah hinten Richtung Schaltwerk alles nur krumm aus. Kette irgendwie frei getüftelt, Laufrad rein und ich konnte es kaum glauben, funktionierte noch. Alles ein wenig ein justiert und es funktionierte erstmal. Im Laufe der kompletten Strecke gab es zwar immer wieder ein runterwerfen der Kette aber Dirk hatte sich immer besser darauf eingestellt. Ich habe auch das Zepter in die Hand genommen was die Nahrungszufuhr anging. Dirk trinken, Dirk Gel, Dirk was essen usw. Bei solch einer langen Einheit ist es wichtig von Anfang an dem Körper etwas zuzuführen, sonst ist irgendwann ende im Gelände. Ich merkte, Dirk war im Kopf teilweise doch sehr mit der Strecke beschäftigt, da hätte er das Essen wohl sehr oft vergessen. So viele Gedanken machen sich eigentlich immer nur Frauen. :-):-)

Ab Ilsenburg wurde es dann auch ganz langsam hell und wir konnten das Licht ausschalten. Mit der Helligkeit kam dann auch gleichzeitig dieses wohlige Gefühl, welches vor allem die Fahrer/innen kennen, die schon bei 24h Rennen am Start gestanden sind. Wenn die Sonne morgens langsam rauskommt, funktioniert der Körper sofort um einiges besser.

So ging es dann durch Wernigerode, an Blankenburg vorbei bis nach Thale. Feldwege, Wirtschaftswege, Schotterpisten, Radwege, eigentlich war alles dabei und die Streckenführung auch sehr schön gewählt. In Thale angekommen hatten wir dann 73km auf der Uhr stehen und jetzt sollte es erstmal beim Bäcker was zu happern und einen Kaffee geben.

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Nach einem Blick auf den Garmin war ich mit dem Schnitt nicht wirklich zufrieden, 19km/h zeigte dieser an. Um Dirk nicht zu beunruhigen sagte ich, passt schon sieht gut aus. Ich wusste aber auch von vor zwei Jahren, dass unten rum um den Harz alles ein wenig flacher wird um für einige Kilometer Tempo zu machen.

harz10Nach Falkenstein ging es dann weiter durch eine wunderschöne Landschafft und auf wunderschönen wegen, immer durch kleinere Orte mit Pensionen und Hotels die angesteuert werden können, wenn man diese Tour auf zwei oder drei Tage legt.

Das machen bei dieser Runde auch die meisten, eine schöne Bike Tour übers Wochenende. Mein Nachbar ist die Harzrunde schon mit Freunden gefahren und das Ganze auf drei Tage aufgeteilt. Das ist dann auch für normal sportliche Biker zu schaffen mit jeweils 100km und etwas über 1000hm. Vor allem für nicht Harzer, bietet diese Runde viele Sehenswürdigkeiten die an der Strecke liegen und dazu einladen mal anzuhalten. Viele Orte die ein schönes Bild zeigen, bei denen es Spaß macht durchzufahren und sich ein wenig umzusehen. Der Harz Rand ist einfach wunderschön in seinen vielen Fassetten. Dirk war auch immer wieder aufs Neue begeistert von der schönen Streckenführung.

harz8Bis Wippra alles etwas flacher an Golfplätzen, Windrädern, historischen Bauten vorbei, ging es eigentlich recht zügig voran. Da ich bekanntlich sehr gerne Eis esse, wurde diesbezüglich auch ein befohlener Stopp von uns eingelegt. Bei jedem Kind würde man sagen, das ist nicht gut für dich, bei uns hat es müde Geister erweckt. Ein Glas 0,5 Liter Kalte Cola und 4 Kugeln Eis pro Kopf waren sehr schnell wohltuend im Magen verschwunden. Das Mühlencafe in Wippra ist wirklich zu empfehlen. Was man von der Straße nicht wirklich erahnen kann wird einem bewusst wenn die Pforten zum Garten geöffnet werden. Ein sehr schön angelegter Hof und Garten für die Gäste, der eigentlich dazu einlädt länger sitzen zu bleiben. Leider hatten wir nicht so wirklich viel Zeit. Ein Blick auf den Garmin, 130km sind durch und den Schnitt ganz heimlich auf 20km/h hochgeschraubt. Zwischendurch immer ein wenig mit Dirk gequatscht, hatte er das gar nicht so mitbekommen, dass ich das Tempo angezogen hatte. :-) Da ich für mich eigentlich wusste, er wird das schaffen, war es für mich auch o.k. :-)

Von Wippra aus wieder aufs Bike kam mir so in den Kopf, ein bissl könnte der Schnitt ja noch nach oben gehen. Was mir so im Kopf vor ging musste ich Dirk natürlich nicht alles auf die Nase binden. Mein Plan, weiter etwas Tempo machen und irgendwann die nächste Pause, wenn 200km durch sind. Da ich ja Kumpel bin und noch einiges von der Strecke schemenhaft im Kopf hatte, sagte ich Dirk, da kommt bald noch ein etwas steileres Stück, das wird dann mal ein wenig weh tun. Das hatte er zwar wahr genommen aber da wir inmitten einer Motocross-Veranstaltung kamen, haben wir darüber nicht groß weitergeredet. Recht angenehm war, dass die Strecke uns entgegengesetzt verlief und somit haben die Crossfahrer uns immer schon früh genug erkannt. Da sie immer in kleinen Gruppen kamen und einzeln gestartet sind, war es denke ich ein Rennen mit verschiedenen Stationen die sie abfahren mussten.

harz9Als wir an der Zeitnahme der Crossfahrer vorbeifuhren, ging es noch einige angenehme Kilometer durch den Wald bis das etwas steilere Stück dann bei Kilometer 136 vor uns stand. Ich sagte zu Dirk, fahr mal hoch und warte oben, ich selbst bin dann erstmal kurz ausgetreten zwecks Gewichtstuning. :-) Als ich dann oben ankam fragte Dirk gleich, war das eben das steile stück von dem du vorhin gesprochen hast oder kommt das noch. Ich bin ja Kumpel und bin bei der Wahrheit geblieben, ja, das war es. Jetzt im Nachhinein hätte ich gerne den Gesichtsausdruck gesehen, wenn ich gesagt hätte, das war doch nicht steil, ne Dirk das kommt noch. :-) Aber ich bin ja nen netter. :-)

Nun ging es zügig weiter teils auch auf Straße und Radweg. Die Strecke ist aber so gelegen, dass selbst die Straßen die man fährt sehr wenig befahren sind. Durch weitere kleine Ortschaften die immer wieder durch schöne Wirtschaftswege verbunden waren. Der einzige Nachteil, meistens nicht mehr durch den Wald geschützt, hat die Sonne ganz schön auf den Helm geballert. Der Vorteil, es gab wieder etwas bräune an den Armen und den Beinen.

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Eigentlich war durchziehen angesagt aber da der Schnitt weiter nach oben ging, gab es nochmal eine kleine Zwischenpause. Einfach mal Schuhe und Socken ausziehen und die Füße in den See halten. In Rottleberode ist mitten in der Stadt der schöne Schlossteich, welcher aber wohl mehr ein Badesee ist. Dirk hat sich in den Schatten gesetzt und ich mich ans Seeufer mal den Füßen was Gutes tun. Nach 5 – 6 Minuten die Füße wieder raus, die Enten, Schwäne und Fische waren noch am Leben also alles tutti. :-) Wieder fertiggemacht und weiter ging es über Neustadt / Harz in Richtung Ellrich. In Ellrich angekommen war der Flüssigkeitsvorrat schon wieder so gut wie aufgebraucht. Hier haben wir dann nochmal einen Edeka Markt angefahren um alle Flaschen und den Trinkrucksack zu füllen.

harz3Tada, da war er dann. Endlich ein Schnitt von über 21 km/h und noch irgendwas um die 90km. Dirk war mächtig glücklich das wir über 200km auf der erledigten Seite hatten.

Langsam ging es nun wieder in das Gebiet welches man kennt und zwar über Walkenried in Richtung Bad Sachsa. Die Hauptstraße durch die Stadt war ganz schön grenzwertig. Alle Restaurants hatten draußen gut besuchtes Publikum und es roch von Italienischer Küche über deutsche Küche bis hin zur Türkischen Küche. Oh man was war das gemein, wenn du fast den ganzen Tag nur Riegel und Gels in dich reingedrückt hast. Was Deftiges, das wäre es jetzt gewesen. Aus Bad Sachsa raus hatte ich geahnt was kommt. Im Frühjahr bin ich mit Julian aus unserem Team die Adlerrunde zu einem Großteil abgefahren und eine mächtig lange und recht steile Straße nach Bad Sachsa hinunter. Jep, genau diese mussten wir jetzt natürlich hoch, warum auch nicht, standen ja noch einige Höhenmeter auf dem Plan.

Von Steina aus ging es nochmal etwas heftiger durch den Wald und zwar bergauf um auf der anderen Seite wieder den Spaß einer mega abfahrt zu haben. Diese hat uns dann auch schon in der Nähe von Bad Lauterberg ausgespuckt. Zackig weiter über Scharzfeld nach Herzberg. In Herzberg durch die Stadt kam mir bzw. meinem Magen doch wieder der Gedanke der tollen Düfte in Bad Sachsa auf und Schwups, gab es einen Stoppbefehl an der Dönerbude. 2 Döner und 2 eiskalte Cola, das Leben kann soooooo schön sein. :-) Was wollte die Welt in diesem Moment mehr als 2 glückliche Männer in einer Dönerbude. :-) Telefon raus, erstmal meine Frau anrufen die für uns schön Nudeln kochen wollte, wenn wir zurück kommen.

Ich: Hallo mein Schatz, so ca. 22 Uhr um den dreh sind wir da.

Lisa: Wie jetzt, ich wollte jetzt Nudeln aufsetzen, das ist ja erst in 3 Stunden.

Ich: Schatz, du weißt schon, dass das heute 310km mit dem MTB sind.

Lisa: Ja weiß ich aber warum dauert das so lange.

Ähmmmmm, mehr möchte ich dieses Gespräch jetzt nicht erörtern. :-)

Naja, die Bikes wieder gesattelt und weiter ging es an Osterode vorbei in Richtung Seesen. Ein sehr schön zu fahrendes Stück über sehr viele Feldwege und durch Dörfer aber gefühlt war dieses Stück am längsten. Wenn ich dachte, das waren jetzt 10 gefahrene Kilometer, war es gerade mal einer. Bei Kilometer 265 war dann auch mein Akku mal im Low Budget Modus. Das Tempo über die vielen Kilometer so angezogen um über einen 21er Schnitt zu kommen sollte irgendwann seinen Tribut zollen.

harz2Aber gemeinsam haben wir alles richtiggemacht. Bergauf musste Dirk zwar auch die Höhenmeter bewältigen, konnte seine Beine aber in allen anderen Passagen gut schonen. Jetzt war ihm endlich selbst auch klar was ich eigentlich von Anfang an wusste, er wird es schaffen. So ging Dirk dann erstmal nach vorne und ich konnte mich dahinter recht gut erholen, was war das für eine Wohltat. Im Express ging es dann bis Seesen und an der Tanke Ortsende musste es nochmals eine schön gekühlte Cola sein.

Einfach hingesetzt und bei einem Männergespräch den Tag Revue passieren lassen. In diesen Minuten die wir dort saßen und quatschten hatten wir beide glaube ich ein Dauergrinsen im Gesicht. Trotzdem musste es wieder aufs Bike gehen denn bis Goslar waren ja noch einige Kilometer. Jetzt konnte ich auch wieder vorne fahren und weiter ging es bis Neuekrug. Von dort weiter am Waldrand entlang in Richtung Langelsheim / Wolfshagen. Auf diesem Stück ist dann leider Dirk seine Lampe ausgegangen, Akku alle. Wir beschlossen dann gemeinsam auf 5 Kilometer und 100 Höhenmeter zu verzichten und sind direkt runter zur Hauptstraße gefahren. Wenn nur einer Licht am Fahrrad hat, war das einfach die sicherste variante denn nach über 300km muss es nicht sein, dass noch jemand stürzt. Durch Langelsheim durch, Astfeld hinter uns gelassen kamen wir an dem Punkt vorbei an dem wir früh morgens in die Strecke des Harzrundweges eingestiegen sind.

harz1Ganz gemütlich sind wir dann über die Kattenberg Siedlung nach Jürgenohl geradelt und waren schon ein wenig stolz auf uns das Ding an einem Tag gefahren zu sein. Bei 5, 6 oder 7 Grad weniger wäre es garantiert auch ein wenig leichter gefallen.

Frühs dem Typen namens Schweine Hund der auf der linken Schulter sitz einen Tritt in den Allerwertesten geben und mit etwas willen geht man sowas dann an.

307,8 Kilometer / 3427 Höhenmetern mit reiner Fahrzeit von 14 Stunden 40 Minuten.

Der Harzrundweg mit vielen tollen eindrücken, einer wunderschönen Landschaft und einer sehr schönen Streckenführung.

Der Squeezy Energy Super Drink, zwischendurch Squeezy Energy Fruitgums und Squeezy Gels geben dir bei solch einem extremen Tag die optimale Versorgung für den Körper.

Ok, das Eis und der Döner waren nicht von Squeezy, haben aber auch geschmeckt. ;-)

Die Bereifung war logo Tubeless mit MAXXIS, wir wollten den Tag ja pannenfrei verbringen und auf den Ketten war natürlich DryFluid Bike. Die Kette darf bei solch einem Vorhaben nicht zicken.

Dirk war von unserer Teambekleidung der Firma Protective sehr begeistert und hat sie sich nun wahrlich verdient zu tragen.

Für mich war es garantiert nicht das letzte Mal, dass ich diese Runde gefahren bin. Nächstes Jahr bestimmt wieder als Tagestour und evtl. mit Kumpels mal als 2 Tagestour mit Sightseeing.

Wenn du so verrückt warst bis hierher zu lesen, dann sei weiterhin so verrückt, gib mir ein Like und Teile diesen Blogbericht in die Welt. :-):-):-)

Vielen Dank an meine tolle Familie, die mir für solche Dinge immer die Zeit einräumt.

Auf den ersten 160km hatte ich teilweise noch die GoPro mitlaufen aber irgendwann hatte ich wirklich keine große Lust mehr sie rauszuholen. Das Video werde ich die Tage hier dann nachträglich noch anfügen.

Lieben Gruß Stefan

Hier auf www.radreise-wiki.de/Harz-Rundweg gibt es viele weitere Infos über diese Runde und unten aufgeführt sind die vielen Orte, die man bei dieser Runde durchfährt.

Bad Sachsa, Steina, Bad Lauterberg im Harz, Oderfeld, Scharzfeld, Herzberg am Harz, Düna, Schwiegershausen, Ührde, Förste, Badenhausen, Gittelde, Stauffenburg, Münchehof, Seesen, Klingenhagen, Neuekrug, Langelsheim, Herzog-Juliushütte, Goslar, Oker, Schlewecke, Westerode, Ilsenburg, Drübeck, Darlingerrode, Wernigerode, Blankenburg, Cattenstedt, Wienrode, Thale, Neinstedt, Bad Suderode, Gernrode, Ballenstedt, Opperode, Meisdorf, Neuplatendorf, Wieserode, Ulzigerode, Harkerode, Alterode, Stangerode, Rammelburg, Friesdorf, Wippra, Grillenberg, Obersdorf, Wettelrode, Morungen, Großleinungen, Hainrode, Questenberg, Agnesdorf, Breitungen, Uftrungen, Rottleberrode, Stempeda, Rodishain, Buchholz, Neustadt/Harz, Osterode, Ilfeld, Appenrode, Ellrich, Walkenried, Bad Sachsa.

Bodenseeumrundung # Stefan u. Fabian

Die letzten Jahre immer gewollt aber irgendwie hat es nie geklappt, dieses Mal schon. Einmal um den etwas größeren See. :-)

Da Fabian in Kempten in der Nähe vom Bodensee wohnt, hatte ich natürlich den optimalen Begleiter. Er selbst ist auch noch nie ganz rumgefahren und somit hatte ich 14 Tage vorher schon seine Zustimmung bekommen, klar machen wir.

In Lindau hatte Fabian einen Parkplatz als Treffpunkt ausgemacht und Samstag früh kamen wir beide zeitgleich 7.30 Uhr dort an. Fahrräder aus den Autos, fertiggemacht und ohne groß zu schnacken ging es auch schon los. Zum Quatschen hatten wir ja auf den nächsten Kilometern genug Zeit. :-)

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Gleich nach dem wir aus Lindau rausgefahren sind gab es gleich ein Highlight für die Augen. Ca. 25 Heißluftballons waren am Himmel über dem Bodensee zu sehen. Alles noch ein wenig trüb war das ein wunderschöner Anblick.

Es gibt eine ausgeschilderte Strecke ringsherum allerdings mussten wir doch recht schnell feststellen, diese hat kein Rennradfahrer geplant. Wir wollten erst Österreich, Schweiz und zum Ende hin Deutschland fahren also im Uhrzeigersinn.

G0025597Die ersten Kilometer bis Bregenz verliefen auf einer Radspur neben der Straße und dann ging eigentlich der Radweg um den Bodensee los. Der war teils auch gut aber immer wieder mit feinen Schotterabschnitten. Diese zu fahren ergab im Hinterkopf immer so ein mulmiges Gefühl, hoffentlich kein Platten.

Hinter dem Ort Hard in Richtung Altenrhein nach ca. 25km entschieden wir uns weiter Straße zu fahren. Das geht aber in der Schweiz recht gut da eigentlich überall mit einer gelben Linie ein Stück für Radfahrer von der Straße abgegrenzt ist. Mal ein vorbildliches Beispiel für Deutschland.

Ab jetzt hieß es mal ein wenig Kette rechts, die ersten gebummelten 25km aufholen, die durch den Schotter und das Kreuz und Quer fahren nicht sehr flüssig verliefen. Selbst von der Straße hatte man aber stetig einen Blick auf den Bodensee und dazu die sehr angenehme Luft, wenn Wasser in der nähe ist. Bis Romanshorn lief es flüssig weiter und dort durch die Stadt, konnte man zwischendurch ein paar Blicke der schönen Altstadt erhaschen. Da eigentlich die ganze Strecke nur sehr wenig Höhenmeter hat, konnte man die Beine schön laufen lassen und obwohl wir in den Orten immer sinnig fahren mussten hatten wir oben in Konstanz doch wieder einen Schnitt über 30.

G0095717In Konstanz sind wir aber erstmal an die Promenade gefahren um ein wenig Sightseeing zu machen, Kultur soll ja nicht zu kurz kommen. :-) Nachdem wir wieder los sind, hieß es erstmal ein wenig Slalom und Schrittgeschwindigkeit fahren. Gefühlt war halb Deutschland und einige andere Länder in Konstanz zu Fuß unterwegs.

Irgendwann dann doch aus Konstanz raus war wieder schönes fahren möglich und man mag es nicht glauben, es gab sogar einen anstieg. Zwischen Möggingen und Liggeringen führte die Straße in einem Stück ganze 120hm bergauf. Dann kam allerdings eine sehr schöne abfahrt auf der es ca. 1 Minute ganz leicht geregnet hatte. Vorbei an Bodman ging es wieder dichter am Bodensee vorbei in Richtung Ludwigshafen wo wir beschlossen eine größere Pause zu machen um einfach das schöne Wetter zu genießen.

Leider wurden wir aus dem ersten Biergarten den wir mit Rädern betraten „rausgeschmissen“. Wir sind mit den Rädern durchgegangen und haben uns an der Seite einen Platz gesucht. Der Biergarten mit zig Tischen ungefähr für 300 Gäste Tischplätze, von denen 5 Tische besetzt waren. Als wir uns gerade setzen wollten kam der Kellner an, mit den Fahrrädern müssen sie hier verschwinden, die werden draußen abgestellt. Mit draußen meinte er vor dem Restaurant unbeaufsichtigt am Fahrradständer. Bei sowas rede ich gar nicht großartig, wir haben unsere Räder genommen und sind zum nächsten Restaurant gegangen. Das Schöne daran war allerdings, dass die Gäste die gesessen haben sich auch darüber aufgeregt haben, dass er uns eigentlich rausgeschmissen hat. Wenn da nun 150 Personen gesessen hätten, dann hätte ich diese ganze Aktion ja evtl. noch nachvollziehen können aber so, na ja. Die 50,-€ haben wir dann beim Italiener nebenan gelassen.

Wer nicht will, der hat eben schon.

IMAG3247Nach einer großzügigen Pause ging es dann weiter auf dem Bodenseeradweg in Richtung Friedrichshafen. Die ganzen Orte dazwischen, Sipplingen, Überlingen, Immenstaad usw. sind natürlich richtig Krass. Bikeverbotsschilder zum Umfahren der Orte, Radfahrer absteigen beim Durchfahren der Orte sind dinge die ein Radfahrerherz höherschlagen lassen. Im Nachhinein bin ich darüber aber nicht mal traurig da man so natürlich auch wirklich mal die schöne Umgebung war genommen hat. Wenn auch nicht schiebend aber in Schrittgeschwindigkeit.

In Friedrichshafen angekommen, habe ich nochmal zu einem Stopp in unserer kleinen 2 Mann gruppe aufgerufen, 3 Kugeln Eis für jeden. :-) Die Zeit in Friedrichshafen haben wir dann aber auch nochmal sehr genossen, Männergespräche. :-)

Von Friedrichshafen ging es dann noch die letzten knappen 40km zurücknach Lindau. Halt dich fest ist dieser Radweg voll von Menschen auf Rädern. Die Orte, alles voll, wo du hingesehen hast Radfahrer. Zwischendurch ein paar Skater, Läufer und Wanderer. Leihräder ohne Ende und was mir am meisten aufgefallen ist, ich würde sagen 80% sind ohne Helm unterwegs.

Das ist meiner Meinung nach ganz schön krass und dabei waren auch sehr viele Kinder ohne Helm. Ich finde das einfach unverantwortlich. Aaaaaaaaber meine Meinung interessiert ja eh nicht. :-):-):-)

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In Lindau angekommen sind wir schön gemütlich im Sightseeing Modus bis zu unseren Autos durchgefahren und hatten beide ein Grinsen im Gesicht über den schönen Tag. Es war eben einfach alles perfekt, das Wetter, die Strecke, die Pizza, das Eis, eben alles. :-)

Knappe 183km und 750hm hatten wir dann bei dieser Runde auf der Uhr stehen.

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Beim nächsten Mal wird dann die etwas größere Schleife gefahren und der Untersee noch mitgenommen. Das sind dann wohl um die 30 bis 40km mehr und man nimmt noch Radolfzell mit.

Hier gibt es noch ein kleines Video mit kleinen Einblicken. Ist aber wirklich nichts Spektakuläres.

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Die Tage steht dann die nächste Umrundung an, diese wird aber etwas länger ausfallen. :-)

Gruß Stefan

Höhenmetertrainingslager in den Dolomiten # Julian

10 Tage hieß es für mich Höhenmetersammeln auf den berühmt-berüchtigten Dolomitenpässen wie dem Passo di Giau, Falzarego, Valparola, Fedaia, dem Würzjoch und natürlich den 4 Pässen der Sellarunde: Campolongo, Pordoi, Sella und Grödner. Viele mehrmals und von allen Seiten angefahren, da jede Passseite ihre ganz persönliche Herausforderung bietet. So kamen an 8 Tagen rund 530 km mit ca. 15.000 hm zusammen. In Anbetracht auf zwei kurze Tagesrunden von je nur 20km (dem Wetter geschuldet) eine ganze Menge an Höhenmetern! Am meisten freue ich mich zu Hause auf ein paar flache Kilometer :D. Zuerst stehen jetzt aber noch zwei Tage Wandern auf dem Programm, bevor es dann wieder nach Hause geht.

Bis demnächst

Julian

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RTF Südharz-Rad-Marathon # Stefan

Sonntag hieß es nach einer recht kurzen Nacht auf in Richtung Bad Lauterberg zur RTF Südharz-Rad-Marathon. So wirklich gut ging es mir nicht da ich am Abend ein wenig Eierlikör getrunken habe. Für mich ist das ja schon ein hochprozentiges Hardcore Getränk. :-) Da ich Julian aus unserem Team aber zugesagt hatte, fiel mir ein Spruch ein den es da gibt, „wer saufen kann, der kann auch Radfahren“ oder so ähnlich. Blöder Spruch. :-)

Sehr knapp vorm Start der RTF dort angekommen hieß es auf die Tube drücken um den Start der geplanten 210km um 8 Uhr nicht zu verpassen. Kurz vorm Start habe ich aber noch erfahren, es werden einige Kilometer weniger, da es wohl eine Streckensperrung gibt. Das sollte bei den erwarteten Temperaturen aber auch nicht ganz so schlimm sein. Mit Julian standen noch Sarah und Mathias von den Goslarer Adlern mit am Start bei denen Julian und ich ja auch Vereinsmitglieder sind. Das Feld war recht beschaulich, ich habe zwar nicht gezählt aber mehr als 50 Fahrer/innen waren es denke ich nicht. Die meisten sind später auf der 152km Runde gestartet.

Nach einer kurzen Ansprache der Bürgermeisterin ging es dann auch schon los. Das ganze in einem guten moderaten Tempo, wir wollten zusammenfahren, da Sarah versuchen wollte die ca. 190km zu schaffen. Das moderate Tempo kam mir aber auch ein klein wenig entgegen da mir leider in diesem Jahr einfach die Kilometer in den Beinen fehlen. Wenn es dann auch zu heftig wird, ziept es dann doch noch ein wenig in der rechten Wade.

Das Moderate Tempo war dann aber nicht mehr ganz so Moderat als wir auf eine Gruppe aufgefahren sind. Aus Moderat wurde dann doch schon mehr ein Schleichen wenn man es so ausdrücken will. Ich bin dann mal nach vorne gefahren und Julian, Mathias und Sarah kamen auch schon gleich hinterher. Matthias und Julian nach vorne und dann wurde mal ein wenig Ballet gemacht. Das war dann wiederum etwas zu schnell denn wir haben ein Schild verpasst und sind erstmal wieder zurück in Richtung Start gefahren. Alles wieder kehrt wende und dann doch den richtigen Abzweig mit kurzen 12 Kilometern Umweg gefunden.

Ab der ersten Verpflegung sind wir dann in unserem 4er Tross alleine unterwegs gewesen und so ging es Kilometer für Kilometer weiter. Da meine Wade dann auch schon wieder angefangen hat etwas dicker zu werden, war es mir ganz recht, dass Julian und Matthias sich Bergauf nach Sarah und mir gerichtet haben. In Schierke gab es dann für den RTF Gutschein eine Erbsensuppe mit Bockwurscht und ne schöne kalte Cola. Muss ich aber nicht wiederhaben, hat zwar geschmeckt aber die Suppe hat mir bis Braunlage im Magen gelegen. Bei Sarah sah es nicht wirklich besser aus und Braunlage raus, entschied sie sich die Runde zu kürzen und die 150km Runde zu nehmen. Mathias hat mich gefragt ob wir die große Runde weiter fahren wollen und da Kilometer für die Beine immer gut sind sagte ich ja. Da man eine Frau nicht alleine Fahren lässt und Julian mit Sarah nach Bad Lauterberg gefahren ist, hat er sie natürlich als Gentleman begleitet. Bis dahin war es aber eine schöne runde zu viert.

Mir fehlte dann halt hinten raus doch noch ein wenig der Dampf und somit hat sich Mathias immer vorgesetzt und ich bin im Windschatten mitgefahren. Lieben Dank dafür Mathias. Wir hatten bis zum Ende aber noch reichlich spaß und auf der Uhr standen dann knappe 190km mit 2000hm.

Normalerweise brauche ich ja für ein Erdinger Alkoholfrei mindestens 1 Stunde bis ich so eine Flasche irgendwann mal leer habe da ich ja kein Bier mag aber im Ziel war das Erdinger schön gekühlt nach einer Minute weg. Es gibt also noch Wunder bei Stefan. :-)

Insgesamt eine recht kleine aber doch schöne Veranstaltung des RV Wanderlust von 1898 e.V.

Das war ein Tag mit sehr viel Squeezy Energy Super Drink, und zwischendurch Squeezy Energy Fruitgums. Der Körper war damit über die Stunden und bei den Temperaturen bestens versorgt. Vor allem der Super Drink von Squeezy gibt dem Körper all das zurück was er gerade und vor allem bei starker Hitze verliert. Da muss nicht noch Salz oder sonstiges extra zugemischt werden wie es bei vielen andern Sport Getränken nötig ist. Ein Getränk und alles ist drinnen.

Schaut einfach mal auf der Seite von Squeezy vorbei. Hier gibt es auch neben der Sporternährung viele weitere Tipps rund ums Training. Neu ist jetzt die Serie „Das muss mal gesagt werden“.

Gruß Stefan

Harzflyer mit Prowell Germany

Christian Deike von der Harzagentur startete den Aufruf "der Harzflyer müsste mal erneuert werden"!
Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, zumal ich nun Altenauerin geworden bin.
Das Prowell Team aus dem Harz sollte dabei sein.

harzflyer doris3Wir waren zu dritt: Christian Deike, Julian Tobias Stumpf und meine Wenigkeit gehörten dazu.
Fotografiert wurden wir von einem netten Herren von Haibike. Die Verleihstation des Outdoor Centers begrüßte uns zuerst in dem neu eröffneten Bistro mit einem leckeren vegetarischen Essen, dort am Tisch wurde erstmal gefachsimpelt. Wir wurden in die Projekte der Harz Agentur eingeweiht, die mehr als genug zu bieten hat. Wirklich empfehlenswert! Hier taktet das Herz vor Freude ein wenig schneller. Sehr viel Liebe im Detail.
Ausgestattet wurden wir von dort mit E- Bikes und Fatbikes der Marke Haibike.
Man so eine Gaudi...., sollte man wirklich mal testen. Ein komplett anderes Fahrgefühl.
Aber überrascht Euch selbst und schaut vorbei! Unter die Stollen genommen haben wir unsere traumhaften Spots an den Teichen in Buntenbock, den Clausthal Trails sowie meinen Heimtrail an der Okertalsperre in Altenau. Und zum Abschluss ging es in das Café Mock in Altenau, die beste Bäckerei mit empfehlenswerter Kuchenauswahl aus der Region.
Wir konnten sogar die Sonne genießen, die täglich "pünktlich" zum Feierabend erscheint.
So ist es hier, "traumhaft schön" zum kleinen Preis und und und vieles Me(e)hr.

Die Prowell Bikerin Doris

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RTF Oberharzer Adlerrunde

Trotz Ferienzeit war die Adlerrunde wieder ein voller Erfolg und wir freuen uns jetzt schon auf 2017. 

Unser Team war in diesem Jahr natürlich auch wieder mit dabei. Eine Selbstverständlichkeit da einige auch dem Verein der Adler angehören. Auf der 150km Radstrecke war das Fahren in einer geführten Gruppe möglich. Die Gruppen starteten leicht zeitversetzt und wurden jeweils von mehreren erfahrenen Guides geführt. Marco war in diesem Jahr einer davon und wird das auch gleich im nächsten Jahr wiederholen. :-) Jessica ist fix die 70er Runde gefahren und hatte mit kurzer anreise 80km auf der Uhr, anschließend stand als Triathletin noch Schwimmen auf dem Programm. Stefan war wie die letzten Jahre an der Verpflegung Clausthal zu Gange und hat sich gemeinsam mit den anderen Helfern um das wohl der Fahrer gekümmert.

Die RTF Adlerrunde, ein Event welches man unbedingt mal mitgemacht haben muss.

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Es ist wieder soweit, die Adlerrunde 2016.

Der Startschuss fällt am 16. Juli 2016. Die RTF Oberharzer Adlerrunde …… die höchste Herausforderung Norddeutschlands !

Ausrichter ist der Verein RSV Adler-Goslar von 1981 in dem auch Fahrer aus unserem Team Mitglied sind.

Rad-Touren-Fahrt für alle Alters- und Leistungklassen ohne Zeitmessung im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands. Auf der gut beschilderten, verkehrsarmen Strecke bieten mehrere Verpflegungsstellen Stärkung für jede Herausforderung. Familien bietet die gemütliche Einsteigertour durch den Vorharz weite Ausblicke. Leistungssportler suchen die Herausforderung auf den schönsten Steigungen im Oberharz.

Der steilste und härteste Radmarathon Norddeutschlands bildet die Krönung der Belastbarkeit auf bis zu 20 % Steigung und über 4000 Höhenmeter.

Strecken:

- 70km - ca. 1200hm

- 110km - ca. 2000hm*

- 150km - ca. 2900hm

- 215km - ca. 3900hm (Marathon)*

- 250km - ca. 4700hm (Club-4000-Marathon)

Ein Event der Extraklasse. Ihr werdet es nicht bereuen dabei zu sein.

Teilen ist erwünscht. :-) :-)

www.facebook.com/events/adlerrunde

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RSV Flyer 2016 2

Auf den Spuren der Adlerrunde # Julian

Am letzten Wochenende ging es auf dem Renner mit meinem Verein, dem RSV Adler Goslar, auf die eigentlich angedachte Strecke der diesjährigen Adlerrunde. Es waren zwei Tagestouren mit je ca. 125 km und 2500 hm und einer Übernachtung in Braunlage geplant. Nach diversen Umplanungen der Strecken durch Baustellen, etc. mussten wir eine leicht abgewandelte Route fahren, welche landschaftlich und sportlich dennoch sehr reizvoll war.

Gestartet sind wir bei bestem Wetter und um die 20° in Goslar. Zuerst ging es über den Auerhahn nach Clausthal-Zellerfeld und von dort aus wieder ein paar Meter runter zur Okertalsperre. Nach dem Uferrandweg folgte die erste Herausforderung des Tages, das Kalbetal hoch zum Torfhaus. Bei bis zu 18% Steigung konnte man schon ein wenig seine eigene Leistung ausloten. Nach kurzer Kaffeepause oben auf Torfhaus verlief die Strecke weiter nach Sankt Andreasberg. Hier wartete die nächste Herausforderung: die Breite Straße mit einer maximalen Steigung von 21%. Nun folgte eine fast 15km lange Abfahrt nach Bad Lauterberg und eine schöne Schleife durch den Südharz nach Bad Sachsa. In Bad Sachsa befand sich das Highlight des ganzen Wochenendes: der Ravensberg mit weit über 20% Steigung kurz vor dem Gipfel. Da es sich hier um eine Sackgasse handelt, ging es nach kurzer Fotosession den gleichen Weg wieder hinunter nach Bad Sachsa, wo wir die nächste Stunde in einem Eiscafé verbrachten.

Nach der Mittagspause ging es für den Rest des Tages fast nur noch berghoch. Die Strecke verlief über Wieda, Zorge und dem wunderschönen Tal zum Nullpunkt hoch. Leider verschlechterte sich das Wetter und es begann ein wenig zu regnen. Einstimmig beschlossen wir die etwas schnellere Route zum Hotel zunehmen, sodass wir doch noch relativ trocken im Hotel angekommen sind. Den Nachmittag konnte man im hoteleigenen Spa-Bereich verbringen. Ich musste leider für meine anstehenden Prüfungen lernen… Den Abend ließen wir dann bei einem gemütlichen Essen beim Italiener ausklingen.

Der nächste Tag prognostizierte leider eine Menge Regen, aber abwarten, vielleicht haben wir ja noch ein wenig Glück. Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es auch sogleich wieder aufs Rad, zunächst bergab Richtung Odertalsperre. Von dort aus ging es über den kurvenreichen und schön zufahrenden Anstieg zum Oderberg wieder nach Sankt Andreasberg. Von hier aus weiter über den Sieberberg und dem nächsten Highlight der Runde, dem Anstieg durch das Siebertal, hoch zum Stieglitzeck. Hier warteten knapp 500 hm am Stück auf uns.
Im Anstieg setzte dann der prognostizierte Regen ein. Erst nur ein paar Tropfen, oben schüttete es dann wie aus Kübeln. Im Anstieg machte mir der Regen wenig aus, aber als ich oben auf den Rest warten musste, suchte ich mir erstmal einen Baum zum Unterstellen. Da ich so schlau war, meine Regenjacke mitzunehmen, machte ich erst einmal von dieser in der Abfahrt zum Dammhaus runter Gebrauch. In der Abfahrt wechselte das Wetter glücklicherweise wieder. Also schnell die Regenjacke ausgezogen, um während der Fahrt ein wenig abzutrocknen. Auf der Abfahrt an der Sösetalsperre vorbei nach Osterode, trocknete die Bekleidung von Protective erstaunlich fix. Unten in Osterode suchten wir wieder ein Eiscafé auf, da das Wetter hier unten mit Sonne und 21° aufwartete. Nach einer guten Stunde zog es auch hier zu und wir setzten unsere Fahrt über Lerbach nach Clausthal-Zellerfeld hoch fort.

Oben angekommen setzte wieder Regen ein und wir beschlossen auf Grund des Regens, die Schleife über Bad Grund und Seesen wegzulassen. Stattdessen ging es mit Rückenwind und 45 km/h das Innerstetal nach Lautenthal runter. Der letzte Anstieg zum Auerhahn hoch über Hahnenklee hatte es noch einmal in sich. Mitten im Anstieg setzte Dauerregen ein, welcher die ganze Aktion noch ein wenig interessanter machte. Nun folgte nur noch die Abfahrt nach Goslar runter. Da ich diese schon zig Mal auf Zweirädern, sowohl auf dem Rennrad, als auch auf dem Motorrad, runtergefahren bin, konnte ich es trotz des Regens ein wenig fliegen lassen :). Die letzten Kilometer von Goslar aus nach Hause waren dann erst Recht keine Freude. Hinter den Autos in der aufgewirbelten Gischt zufahren, ne, das macht kein Spaß.
Völlig durchnässt, aber doch sehr glücklich über ein sturzfreies und sportlich herausforderndes Wochenende bin ich dann zu Hause angekommen.

Rückblickend war dies ein vollkommen gelungenes Wochenende, auch nach dem Stress mit der ganzen Organisation. Allen Teilnehmern möchte ich für diese schöne Zweitagestour danken. Es hat mir mit Euch sehr viel Spaß gemacht!

Im nächsten Jahr wird es vom RSV Adler wahrscheinlich wieder eine solche Rundfahrt geben, vermutlich in Richtung Süd- und/ oder Ostharz. Vereinsexterne Mitfahrer sind natürlich gerne gesehen! Nähere Infos werden folgen.

Wer selber mal Lust hat, unsere Adlerrunde zufahren, immerhin „Die höchste Herausforderung der Nordens“ !!!, kann gerne auf unserer Vereinsseite vorbeischauen. Der Termin ist der 16. Juli 2016.

www.rsv-adler.de/rtf-adlerrunde.

Eigentlich hatte ich geplant am nächsten Wochenende in Biesenrode, beim dritten Lauf des Harzcups zu starten, doch leider machen mir meine Prüfungen fürs Studium einen Strich durch die Rechnung, sodass ich das Wochenende gezwungener Maßen vorm Schreibtisch verbringen muss… :(

Nächstes Rennen wird dann hoffentlich am 03. Juli, beim vierten Lauf des Harzcups in Sülzhayn sein.

Bis dahin oder sogar persönlich bis zur Adlerrunde :)
Julian

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RTF in Einbeck - ein kleiner wiedereinstieg # Stefan

Nachdem ich nun schon wieder etwas auf dem Bike rumdümpeln durfte, muss ich mir langsam wieder ein Herz fassen.

Rumdümpeln, leider kann man das momentan nicht anders nennen. Man kann es in etwa mit Schwimmen vergleichen, ich gehe ins Kinderbecken zum Plantschen. :-(

In den letzten Wochen fast 5 Kilo durch frustfressen zugelegt und vom Kopf her nicht motiviert sollte es heute aber wieder mit dem regelmäßigen Training (wenn man es so nennen kann) losgehen. Alleine hätte ich mich aber eben wohl heute auch wieder nicht aufs Rad gesetzt. Der Thrombosestrumpf am ganzen Bein macht eben zusätzlich alles nicht einfacher.

Dirk Röpke kam heute früh vorbei, Klamotten ins Auto und ab nach Einbeck zur RTF. Hier wurden 4 Strecken angeboten mit 45, 75, 112 und 155 Kilometer Länge. 45 km hätten mich Mental wohl noch mehr runtergezogen, für 75 Km lohnt die Anreise nicht, 112 km müsste ich schaffen, wenn auch langsam. Da ich möglichst nur um die 160 Watt treten darf, war es für mich eigentlich sehr gut, dass das Hauptfeld schon um 8 Uhr gestartet ist. So war die Möglichkeit sich mitziehen zu lassen und doch mehr zu treten gleich 0.

Mit Dirk ging es dann um 8:20 Uhr auf die Strecke und nach uns sind noch einige weitere Fahrer verspätet auf die Strecken gegangen. Ganz schönes Kopf Kino wenn eigentlich jeder an einem vorbei fährt. Am Anfang mit Dirk immer noch am Quatschen wurde es irgendwann einfach stiller. Bei dieser geringen Belastung denkt man viel nach, ist es evtl. doch zu viel, ist es zu lang, ist es dieses ist es das. Was ist wenn ein Auto, was ist wenn dieses was ist wenn das. Immer wieder dieselben Gedanken im Kopf. Wenn sich ein größerer Thromb löst, war es das eben.

Scherzhaft zur Aufmunterung muss ich hier mal sagen, was gibt es schöneres als auf dem Bike zu sterben. Es ist aber eben einfach noch zu früh. Damals als ich den Motorradunfall hatte, wollte mein Freund mich da oben 2-mal nicht haben und hat mich zurückgeschickt, jetzt muss er eben warten bis ich 84 bin. :-)

Trotzdem habe ich bei den abzweigen zur 45 und 75 km Runde mal hingeschaut und auch kurz überlegt. Das ich wirklich die 112 km durchgezogen habe lag eben einfach an Dirk und auch an der wunderschönen Strecke. Die Strecke ist von der Straßenbeschaffenheit und von der Landschafft absolut weiter zu empfehlen, die Gegend ist wunderschön und mit ca. 1000 hm im Normalfall nichts Wildes.

Von den 112 km ist Dirk wohl so um die 90 km vorne gefahren und ist die ganze Zeit bei mir geblieben. Ging es gerade oder Bergab, bin ich immer ein wenig aus dem Windschatten raus um meine 160 Watt zu halten, ging es bergauf, hat Dirk sich immer meinem Tritt angepasst. Du kannst aber so vorsichtig fahren wie du willst, kleine spitzen bekommst du trotzdem immer rein, das ist irgendwie nicht zu vermeiden.

Nach knappen 4 Stunden und 10 Minuten waren wir dann von dieser wunderschönen Streck wieder in Einbeck am Start / Ziel angekommen. Ich hätte mir am liebsten diesen dusseligen Strumpf vom Leibe gerissen. Wenn ich sehe, mein Normalized Power über die Distanz lag bei 156 Watt, habe ich alles richtiggemacht.

Von Dirk war das heute ganz großes Kino und dafür bin ich sehr sehr dankbar. Ab jetzt wieder Training und wenn auch nur leicht, es geht aufs Bike.

Gruß Stefan

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Matthias unterwegs mit einem ganz großen.

Crosscountry Tour mit dem amtierenden Mountainbike-Weltmeister Alban Lakata.

alban matthias5Früh morgens machte ich mich auf den Weg zum Canyon Festival in das 50 Kilometer entfernte Koblenz.
Gut gestärkt und mit Rückenwind ging es auf dem Radweg am wunderschönen Rhein entlang. Als ich dort ankam, gab der Alban gerade ein sehr interessantes Interview.
Danach ging es zum Topeak Ergon Racing Zelt, wo auch die Tour begann.

Auf meinen Felgen drehten sich zwei bis aufs letzte abgefahrene MAXXIS Slicks. Aber wofür
brauche ich auch Profil? Die MAXXIS laufen auch so. :-) Das wird doch bestimmt eine Kaffeefahrt auf breiten Waldwegen?
Aber es kam anders als gedacht!!!
Kurzer Smalltalk und dann ging´s auch schon los. Der Julian Biefang, Produktmanager bei Canyon, war unser Guide und Alban kümmerte sich um die Fan-Betreuung im Fahrerfeld.

Zuerst fuhren wir parallel zur Mosel und es ging immer stetig bergauf, wo wir auch eine grandiose Aussicht auf die Mosel hatten. Oben angekommen bogen wir in einen geilen und anspruchsvollen Trail mit teilweise sehr losem Schiefer ein. Irgendwann spuckte uns der Trail wieder am Fuße der Mosel aus. Das war schon die erste fahrtechnische Herausforderung für mich. Es lag aber nicht nur an meinen Slicks, sondern auch an meiner ½ jährigen Zwangspause, die mir jegliches Trail-Feeling raubte. Zwischen drin gab der Alban ein
Dauer- Interview und beantwortete all unsere Fragen, die wir hatten. Und das waren EINIGE! Danke dafür.
Irgendwann kamen wir am Koblenzer Gipfelkreuz an, genossen die Aussicht auf den Rhein und schossen ein Gruppenfoto mit unserem Idol.
Danach ging es auf einem künstlich von Canyon Mittarbeitern angelegten, anspruchsvollen und teils schlammigen Trail wieder Richtung Rhein. Das gab mir mit meinen Slicks und der fehlenden Fahrtechnik den letzten Kick und mir standen die Schweißperlen auf der Stirn.
Danke an Canyon und vor allem an Alban Lakata und Julian für diesen ganz besonderen Tag.

Viele Grüße und bis bald

Matthias

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Matthias greift wieder an.

Zurück nach sechs Monaten!

Das Jahr 2015 war für mich ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen.
Volker, mein Freund und Trainer, schaffte es mich auf Meinen Saisonhighlight, dem Dolomiti Superbike auf den Punkt genau fit zu bekommen. Durch seinen Trainingsplan und den guten Ratschlägen machte ich einen enormen Leistungsschub. Somit konnte ich mein Defizit vor allem in langen steilen Anstiegen komprimieren. Dementsprechend gut lief es dann im Rennen und ich konnte eine super konstante Leistung abrufen. In einer Abfahrt konnte ich die Gesetze der Physik leider nicht überlisten und stürzte in einer Schotterkurve. Dabei lädierte ich mir das rechte Knie und den Ellenbogen. Ich biss mich dann bis ins Ziel durch und erreichte glücklich und mit einer super Zeit den Zielbogen. Im Ziel kamen sofort die Sanitäter zu mir und nach dem Duschen wurde mein Knie mit fünf Stichen genäht.
Somit musste ich in meiner Hochform leider 3 Wochen pausieren. Danach stieg ich wieder in das Training ein und bereitete mich auf das 24h-Rennen in Stuttgart vor.
Mit den Jungs vom 24h-Team Voreifel erlebte ich ein grandioses Wochenende und wir erkämpften uns im Vierer Team den fantastischen und hart erkämpften 3. Platz der Altersklasse.
Danach hatte ich leider gesundheitliche Probleme und ich musste pausieren. Zuerst meinte der Arzt zwei Monate und dann wurden leider sechs Monate daraus.
Wie Ihr euch sicherlich vorstellen könnt, war diese Zwangspause die Hölle für mich.
Als Alternative gab es nun ein Kräftigungs- und Koordinationsprogramm. Somit habe ich mit meinem neuen Foltergerät, dem TRX, ein wenig „rumgehangen“. Auch mit meiner Stihl Kettensäge und der Fiskars Axt habe ich mich im Wald ausgetobt. Dann gab es da noch das schöne Wackelbrett, Balance Board und die Langhantel.
Mittlerweile habe ich die ersten Trainingskilometer gesammelt und es fühlt sich momentan schon richtig gut an. Nach und nach werde ich jetzt die Umfänge langsam steigern. Dann schauen wir mal, was die Saison so bringt. Wenn alles gut läuft, werdet Ihr mich bald wieder im Startblock sehen.

Bis bald, Matthias

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Weihnachtsfun – Freeride Trail Hahnenklee

Stefan hat sich bei sommerlichen Temperaturen am ersten Weihnachtstag ein wenig im Bikepark Hahnenklee vergnügt.

Auf dem Video gefahren eine Mischung aus dem Freeride Trail und dem Race Track mit dem MAXXIS Beaver.

SnowRide mit Doris und Stefan

Es gab tatsächlich in diesem Winter auch schon ganz kurz etwas Schnee bei uns im Harz.

Das haben Doris und Stefan gleich ausgenutzt und sind mit ihren MAXXIS Beaver die Trails in Bad Harzburg am Burgberg hinunter gepflügt.

Fröhliche Weihnachten

Wir wünschen allen Freunden, Partnern, Sponsoren, allen die uns mögen eine fröhliche und besinnliche Weihnachtszeit. Einen guten Rutsch in ein gesundes und glückliches Jahr 2016.

Fröhliche Weihnachten

Achtet auf die kleinen Dinge.

 

Wieviel Liebe kann erst werden,

wenn man sie einfach weitergibt.

Ein paar liebe Worte, Freude leben,

ein Lächeln, ein Auge, das dich sieht.

 

Bis 2016 auf dem Bike

 

Euer Team Prowell Germany  

Ride Green - Ride Prowell

Kääääse und allerlei aus Holland :-)

Wenn es an der Tür klingelt und ein sehr schweres Paket kommt, ist man ja grundsätzlich neugierig. Vor allem wenn das Paket mal nicht für die Frauen im Hause ist. :-)
Paket geöffnet und aus dem Staunen nicht wieder rausgekommen. Das Paket kam aus Holland vom Verein „Toerclub de Volharding“. Von diesem großen Verein hatten wir im Oktober 60 Mitglieder durch den Harz geführt. mit-niederländischen-bikern-auf-harztour

Der Karton gefüllt mit typischen Dingen aus der holländischen Küche, das ganze für jeden Guide. Mit dabei, für jeden ein Dankschreiben, welches dieses ganze Paket abgerundet hat.

Sprachlosigkeit, Dankbarkeit, sehr viele Emotionen sind da in einem hochgekommen.

Ich möchte mich hier im Namen von Markus Dörr, Matthias Rami, Marvin Klamke (Goslarer Adler), Julian Dörr und mir von ganzen Herzen bedanken.

Wir würden uns freuen, wenn ihr 2016 wieder für ein Wochenende in den Harz kommt, oder auch 2. :-)

Lieben Gruß Stefan

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Mit Niederländischen Bikern auf Harztour

Die Anfrage des „Toerclub de Volharding“ ging an den Verein RSV Adler Goslar in dem Julian und Stefan Mitglied sind. Die beiden hatten zeit und somit standen einige Guides zur Verfügung.

Niederländische Mountainbiker erkundeten die Region Harz.

Wie groß das Interesse an unserer Region Harz ist, zeigte sich am letzten Wochenende, als 60 Mountainbiker des über 500 Mitglieder zählenden Vereins „Toerclub de Volhardingaus“ auf große Entdeckungstour gingen.
Unterstützt wurden sie von dem Radsportverein „Goslarer Adler“ und dem Team „Prowell Germany“.
Auf eine kurze Anfrage über unseren Internetauftritt folgte eine Zusage den Gästen verschiedene Touren durch den Harz anzubieten.
Als Guides boten sich Markus Dörr, Matthias Rami, Marvin Klamke von den Adlern und Julian Dörr, Stefan Bzdok von Prowell an, 3 verschiedene Runden zu führen, wobei die anspruchsvollste von ihnen 85 km bei gut 1400 hm betrug.
Start und Ziel war die Jugendherberge in Goslar. Die Strecken von Markus Dörr zusammengestellt, führten über Hahnenklee, Clausthal, Buntenbock, Sösetalsperre, Dammhaus, Schulenberg,
Schönstes Wetter und gute Einkehrmöglichkeiten hinterließen bei allen Teilnehmern einen positiven Eindruck. Viele Biker waren von den ausgearbeiteten Touren und der Gastfreundschaft sehr angetan. Viele versicherten uns im kommenden Jahr wieder nach Goslar zu kommen.
Besonders hervorzuheben sind die vielen netten Begegnungen mit Wanderern, die nur entstehen konnten durch gegenseitige Rücksicht und das gemeinsames Interesse für unsere einzigartige Natur.
Ein anschließender Stadtbummel durch Goslar mit seinem mittelalterlichem Flair und der Kaiserpfalz kam bei allen Gästen sehr gut an und bereitete auch uns als Gastgeber große Freude.

Hier das YouTube Video dazu: youtu.be.Toerclub de Volharding

Hier gibt es das Original: www.dropbox.com

Die Strecke auf GPSies: www.gpsies.com.harzer_teiche_runde

Die Truppe der groen RundeExtra am Mittwochholland1holland2holland3holland4holland5

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