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"Runter vom Sofa, raus in die Natur!"



Rennberichte

KitzAlpBike Ultra in Kirchberg, Tirol, # Matthias

KitzAlpBike Ultra in Kirchberg, Tirol, 90 km, 3.800Hm

Ein Rennbericht mal aus einer anderen Perspektive, die meiner Scarlet. Für alle die es noch nicht wissen, Scarlet ist mein heiß geliebtes Cannondale Scalpel Fully by Hornburg Bikes.

kitzalp matthias1Am Vorabend bekam ich eine Startnummer samt Höhenprofil an meinen Lenker verpasst. Früh um 07:00 Uhr war meine Nacht zu Ende und noch im Halbschlaf gab es ein warm up. Danach ging es für mich in den ersten Startblock. Dort herrschte eine ganz besondere, magische Atmosphäre. Alles schien so ruhig und entspannt....

Punkt 08:00 Uhr viel dann der Startschuss. Nun bekam ich die Sporen zu spüren.

Ab Brixen im Thale verließ das Führungsfahrzeug unser Feld und das Rennen wurde freigegeben. Jetzt hieß es die ersten 1000Hm am Stück zu vernichten. Meine bessere Hälfte tat sich schwer den richtigen Tritt zu finden. Je höher wir stiegen desto runder und harmonischer wurde aber dann sein Tritt. Fast oben angelangt erwarteten uns auf der Westendorfer Choralpe hunderte von Zuschauern, die uns die steile Rampe regelrecht hochpeitschten. Oben angekommen wurden die leeren Squeezy Flaschen gegen volle von der Bine getauscht. Nun begann die rasante Abfahrt zuerst über Schotter, dann ging es mit Achterbahn Feeling durch den Harlassanger Trail. Wir hatten beide das Grinsen im Gesicht ;-). Dieses verging jedoch so schnell wie es gekommen war, kaum das Tal berührt, ging es schon wieder 900 Hm bergauf. Oben erwartete uns der Einstieg in den oberen Teil des anspruchsvollen Fleckalm Trails. Nun wurde mein Fahrwerk bis auf’s äußerste strapaziert. Auch diese Sektion meisterten wir mit Bravour. Jetzt wurde wieder was das Zeug hält in meine Pedale getreten, es ging zum berühmt berüchtigten Kitzbüheler Hahnenkamm und von dort zum höchsten Punkt des Marathons, dem Pengelstein. Jetzt ging es wieder 1000 Hm bergab. Mein Fahrwerk bügelte alle Unebenheiten weg und mit einer super Traktion Dank Maxxis ging es in die schnellen Schotterkurven. Zum 2. und letzten Mal ging es auf den Schlußanstieg zum Ochsalm Berg. Jetzt bekam ich nochmal richtig Zug auf die Kette, als ob es eine Bergwertung zu gewinnen gäbe. Das war mir aber ganz recht, umso schneller ging es diesmal in den kompletten Fleckalm Trail, denn dort konnte ich wieder meine Vorteile ausspielen. Jetzt, beim zweiten Durchlauf, wurde ich noch souveräner und flüssiger durch die Wurzel- und Steinpassagen manövriert. Gleich geschafft, das Ziel schon vor meinem Steurrohr, nur noch über die Holzbrücke und dann nach links in die Zeil einfahrt. Was nun? Dreht er jetzt komplett durch?! Da war er, der klassische Ziel- Sprint. Nach 06:19 standen meine Laufräder das erste Mal wieder still.

Unsere Platzierung: 70.Rang Overall, 22.Rang Wertung: Marathon Ultra Lizenz Männer

In Vertretung:

Eure Scarlet ;-)

Bilder Sportograf

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9. Mallißer Radrennen # Tina

Heute waren wir in Malliß beim 9.Mallißer Radrennen (Jedermann Rennen) unterwegs.. "Mall..., Wo?", genau... in Malliß - 😅 gelegen im (wieder) sehr heißen ☀️💦  MeckPomm, irwo im nirgendwo zwischen anderen hübschen, idyllischen Dörfchen 😁

malliss tina1Letztes Jahr war ich nur zum anfeuern dabei und empfand die Veranstaltung bereits da als TOP, liebevoll und mit ganz viel Engagement organisiert... nur bei über 30grad 🔥 die Jubel Keule schwingen, fand ich arg belastend 😅. Aus u.a. diesem Grund, wollt ich dieses Jahr das Ganze (zwar genauso belastend, aber..) mit Fahrtwind genießen.. 🚴🏼‍♀️

Die Veranstaltung war wieder sehr gut besucht und überall an der abwechslungsreichen Strecke standen liebe Menschen die uns anfeuerten... nachdem wir die rund 10km lange Strecke zuvor einmal abgefahren hatten, stellten sich zwei knifflige Stellen heraus (schmale Brücke inkl enger anschließender Kurve und eine Bahnschienen Überquerung) bei denen Obacht geboten werden sollte und ein "Berg" (Bergwertung), kurz (seeehr kurz) und bis zu maximal 8% Steigung (aber immernoch 50/21 ⚙️ tauglich), an dem man sich allerdings so in Ars*** fahren konnte, dass man oben an der Kuppe angelangt die restlichen 500 Meter bis zum Ziel nicht mehr schafft 😂..und da ich mich für das 50km Rennen entschied, musst ich da schließlich 5mal hoch...

Bei der Startaufstellung angekommen, rotieren wieder meine Gedanken... wo stell ich mich am besten hin?! Wo ist es am "sichersten"? (Wenn man doch nur schon die erste Phase des Rennens hinter sich hätte 😰)... seit meinem Sturz in Lehnin bin ich bereits von Beginn an geprägt.. irwie erscheinen mir Stürze im Feld aktuell eh als sehr präsent (man siehe letzte Woche in Klettwitz, wo auch wieder viele stürzten.. "war doch sonst nie so oft?!?") und muss meine Ängste erstmal wieder abbauen bzw sie in gesunden Respekt umwandeln.. 

malliss tinaAus dem Grund hatte ich mich leider nach dem Start schlecht im Feld positioniert und hing fest als vorne attackiert, die Gruppe (das erste Mal) gespalten und weggefahren wurde 🙄.. die Jungs um mich herum reagierten zu spät 🐌🐌und so konnte unser Feld das Loch nicht mehr zu fahren 🤷🏼‍♀️.. somit waren auch die 2 Frauen, die ich vor mir gezählt habe futsch 😫😫....ab Runde 4 wurden mir die Männer meiner kleinen Gruppe dann irwie zu langsam und ich fuhr alleine weiter.. 🙄 mmmpf

Am Ende gab es leider Probleme mit der Auswertung der Zeitmessung, wodurch es keine Siegerehrung gab 😒.. (seeeehr) schade.. 

Die Siegerehrungen in Malliß sind eigentlich das Aushängeschild schlechthin für diese Veranstaltung, denn hier gibt es immer richtig tolle Preise / Pokale und Co. ...Vom Feuerwehrmann, besten Kuchenbäckerin bis hin zum schönsten Vorgarten, wird hier jeder geehrt!! KEIN Witz 😅👆🏼

Der Veranstalter meinte zunächst, dass die Ergebnisse in einigen Stunden ersichtlich sein würden und in der kommenden Woche die Pokale per Post zu ihren neuen Besitzern verschickt werden.

Nach zwei Tagen dann das ersehnte offizielle Ergebnis !! 1. Platz in der AK 🏆 und 3. Platz Gesamt/Frauen 🥉😊

Schluss Fazit: Learning by Doing und Ängste abbauen.. Beine laufen ganz gut... Spaß macht s richtig derb und ist zudem eine tolle Abwechslung zu MTB Rennen, da einfach der Renn-Charakter und die Dynamik eine ganz andere ist.

Ich mach einfach was mir gerade Spaß macht und mal schauen, was es als nächstes ist 😁🤡👌🏼

Gruß Tina

malliss tina2

Ederauen Triathlon in Fritzlar # Jessica

2 Platz gesamt, 1 Platz AK

Am 28.05.17 ging es zum Ederauer-Triathlon nach Fritzlar. Ein weiterer Sprint stand an. Die Wetterbedingungen waren zumindest für mich perfekt. An die 30 Grad und Sonne, genau meine Bedingungen. Das 550m lange Schwimmen erfolgte im Freibad. In unmittelbarer Nähe befand sich die Wechselzone.
fritzlar jessica1Der Start erfolgte in mehreren Gruppen um 10:50 Uhr. Zusammen mit 5 weiteren Triathleten startete ich auf der 3. Bahn. Vor dem Start versuchten wir die Reihenfolge festzulegen. Als der Startschuss fiel ging es auch gleich zur Sachen. Leider konnte ich mein Schwimmrhythmus nicht finden und musste auch die gesamte Strecke alleine Schwimmen. Nach 10:41 min konnte ich dann endlich aus dem Wasser steigen und mein Scott aus der Wechselzone schieben.
Die 21 km lange Radstrecke war ein Rundkurs, der zwei Mal zu durchfahren war und verlief über eine doch recht bergige Landschaft. Außerdem waren einige Hindernisse eingebaut. Gleich zu Beginn musste eine schmale Brücke laufend überquert werden. Nach 5 km musste ein Anstieg bewältigt werden, der es in sich hatte. Danach erfolgte eine Abfahrt die mit einigen Schlaglöchern gespickt war. Bevor es auf die Bundestraße ging erfolgte an einer schlecht einsehbaren Kreuzung ein Stopp and Go. Bei nicht Beachtung erfolgt die sofortige Disqualifikation. Also besser anhalten ;). Trotz der schweren Bedingungen konnte ich einige Plätze gut machen und nach 46:39 min als 3. Frau vom Rad zum Laufen wechseln. Mein Coach Jonas rief mir einen Rückstand von 2:30 min zu Platz 1 zu. Da geht noch was.
Das Laufen lief wie gewohnt wie am Schnürchen. Zwei Runden a´ 2,5 km durch Wald und Wiesen mussten durchlaufen werden. Nach etwa 3 km konnte ich die 2. Platzierte überholen und mir somit den 2. Gesamtplatz sichern. Nach 21:22 min Laufen und 01:18:42 Stunden war ich im Ziel angekommen.

Überglücklich und sehr zufrieden könnten wir den Wettkampftag ausklingen lassen.

Gruß Jessica

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Bike24 Marathonman Europe Serie - Klatovy # Steffen

Samstagmorgen, 07:20 Uhr - zusammen mit etwa 500!!! anderen Bikern habe ich mich auf dem Marktplatz von Klatovy eingefunden, um 105 Marathonkilometer (2600 Hm) im tschechischen Böhmerwald abzuspulen.

klatovy steffen4Meine Laune ist zu diesem Zeitpunkt nicht die allerbeste - abgesehen davon, dass es viel zu früh ist, um Rennen zu fahren, hatte ich außer nem billigen Automatenkaffee, den ich mir in ner Tankstelle organisierte und ein paar trockenen Brötchen, auch kein vernünftiges Frühstück - in unserer Unterkunft gab es das leider erst ab 07:30 Uhr - quasi synchron zum Startschuss.

Ich stand mitten drin, im ersten Startblock - und damit wieder vor dem Problem mich irgendwie nach vorn kämpfen zu müssen.

Da das Feld, in der Startphase, die gesamte Breite der Straße in Anspruch nahm, war dies jedoch im Grunde unmöglich ohne einen Sturz zu riskieren - also fuhr ich im Pulk mit.

Als es nach einem kurzen Anstieg auf einen Feldweg geht, reißen Lücken und es kommt zu stürzen, da einige übermotivierte Fahrer, schon im Flachteil - vor allem aber in der Abfahrt, in den tief ausgefahrenen Spurrinnen, die Kontrolle über ihr Rad verlieren und sich gegenseitig abräumen. Da ich diesen Abschnitt am Vortag abgefahren war, wusste ich, dass die rechte Spur wesentlich unproblematischer zu fahren ist und komme ohne Zwischenfälle durch.

Im nächsten Anstieg sortiert sich das Feld und nach der Kuppe fahre ich mit zwei Tschechen hinter der ca. 5 Mann starken Spitzengruppe her, die aber schon bald nicht mehr zu sehen ist.

Wir werden bald von einer anderen Gruppe eingeholt und ich klinke mich hinten ein, um im Windschatten mitzurollen und mich etwas erholen zu können.

klatovy steffen5Als es dann einige Anstiege hochgeht setze ich mich an die Spitze und fahre ein zügiges Tempo, weil ich nicht mit ner Horde Tschechen im Ziel ankommen wollte. Die Gruppe wird auch tatsächlich kleiner, aber fünf der Tschechen bekomme ich nicht los.

Meine Beine fühlten sich zu Beginn richtig gut an, aber so ab 50 km machten langsam die Oberschenkel zu. Obwohl ich versuchte irgendwie dran zu bleiben musste ich die Gruppe und noch 4 andere Fahrer, die mich auf den nächsten Kilometern einholten, ziehen lassen.

'So'n scheiß' - dachte ich - 'jetzt haste die ganze Zeit Druck gemacht um die schwächeren Fahrer los zu werden und auf einmal machen die Beine nicht mehr mit'. Da hätte ich mein Rad am liebsten in die Ecke geworfen!

Aber es waren ja noch fast 50km zu fahren und aufgeben geht eben gar nicht, auch wenn ich Mental grad nen absoluten Tiefpunkt hatte.

Wenigstens das Wetter war super - sonnig, warm - aber keine drückende Hitze. Bis auf einige riesige Schlammlöcher war die Strecke staubtrocken, was das Rennen leichter und schneller machte.

Bei Kilometer 76 traf dann meine Strecke und die Mitteldistanz zusammen.

Zufällig waren Christian Lattner und ich dort zur gleichen Zeit. Wir quatschten kurz und fuhren dann gemeinsam weiter.

klatovy steffen6Meine Beine waren zwar weiterhin ziemlich im Eimer, aber dafür hatte ich jetzt wieder ne bessere Moral und konnte mich nochmal ordentlich puschen.

Es erwarteten uns noch einige eklige Rampen. Auch die Abfahrten waren nicht ohne, aber wir ließen es ordentlich krachen. Natürlich hat hier die MAXXIS Bereifung wieder einen vernünftigen Job erledigt. ????

An einer Gabelung auf einer Abfahrt war die Strecke irgendwie nicht eindeutig ausgeschildert und wir bogen erst falsch ab, drehten aber gleich um und fuhren dann auf der richtigen Strecke weiter. Dadurch konnte wieder einer meiner Konkurrenten aufschließen.

Mit nem trockenen Antritt, am nächsten Anstieg, ließ ich ihn allerdings gleich wieder stehen.

Bis zum Ziel gab es jetzt noch einige coole Trails und Downhills, nochmal was zum Genießen - einfach Hammer.

Am Ende 18. gesamt und 4. Ak (zweitbester Deutscher) - schade das zwischendurch meine Beine so schlecht waren, sonst wäre bestimmt ne Top Ten Platzierung drin gewesen.

Gruß Steffen

Bilder von privat und ŠumavaNet.CZ

Klatovy steffen   Klatovy steffen3

 

 

 

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2. Aschersleber Triathlon # Jessica

2. Platz in der Altersklasse / Platz 5. Gesamt.

Am 21.05.17 ging es zum ersten Triathlon des Jahres nach Aschersleben. Ein Sprint über 400m Schwimmen 20km Radfahren und 4,75km laufen stand heute an. Die Wetterbedingungen waren perfekt. 20 Grad Sonne und eine leichte Brise. Geschwommen werden sollte im Hallenbad im Ballhaus Aschersleben. Eine Besonderheit war die Indoorwechselzone und somit absolut witterungsunabhänig. Was heute allerdings nicht nötig gewesen wäre.

aschersleben jessicaNach dem Rad-Check-in sollte es dann um 11:30 Uhr mit der dritten Startgruppe losgehen. Auf Grund der vielen Teilnehmer und das Schwimmen im Hallenbad mussten die Starts in mehrere Gruppen aufgeteilt werden. In der ersten Startgruppe waren auch Profis am Start. Der bekannteste war Christian Kramer (Ironmanbestzeit unter 8:00 std.)

Zusammen mit meinem Freund Jonas und 3 weiteren Triathleten startete ich auf der 3. Bahn. Vor dem Start legten wir noch die Reihenfolge anhand der persönlichen Bestzeiten fest, um ein hauen und treten zu vermeiden und ein Kreisschwimmen zu ermöglichen (immer rechts halten).

Ich könnte direkt hinter Jonas starten und somit perfekt den Wasserschatten ausnutzen. Nach 6:30 min. (7:42 inkl. Wechsel) konnte ich dann das Wasser verlassen und auf das Zeitfahrrad steigen.

Die 20 km lange Radstrecke war eine Wendepunktstrecke und verlief über eine leicht hügelige Landschaft. Nun könnte ich auch endlich mal meinen neuen Aerohelm von Prowell im Wettkampfeinsatz testen. Der doch recht kräftige Wind und die vielen Hügel machten das Radfahren nicht einfacher, sodass ich nach 37:44 min vom Rad zum Laufen wechseln konnte. Das Radfahren war zum Vergleich zu den anderen Mädels zwar gut ist aber aus meiner Sicht noch ausbaufähig.

Beim Laufen, meiner Paradedisziplin, lief es wie am Schnürchen. Ich konnte zwar meine Gesamtposition bei den Frauen nicht verändern, dafür aber noch einige Männer auf der Laufstrecke einsammeln. Nach 19:45 min Laufen und 01:05:11 std. Wettkampfzeit war der 1. Triathlon für dieses Jahr Geschichte. Jonas gratulierte mir zum 2. Platz in der Altersklasse und dem 5. Gesamtplatz bei den Frauen.

Es war eine perfekt organisierte Veranstaltung bei super Wetter was für eine Wiederholung im nächsten Jahr spricht.

Gruß Jessica

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Elmtrail – 25km x-run # Ralph

Dieses Jahr hat es zum 2. mal geklappt, dass ich den Termin für den 25k Elmtraillauf wahrnehmen konnte.

Die erste Teilnahme 2015 hat schon riesen Spaß gemacht, denn die Strecke ist wirklich toll zu laufen. Im Training bin ich dort viel mit dem Bike und ab und zu mal laufend unterwegs, deshalb kenne ich das Revier wirklich gut.

elmtrail ralph3

-Jetzt aber zum Tagesgeschehen-

Sonntag der 21.05.2017: Früh wach, also, früh los. Schließlich wollte ich die Helden der 72 Kilometer Laufrunde um 9 Uhr mit auf die Reise schicken. Da ich mit dem Bike hingefahren bin, und locker fahren wollte, musste ich noch etwas früher los, um nicht völlig erschöpft auf der anderen Seite des Elms anzukommen. Die Strecke ist nur 11km lang, geht aber einmal rüber übern Elm. Gleichzeitig konnte ich auch noch den Zustand der Laufstrecke prüfen ????

Angekommen vor Ort, wollte ich erstmal meinen Koffeinhaushalt auffüllen, was sich aber als schwierig darstellte. KRITIK kommt am Ende des Posts. Nach dem das aber aufgrund einer jungen Dame im Dienste des Hotels der Burg Warberg doch geklappt hat, war ich von der Kaffeeseite gesehen etwas beruhigt – Ich hätte sonst nicht starten können ????

-Prächtige Kulisse für einen Start – BURG WARBERG

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Dann war endlich Start der 72km Runde SOLO, STAFFEL, BIKE&RUN im Abstand von jeweils 15 Minuten. Dass alles passierte bei herrlichem Wetter wie man auf den Fotos sehen kann.

Das Starterfeld für die langen Distanzen war sehr überschaubar, was natürlich nicht am Wetter lag. KRITIK später. Das größte Starterfeld hatten wir um 11:30 bei den 25 Kilometern.

Jetzt zu meinem Lauf. Sollte es noch irgendwo Fotos von der Strecke geben, reiche ich die nach.

Wie gesagt, Start 11:30 pünktlich. Gleich am Start viel zu schnell. Da ich mich aber gut gefühlt habe(noch), bin ich erstmal ohne Bremse weitergelaufen. Ich habe mich auch bewusst dafür entschieden, mir auf meiner 920XT nur die HF anzeigen zu lassen, um mich nicht von gelaufenen, oder noch zu laufenden Kilometern ablenken zu lassen. Ich bin fast die gesamte Strecke nur nach Gefühl gelaufen. Aber eben nur fast. Es ging wirklich gut vorwärts. ich lief irgendwo in den TOP 10 rum, Gesamt wohlgemerkt. Das hat mich wohl zu sehr angespornt, und ich habe versucht das Tempo hochzuhalten. Das lief bis km 15 gut, dann ging es bergab in Richtung Twieflingen und meine rechte Hüftseite (PO) verabschiedete sich mit Schmerzen. Tempo rausnehmen war angesagt. Leider musste ich mich auch von meinem Laufpartner Frank Brendt verabschieden. Der Schmerz wurde tlw. so schlimm, dass ich kurze Gehpausen einlegen musste. Ich sah aber die ganze Zeit Frank noch vor mir. So schleppte sich das die letzten km hin und ein paar Leutchen haben mich noch überholt. Irgendwann nach dem letzten Trail kam Ines Roessler von hinten und sagte „Auf geht’s Ralph“ das gab mich dann doch wieder etwas Kraft und ich lief durch bis ins Ziel.

Insgesamt bin ich aber zufrieden mit der Zeit von 2:18 über 25Km mit ca. 400Hm. Herausgesprungen ist dabei Platz 5AK und 14 Gesamt. Also, ALLES GUT.

Jetzt aber mal etwas KRITIK: nichts Bösartiges, fällt aber nicht nur mir auf.

„Verpflegung vorher und danach. Kaffee, Kuchen, bel. Brötchen usw. fehlt. Schlechte Werbung, veraltete Homepage, kein/kaum Rahmenprogramm“

Die Strecke ist wirklich genial, da kann man mehr draus machen!!!

Jetzt geht’s weiter mit Training, bevor es dann aber endlich zum Xterra nach Belgien geht.

so long -euer Ralle-

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Schaeferwerk MTB Marathon Dassel # Jesco

Das Jahr 2016 war für mich, wie bereits in einem Bericht im Frühjahr geschildert, aus gesundheitlichen Gründen, ein schwieriges. Lange Zeit konnte ich an MTB und Rennen fahren nicht einmal denken.

Nichtsdestotrotz habe ich mich Anfang des Jahres für die lange Runde beim Dolomiti Superbike angemeldet, da ich ein Ziel brauchte für meine „Jahrestrainings-Motivation“. Leider bestand mein Training im Frühjahr mehr aus Physio-Einheiten, als im Sattel zu sitzen. Seit einigen Wochen funktioniert es nun aber endlich wieder regelmäßig auf dem Rad zu sitzen, und so einigermaßen System in das Training zu bringen.

dassel jesco1Zwischendurch schon fast abgeschrieben, habe ich mich nun 50 Tage vor dem Start in den Dolomiten wieder entschlossen es anzugehen. Für diesen Zweck und die Tatsache, dass ich eineinhalb Jahre kein MTB Rennen mehr gefahren bin, kam der Marathon in Dassel sehr gelegen. Mittwoch entschloss ich mich zu starten und Schwups war es auch schon Sonntag 09.55h, 5 Minuten vor dem Start, wo ich mich endlich mal wieder, mit der üblichen Vorstartanspannung neben jeder Menge Gleichgesinnten, an der Startlinie wiederfand.

Pünktlich um 10.00h wurde das Rennen neutral gestartet, hinter einem Quad, welches langsam das Tempo erhöhte.

Ehe ich mich versah, scherte das Führungsfahrzeug aus und der Puls, nebst Laktatausschüttung in den Beinen ebenfalls.

4 Runden waren auf dem 14 Kilometer langen Rundkurs zu bewältigen. Eine wirklich schöne Runde durch den hügeligen Solling, die fast alles bietet, was das Bikerherz höherschlagen lässt.

Das Rennen lief von Beginn an erstaunlich gut, so konnte ich 3 Runden lang ein ordentliches Tempo gehen.

Mein erstes Rennen seit langem war gleichzeitig auch die Rennpremiere für mein neues Cannondale Scalpel-SI. Der wechsel zum Teambike hat sich absolut gelohnt, dieses Bike macht einfach Spaß, mit dem MAXXIS Ardent an der Vorderachse hatte ich in den teilweise ziemlich schnellen, schmiereigen Abfahrten nie das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Einzig die Übersetzung 32 – 11 bietet Luft nach oben, da werde ich noch einmal nachbessern.

In der 4. Runde machte sich dann ziemlich zügig mein Trainingsrückstand bemerkbar, die Anstiege wurden scheinbar länger und steiler. Bis dahin lag ich aussichtsreich auf dem 15. Gesamtrang und sogar auf dem 2. Platz in meiner Altersklasse, den Masters.

Nun hieß es auf die Zähne beißen und drücken, was noch geht. Alles Mühen half nicht, so musste ich ein paar Konkurrenten zähneknirschend ziehen lassen.

Im Schlusssprint auf der Tartanbahn im Dassler „Stadion“ konnte ich zumindest noch den 4. Platz AK sichern, was Platz 21 in der Gesamtwertung bedeutete.

Am Ende war ich zufrieden mit dem Rennen und glücklich zu sehen, dass „es noch geht“, ich kann mich noch quälen... ;-) Nach so einer langen Zeit, kommen einem da schon mal Zweifel.

Heute sind es noch 47 Tage bis zum Dolomiti mit 113 Km und über 3.000 Hm.

Nun widme ich mich erst einmal wieder den Intervallen, um „zwischendurch“ beim Marathon in Biesenrode noch einmal auf der Langdistanz weitere wertvolle Rennkilometer zu sammeln.

Bis bald im Wald

Jesco

dassel jesco

Harzcup Clausthal Zellerfeld # Steffen

"Trainingsausfahrt mit Danny und Norman"

So war der Plan beim rumgeigeln früh morgens in Clausthal Zellerfeld...und so entstand der Titel für meinen Bericht.

...hat nur leider nicht ganz geklappt...Rennen ist halt Rennen!...aber lest selbst...

Am Start stand ich in der dritten Reihe, und auf dem frisch angelegten Rückeweg war ich dadurch gleich mal eingekeilt in ner langen Perlenkette und nach vorn ging nix.

Aus Erfahrung versuchte ich erst gar nicht links oder rechts zu überholen, da es nur unnötig Kraft kostet, der Antrieb zugematscht wird und man eh meist nur 1 - 2 Positionen gutmachen kann. Das dies die richtige Entscheidung war konnte ich kurz darauf noch im Augenwinkel sehen, als es plötzlich hinter mir knallte, weil sich zwei Fahrer gegenseitig abräumten.

Als wir nach der Holperpartie auf dem breiten Bahndamm gelangten, hatte ich schon geschätzte 200 m Abstand zur Spitzengruppe. Diesen musste ich natürlich wieder zufahren.

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Ich latschte ordentlich in die Pedale und sammelte zwischendurch noch zwei- drei Grüppchen ein, die mir aber alle zu langsam waren. Daher nutzte ich jeweils die Gelegenheit um mich etwas im Windschatten zu erholen und dann wieder Gas zu geben, um die Lücke nach vorn kleiner werden zu lassen.

Am ersten Anstieg war die Spitzengruppe dann in Reichweite und ich versuchte noch vor der Kuppe den Anschluss her zu stellen, da eine Gruppe, wenn es flach ist, natürlich um einiges schneller fährt, als ein einzelner Fahrer.

Kurz bevor ich aufschließen konnte rumste es vor mir, weil sich bei Danny eine Speiche verabschiedete, nachdem er das Schaltwerk eines Konkurrenten tuschiert hatte.

...na super, erster Trainingspartner weg, gerade als ich wieder dran war.

Aber den Trainingsmodus hatte ich eh schon lange verlassen...gelb-roter Bereich, Rennen halt.

Es folgte der, wie sich später noch herausstellen sollte, entscheidende Streckenabschnitt, denn die drei nun, mit kurzen Unterbrechungen, aufeinander folgenden Wurzelpassagen hatten es ganzschön in sich.

Wieder mussten einige Fahrer reißen lassen und wieder musste ich eine Lücke zu den vorn verbliebenen 3 Fahrern, Norman Carl, Lennard Heidenreich und Hendrik Markworth (letztere beide Mitteldistanz), schließen. Als das geschafft war verschnaufte ich kurz um dann mit Norman, der sich die ganze Zeit über vorn aufgehalten hatte, "GA1+"-Tempo anzuschlagen.

Etwas später schloss dann noch Klaus Reinisch (Focus Rapiro Racing) zu uns auf, nun waren wir schon zu fünft unterwegs. Doch auch diese Phase dauerte nicht lange an, denn am ersten längeren Anstieg zog Klaus mal ordentlich das Tempo an.

Ich war da gerade am Ende der Gruppe, und sah nicht gleich, dass Norman reißen lassen musste und als ich es bemerkte, hatten Klaus und Lennard, der mitgegangen war, schon einige Meter Abstand. Ich beschleunigte und schloss die Lücke. Ab da waren wir dann zu dritt unterwegs und auch mein zweiter Trainingspartner abgehängt.

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Im Laufe der zweiten Runde musste Lennard immer wieder um den Anschluss kämpfen, aber er kam, nachdem er einige Male hatte reißen lassen, immer wieder heran - starke Leistung von ihm! Jedoch am langen Anstieg, etwa zur Hälfte der Runde fiel er dann endgültig zurück.

Schuld daran war wohl ich, da ich ziemlich zügig hochfuhr, weil ich Klaus mal testen wollte. Der allerdings klebte an meinem Hinterrad.

Schon im flachen merkte ich, dass er richtig Druck auf dem Pedal hat und bei den Drückeranstiegen, die er mit seiner dicken Mühle fahren konnte, hatte ich keine Chance ihn los zu werden.

Runde 3 - schon zu beginn, auf dem Rückeweg, merkte ich, dass meine Beine langsam müde werden und Klaus klebte mir am Hinterrad, bis er am Bahndamm die Führung übernahm und ich mich etwas erholen konnte.

An den Anstiegen und in den Wurzelpassagen war ich quasi stehend ko.

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Daher versuchte ich alles von vorn zu fahren, um Klaus so mein Tempo und meinen Rhythmus aufzuzwingen, statt hinter ihm zu hängen und knautschen zu müssen.

Zum Glück klappte das ganz gut, obwohl die Wurzelpassagen echt die Hölle waren und ich mit meinem Hardtail ziemliche Mühe hatte ein Tempo anzuschlagen, mit dem ich flüssig fahren konnte. Klaus hatte es da etwas angenehmer, nicht zuletzt, weil er mit seinem Fully natürlich schon die beiden Runden zuvor einige Körner sparen konnte.

Als es flacher wurde übernahm er dann wieder die Führung und ich versuchte mich etwas zu erholen. Mein Plan war irgendwie dran zu bleiben um dann am Ende des letzten Anstiegs nochmal richtig Gas zu geben und ne Lücke zu reißen...naja, irgendwie muss man sich die Situation halt manchmal schönreden, um sich weiter quälen zu können...

Es kam dann auch nicht dazu, denn schon an der nächsten Steigung legte mein Konkurrent nochmal ne Schippe drauf und weg war er.

Ich war total am Ende - aber Aufgeben ist nicht mein Ding, Leiden schon eher :)

Da wir bis dahin gut zusammen gefahren sind, war ich mir ziemlich sicher, dass ich noch einen guten Vorsprung habe.

Aus diesem Grund versuchte ich mir meine Kraft so gut wie möglich einzuteilen und weiter eine hohe Frequenz zu fahren, um das Ding irgendwie durch zu bringen.

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Nach 105 km Drückerstrecke, mit übelsten Wurzeln, ohne Fully war ich dann total Platt, als ich ins Ziel kam. Klaus hat mir auf der letzten halben Runde mal eben noch 9 Minuten abgenommen - Krass...echt stark von ihm.

Da unser Sponsor Hornburg Bikes, in Bad Salzdetfurth, zusammen mit dem dort ansässigen Team Focus RAPIRO Racing, ein Biketest - Wochenende veranstaltete, nutzte ich am Sonntag die Gelegenheit, den dortigen Bikepark zu testen.

Schon Wahnsinn, was dort in Sachen Mountainbikesport auf die Beine gestellt wird!

Für mich war es ein ziemlich cooler Tag, denn es hat wieder richtig Spaß gemacht mit den Leuten aus dem Team einige Stunden zu verbringen und unserem gemeinsamen Hobby nach zu gehen.

Dieses Wochenende ist Rennpause und dann steht in Klatovy, im tschechischen Böhmerwald auch schon das erste Rennen vom MME auf dem Programm.

Bin gespannt...

Bis demnächst, Steffen.

 

Vielen Dank für die Bilder an D&M.Nothrof

 

Bad Harzburg – Bike Marathon # Ralph

Das Rennwochenende stand ganz im Zeichen des Team Prowell Germany. Wir hatten Teamtreffen in Goslar, gleichzeitig auch Fototermine und haben auch Unterstützer von unserem Team kennengelernt.

Es war klasse und hat Spaß gemacht, auch wenn es bei den Fotos schon schweinekalt war, erst recht in den kurz/kurz-Aufnahmen und denen im Tri-Anzug. Dazu aber bestimmt demnächst Fotos und Text hier und auf der Homepage des Teams natürlich.

-Und wie war es beim Rennen? Wie (fast) immer in Bad Harzburg – KALT-

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Geschwächt (Kopfschmerzen, Unterkühlt) durch die Kälte des Vortages, wollte ich erst gar nicht starten (weichei), habe mich dann aber wenigstens für die Kurzdistanz entschieden und umgemeldet. Und das ist im Nachhinein gesehen, die richtige Wahl gewesen.

Nach dem Smalltalk mit allen möglichen Leuten und natürlich unserem Team ging es für mich erst um 10:15 an den Start.

Eine Runde nur, also ballern habe ich mir gedacht. Ging nicht so ganz auf der Plan, denn gleich nach dem Start geht es eine gefühlte Ewigkeit berghoch und meine HF schoss nach oben und die Wattzahl blieb unten!! Völlig verrückt!! Ich konnte keine Kraft aufbauen. Gedanken wie Infekt oder so machten sich breit und ich nahm kurz raus, brachte den Puls in Frequenzen mit denen ich umgehen konnte und versuchte erstmal nur den Anstieg hinter mich zu bringen.

harzburg ralph

So nach und nach beruhigte ich mich immer mehr und konnte Dampf machen, sammelte immer mehr Fahrer ein und ich hatte so richtig Spaß dabei. Die Strecke ließ sich auch erstaunlicherweise super fahren. Auf dem „Zubringer“ Richtung Ziel habe ich es dann nochmal richtig fliegen lassen und ärgerte mich doch schon etwas darüber das ich auf eine Runde verkürzt hatte.

Als ich dann aber im Ziel war und erfahren habe, dass ich aufs Podium darf als 2. AK, war der ärger verflogen. Endlich mal aufs Podest ist doch auch schön. Vielleicht sollte ich nur noch Kurzdistanzen fahren. ????

Das war schon ein tolles Wochenende mit vielen Freunden, viel Kälte und trotz allem, guter Stimmung. So soll es sein.

Danke natürlich mal wieder an Adriane, die ständig für mich da war und die volle Zeit bei der Kälte durchgehalten hat. Danke auch ans Team. War klasse euch mal wieder zu treffen. Ich hoffe, das klappt bald mal wieder – im warmen dann aber ????

so long -euer dasnächstepodestanstrebende Ralle-

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Bildmaterial:

Sportbilder Drea & Markus Nothrof

Kristinas Radsport Fotos

Bad Harzburg # Julian / Fabi

Statt einer Vorbelastung stand am Samstag ein Team Fotoshooting bei Kühlschranktemperaturen an, so konnte man sich zumindest an die Temperaturen für den Renntag gewöhnen. Der Tag konnte dann abends bei einer gemeinsamen Pastaparty ausklingen.

harzburg fabi julian   harzburg fabian1   harzburg julian

Die Rennstrecke selbst wurde in aller Frühe am Renntag ordentlich von oben geduscht, aber zumindest von oben sollte dann während dem Rennen nichts mehr kommen. Da wir (Julian & Fabi) immer noch auf der Suche nach der Form sind, haben wir beschlossen die 2 Runden zügig und ohne Risiko hinter uns zu bringen. Abgesehen von einem (Hagel)-Peeling und eine Gesichtsmaske – nur die Gurken für die Augen haben gefehlt! – ist nichts spektakuläres passiert und wir sind nach 2 spaßigen Runden ins Zielgesprintet, zumindest ein Defektopfer konnten wir somit noch auf der Ziellinie schlagen. :-)

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Bildmaterial:

Sportbilder Drea & Markus Nothrof

Kristinas Radsport Fotos

Bad Harzburger Bike Marathon # Steffen

72km - 2100hm # Gesamt Platz 3

Wenn am Sonntagmorgen der Wecker klingelt und just im gleichen Moment Regen auf die Scheibe zu prasseln beginnt, dann ist das normalerweise ein guter Grund den Wecker auszuschalten und sich nochmal rumzudrehen.

Wenn man allerdings geplant hat ein Radrennen zu fahren, denn da gilt schlechtes Wetter nicht als Ausrede.

harzburg steffen   harzburg steffen5  harzburg steffen4 

Also stand ich 09:40 Uhr am Start, luftdicht verpackt in meinen Regenklamotten und umgeben von ner Menge anderer, die in Bezug auf schlechtes Wetter genauso denken. Alle warteten darauf das es endlich losgeht - Abneigung gegen Kälte ist halt auch ne gute Motivation um schnell Rad zu fahren.

Mit ziemlich verhaltenem Tempo ging‘s dann los und zwei Fahrer preschten gleich nach vorn.
Als Peter Hermann dann am Feld vorbei fuhr hörte ich wie einer resignierend sagte "und tschüss – den sehen wir nicht wieder" ...'Moment' dachte ich mir 'so schnell werfe ich die Flinte nicht ins Korn - mal schauen ob ich da nicht doch dranbleiben kann!'. Folglich erhöhte ich das Tempo und schloss zu der Gruppe auf, die sich mittlerweile vorn gebildet hatte.

Nach dem ersten Anstieg waren wir noch zu viert und hatten schon ne ziemlich große Lücke zu den nachfolgenden Fahrern. Die Gruppe lief recht gut und so konnten wir ohne viel Energie zu vergeuden einen guten Vorsprung halten. Auch gelang es mir vor den anderen in die Trailpassagen zu fahren, was mir ermöglichte stressfrei meine Linie wählen zu können und immer ne kleine Lücke zu reißen. Nach dem Downhill hinunter zur Zielpassage waren wir nur noch zu dritt.
Als wir in die nächste 18 km lange Runde fuhren war auch mir das Tempo etwas zu schnell und ich musste Peter und den Holländer ziehen lassen.
Nach dieser zweiten Runde die ich nun allein abspulen musste, entledigte ich mich meiner Regenklamotten, die mich bis dahin eher sauber als trocken gehalten hatten.

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Es folgte - klar - die dritte Runde und die war eigentlich die, die am besten lief. Ich hatte gut Druck auf dem Pedal und konnte konstant ein hohes Tempo fahren - zum Glück - denn wie die letzten Jahre auch war in Runde vier dann Schluss mit lustig. Erst sah es gar nicht so aus - am Anstieg war der Holländer plötzlich wieder vor mir und somit die Chance Zweiter zu werden wieder da. Allerdings hatte er nur nen Platten und stiefelte wieder auf und davon. Blöd war, dass sich mir - wahrscheinlich wegen der kalten Getränke - indessen der Magen etwas umdrehte, und meine Beine zu meiner Intension das Tempo zu erhöhen spontan "nö" sagten.
Ab da wurde es richtig Anstrengend - mit nem Laktat-Iso-Mix im Bauch und flimmern vor den Augen hatte ich Mühe meinen Rhythmus zu halten.
Ich wusste, dass ich ruhig bleiben und einfach weiterfahren musste, ohne mich ständig umzudrehen - ganz unterdrücken konnte ich es aber nicht und war jedes Mal froh, das hinter mir keiner zu sehen war, da ich im Falle einer Einholung nicht mehr viel zuzusetzen gehabt hätte.
Zum Glück konnte ich im Flachen Mittelteil der Runde noch ziemlich schnell fahren, sonst wäre mein Vorsprung noch schneller dahin geschmolzen.
Als ich in die letzte etwas längere Steigung hineinfuhr hatte ich noch 6 km/h auf dem Tacho stehen und dachte nur 'oh shit...das ist ganzschön langsam' daher konzentrierte ich mich darauf die Kadenz hoch zu halten und als dann wieder 10 - 11 km/h zu lesen waren und hinter mir noch immer keiner auftauchte, war ich mir ziemlich sicher, dass ich meinen 3. Platz ins Ziel bringen würde.

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Fazit:
Hinten raus hat einfach die Tempohärte gefehlt - aber beim ersten langen Rennen ist das nicht weiter dramatisch und wird sicher besser werden.

Die beiden vor mir fahren einfach in ner anderen Liga - da bleibt einem nix anderes übrig als den Hut zu ziehen und zu gratulieren.

Die Minute Abstand auf die Jungs hinter mir ist zwar nicht wirklich knapp, aber auch kein Vorsprung der zum Ausruhen einlädt.

Jetzt weiß ich jedenfalls woran ich noch arbeiten muss und die nächsten Rennen werden zeigen wie gut mir das gelingt.

Für mich noch ein großes Nice an die MAXXIS Bereifung. Durch Stefan’s Empfehlung bin ich sie zwar vor dem Teamwechsel schon gefahren, jetzt habe ich sie im Team auch als Partner. Danke.

Als nächstes geht's, am 07.05. in Kamenz, wieder auf die Straße - auch n schönes Rennen, auf das ich mich schon freue.

Gruß Steffen

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Bildmaterial:

Sportbilder Drea & Markus Nothrof

Kristinas Radsport Fotos

8 Platz beim Rund um den Sachsenring # Steffen

Neben meinem neuen Team Prowell Germany by Hornburg Bikes gehe ich nebenbei auf der Straße noch für mein vorheriges Team Die Fahrrad-Kette an den Start.

Da ich über Ostern eh in der Heimat war, nutzte ich die Gelegenheit um einen kleinen Ausflug nach Hohenstein-Ernsttal zu machen.
Dort gab‘s, beim "64. Rund um den Sachsenring", 15 Runden auf der frisch asphaltierten Rennstrecke abzuspulen. Dieses Jahr hatte Petrus statt Regen oder Schnee mal ordentlich Wind dabei, auf der Zielgeraden Rückenwind, sonst mehr oder weniger von vorn.

sachsen steffen   sachsen steffen3

Nach einigen Ausreisversuchen in der Anfangsphase, die aber alle wieder neutralisiert wurden, konnte sich dann in der sechsten Runde doch eine Gruppe lösen. Diese sollte es dann auch schaffen, ihren Vorsprung bis ins Ziel zu verteidigen.
Vier Runden vor Schluss wurde im Hauptfeld schon mehr oder weniger resigniert. Daher probierte ich es auf eigene Faust nach vorn zu gelangen, auch wenn die Lücke von 40 Sek. auf eine Siebenköpfige Gruppe schon nicht mehr wirklich zu schließen war.
Egal...drei Runden am Anschlag fahren ist gutes Training für die Tempohärte - und davon kann man eh nie genug haben.
Zwischen Spitzengruppe und Hauptfeld kam ich dann als 8er ins Ziel.
Die Form schaut schon mal ganz gut aus und daher freue ich mich auf das nächste Rennen in Bad Harzburg am Wochenende – dann allerdings auf dem MTB.

Gruß Steffen

sahsen steffen1   sachsen steffen2   sachsenring jedermann lang urkunde

Tag X - mein ERSTES Straßenrennen ????????!! # Tina

Das LehninerHasenrasen hatte ich für meine Jungfernfahrt auserkoren... die Startliste war gefüllt mit starken Frauen, wodurch mein Ziel primär auf "lernen, beobachten und ausprobieren..." ausgelegt war.

8 Runden á 6,4 km / flach ( 2 kleine Hügelchen, unter MTB'lern nicht erwähnenswert ????) und eine ziemlich eng werdende, spitze Kurve direkt nach dem letzten Hügel... Dies war wohl das Nadelöhr, wo man besonders Obacht geben sollte um nicht umgefahren zu werden. Dachte ich.. bis zum Zeitpunkt X ....am Tag X ????????...aber dazu gleich mehr..

Die ersten 5 Runden waren eigentlich recht lässig.. ab und zu wurde an der Spitze etwas "gezuckt", was sich aber alsbald wieder ausglich und das Feld wieder ran rollte... neugierig und aufmerksam beobachtete ich das Verhalten der anderen Damen. Positionsmäßig schmuggelte ich mich nach und nach ins vordere Viertel und versteckte mich im Feld... ab Runde 5 wurden alle irwie unruhiger. Immer wieder wurden vorne kurze Attacken an den "Anstiegen" gefahren, die ich aber auch immer gut mitgehen konnte. Ich fühlte mich richtig gut und die Beine spielten voll und ganz mit. In der 6.ten Runde fuhr ich unter den ersten mit und war schon voller Vorfreude ???????? auf den Endspurt.

Bis zum Moment der Momente..

...kurz vor Ende der 7 Runde passierte es.. ich wollte mit den ersten 5 um die enge Passage auf die "Ruppelstraße" Richtung Zielgeraden fahren und trat am letzten, vorherigen Hügel an.. rechts am Grüppchen vorbei war alles frei, also rinn in die Pedale und Arsch aus m Sattel... plötzlich fuhr einer der Senioren Herren einen Schlenker und touchierte meinen Lenker... er kam dabei ins straucheln und drängte mich rechts ab.. da ich null Ausweichzone hatte, wählte ich die Wiese und im nächsten Moment rauschte ich volle Pulle in ein dort abgestelltes Zuschauer-Rad hinein, welches unerlaubterweise am Straßenbegrenzungspfahl abgestellt worden war.

Ich ging mit schmackes übern Lenker und wurde in einer Sekunde komplett auf Null runter gebremst. Wie ich aufkam weiß ich nicht mehr. Mein Nacken schmerzte, mein Helm saß auf halb neun, mein Becken verdreht. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes lag ich wie n Käfer auf m Rücken und sorgte mich bereits um mein Rad ????????..da mir versichert wurde, dass es heile zu sein schien, befasste ich mich wieder mit meiner eigenen Beweglichkeit. Diese wurde mir aber komplett durch Stifneck und Beckenfixierung genommen. Im örtlichen Krankenhaus durfte ich noch zum Sono, Röntgen & Co.,um ernstere Folgen auszuschließen.... auf eigenen Wunsch habe ich dann das KH verlassen und eine angeratene 24Std Beobachtung ausgeschlagen.

Gebrochen ist nichts, "lediglich" eine ziemlich starke Prellung des Steißbeins (dadurch ein äußerst sonderbares Bewegungsmuster ????) und eine Gehirnerschütterung habe ich als Andenken mitgekriegt.

Abschließend möchte ich mich bei meinem Göttergatten ???? entschuldigen, dass ich ihn um sein Rennen gebracht habe ????.. wegen mir hat er sein Rennen (was nach uns gestartet wäre) sausen lassen und durfte stundenlang im Krankenhaus verbringen ????.

Ich hätte so gern erfahren, wie das Rennen sich in der letzten Runde entwickelt und letztlich ausgegangen wäre!! Schade ????

Nun heißt es Wunden lecken und beim nächsten Mal wieder angreifen und Erfahrung sammeln ???????????? Fazit: Straße fetzt schon irwie ???? ich bleib am Ball ????

Eure Tina

 

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Erstes Rennwochenende # Stefan

Erstes Rennwochenende in diesem Jahr aber wo fängt man da am besten an. Ich denke erstmal da, dass es kein richtiges Rennwochenende war und mit einem Dank an andere Sportler.

Es wird wohl auch in Zukunft für mich keine wirklichen Rennwochenenden mehr geben. Daher möchte ich erstmal allen danken die mir immer wieder aufmunternde Worte schenken, Mut zusprechen und was es sonst noch so alles gibt. Immer wieder wird mir gesagt, Stefan andere würden gar nicht fahren und genau das ist es, was mich wohl weiter an Rennen teilhaben lässt.

kellerwald stefan

Allerdings nur noch um dabei zu sein, jedenfalls so lange bis sich gesundheitlich etwas ändert, wenn sich überhaupt noch etwas ändert. 2 Möglichkeiten gibt es aus ärztlicher Sicht für mich. Die 1, weiterhin die Tabletten nehmen die ich momentan nehme und ich kann aufs Bike, mit der Einschränkung das rechte Bein nicht wirklich nutzen zu können (außer wenn es zwischendurch mal will) oder eben die 2, ich nehme wieder die Hammer Tabletten aus dem letzten Jahr und mir wird vom Biken abgeraten.

Naja, ich habe mich für die erste Variante entschieden und versuche mit möglichst wenig schmerzen teilzunehmen. Mit den neuen Cannondales von Hornburg Bikes wohl das beste Material unter dem Hintern was man sich wünschen kann aber vernünftig nutzen würde mich glücklicher machen.

Wenn ich sehe, dass Olaf Nütsche von Focus Rapiro Racing wohl als schnellster Teamchef in die Geschichtsbücher eingeht, werde ich den Spieß einfach umdrehen und eben als langsamster Teamchef in die Geschichte eingehen. ???? Irgendwie muss ich ja versuchen das ganze positiv zu sehen. Warum aber überhaupt an Rennen etc. teilnehmen???? Weil ich dieses Jahr nochmal die A-Distanz bei der Salzkammergut fahren möchte denn 3 Schwarze Shirts im Schrank sollten es schon sein. Mein Traum für dieses Jahr und an diesem halte ich fest.

Kyffhäuser MTB Bergmarathon:

Ganz ungewohnt von der Langdistanz auf die Mittlere gewechselt, wobei dort die knapp 60km eigentlich keine wirkliche Langdistanz ist aber sollte erstmal reichen. Der Rest ist dann eigentlich nicht wirklich spektakulär bis auf das wieder wachrütteln im Zielbereich.

Die ersten 4km liefen richtig gut, nur ein wenig autschen in der Wade aber egal. Dann peng buff rechte Bein verabschiedet sich immer mehr. Dann kam Tina vorbei und ich dachte mir, im Windschatten müsste ich ja irgendwie mit dieser Leistung dranbleiben können. Teils ja, teils nein aber mit Zähnen zusammen beißen ging es einigermaßen. Wenn du da so fährst und siehst, wie ein Mädel aus deinem Team sich seit dem letzten Jahr ständig steigert und verbessert, ist es das, was mich fröhlich macht. In diesem Moment wird das eigene Treten völlig uninteressant.

kellerwald stefan1Dann war Tina auch irgendwann schon weg. Nach einer Stunde wollte ich mir dann mal den schrecken ansehen und habe über den Garmin gewischt, achtu sch……. knappe 21km. Kopf ausgeschaltet mehr getreten mit dem Ergebnis, runter vom Rad die Schmerzen im rechten Bein zu stark. Aus Frust der nun doch immer mal durchkommt mit der Faust auf dem rechten Bein rumgekloppt, wieder rauf aufs Bike und siehe da, es läuft. Es lief sogar richtig gut das ich wieder an Tina ran und vorbeigefahren bin. Umgeschaut, los komm aber irgendwie haben wir uns da wohl missverstanden, daran müssen wir arbeiten. Da es ab dort einigermaßen gut lief, habe ich natürlich bergab nicht mehr wirklich überlegt. Mit einem Scalpel-Si Carbon 2 Eagle unter dem Hintern ist das auch nicht wirklich einfach. Im Ziel ist mir das dann aber doch wieder recht schnell bewusstgeworden da ich sehr viele Fahrer gesehen habe, die wohl teils heftige Abflüge hinter sich hatten und teils auch heftigst verbunden waren. Genau das ist es was mir eben nicht passieren darf.

Kellerwald Marathon Gilserberg:

Mit den Gedanken an die gestürzten Personen vom Vortag ging ich wieder auf die Kurzdistanz. In Gilserberg auch eine Premiere für mich.

Dafür aber ein Highlight, ich habe die Stahlwade aus Hamburg in Live kennengelernt. ???? Da steht noch ein Rennradbesuch aus Goslar mit dem Rennrad in diesem Jahr aus.

Also Start, in der Einführungsrunde sogar noch ein gemeinsamer Plausch als er dann nach Freigabe auch schon weg war. 3 Berührungen am Hinterrad haben mir dann auch gesagt, fahre schön am Rand weiter, komme heile durch, so muss es momentan reichen. Da die Vernunft gesiegt hat, habe ich bergab auf den Trails sogar 3-mal Platz gemacht um jemanden vorbei zu lassen. Auch wenn die nicht mal schnell waren, es war einfach die vernünftigste Entscheidung an diesem Sonntag. Eigentlich eine Schande mit diesem Bike bergab die Bremse zu betätigen.

Nach irgendwas um die 2 Std. 20 Minuten war ich dann doch auch endlich im Ziel aber an diesem Tag eben auch ohne schmerzen. Also Samstag und Sonntag 2:0 für mich.

Weiterhin ein ganz großer Aspekt sind die MAXXIS Reifen die mir vor allem Bergab sehr viel Sicherheit geben was in Zukunft noch viel wichtiger für mich sein wird.

Nächstes Wochenende am 22/2.04. ist ja nun unser Heimrennen der Bad Harzburger Bike Marathon. Da werde ich mich an die 4 Runden halten für die ich gemeldet bin. Wichtig für mich sind die Kilometer in den Beinen und heile durchkommen. In Bad Harzburg ist ja immer länger etwas los, ich denke ich bin vorm Licht ausschalten dann im Ziel.

Gruß Stefan

Allen ein schönes Osterfest und morgen viel Spaß beim Trainingsrennen vom Protective NRT Team.

kellerwald stefan2

 

 

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Doppelmarathon-Wochenende # Julian

-          Kyffhäuser-Berglauf 42km, 5. Platz Ak. Elite

-          Kellerwald-Bikemarathon 40km, 26. Platz Ak. Elite

Am vergangenen Wochenende standen für mich die ersten Rennen der Saison auf dem Kalender.

Am Samstag zunächst der Kyffhäuser-Berglauf in Bad Frankenhausen und dann am Sonntag der Kellerwald-Bikemarathon in Gilserberg.

Kyffhäuser-Berglauf

Das erste Rennen der Saison war dieses Jahr, auf Grund der bescheidenen Witterungsbedingungen beim Possenlauf vor einigen Wochen, nun doch erst im April. Durch sehr trockenes Wetter in der vergangenen Woche, sollten gute Streckenbedingungen gegeben sein.

kyffhuser julian

Start war pünktlich um 12:45 Uhr, einer sehr „gemütlichen“ Startzeit für Marathons, was den vorherigen Laufveranstaltungen zu verdanken war. Das Fahrerfeld war relativ groß und ich musste mich im Positionskampf ein wenig behaupten, um nicht nach hinten durchgereicht zu werden. Das funktionierte soweit ganz gut und ich konnte Position um Position gut machen. Die Führungsspitze war so gut wie in Sichtweite und das Feld fing prompt an zu zerfallen. Das Tempo an der Spitze war durch den Gegenwind mit knappen 30 km/h nicht so schnell wie im vergangenen Jahr, sodass ich mich am hinteren Ende des Spitzenfeldes sogar ein wenig ausruhen konnte. Nach Kurven und Engstellen kam leider der Ziehharmonika-Effekt zu tragen, was dazu führte, dass ich am Ende immer wieder durch kurze heftige Sprints aufpassen musste, den Anschluss nicht zu verlieren. So konnte ich bis zum Fuße des ersten Anstieges im Spitzenfeld verweilen, musste dann im Anstieg aber relativ schnell abreißen lassen.

Im Anstieg konnte ich dann doch noch einige Plätze nach vorne gut machen, wurde allerdings aber auch von einigen schnelleren Fahrern wieder überholt, welche den Anschluss ans Spitzenfeld verloren hatten. Ab diesem Punkt war das eigentlich so gut wie ein Einzelrennen für mich. Ich fand leider auf den nächsten Kilometern niemanden mehr, mit dem ich hätte zusammen fahren können. Also musste ich mich alleine über die restlichen 30km treiben, was soweit ganz gut lief.

Ich konnte es, dank des genialen Fahrwerks meines Cannondale Scapels-SI von Hornburg-Bikes so richtig krachen lassen. Sowohl im Trail, als auch auf den breiteren Wirtschaftswegen, läuft die LEFTY-Federgabel einfach wie Sau!!! Nicht zu vergessen, ist der richtige Grip und die vernünftige Kraftübertragung auf den Boden, welche durch die MAXXIS-Reifen immer gegeben sind! Dieses Jahr fahre ich das allererste Mal mit Tubeless und bin davon mehr als begeistert. Absolut unproblematisch und ein unvorstellbares Plus an Rückmeldung des Reifens, lassen mich über mich selbst ärgern, dass ich diese Umstellung nicht schon früher gemacht habe. Der Rest des Rennens verlief dann recht fix und ich kam als 5. in meiner Altersklasse ins Ziel. In Anbetracht der sehr durchwachsenen Winters eine sehr große Überraschung!

urkunde kyffhuser

Kellerwald-Bikemrathoan

Puuh, zwei Rennen an einem Wochenende habe ich auch schon lange nicht mehr gefahren, beziehungsweise noch gar nicht, wenn ich die 24h Rennen mal außer Betracht lasse. Anfahrt nach Gilserberg war ein wenig weiter und der Start auch ein wenig früher. Also war die Nacht wieder ein wenig kürzer, Marathontypisch halt.

Start des Rennens war um 10 Uhr. Nach der abermals sehr hektischen Einführungsrunde rund um den Ort, ging es zunächst hüglig los und dann weiter in den ersten Anstieg. Ich muss sagen, trotz der Belastung vom Vortag, lief es doch ganz gut und ich kam gut voran. Leider setzte mein Garmin nun aus und verlor stetig das Sattelitensignal, da zu viele Fahrer mit gleichem Gerät um mich herum waren… Also konnte ich ab jetzt nur noch meinen Puls als Richtwert nutzen. Nach dem ersten Anstieg folgte eine wunderschöne Abfahrt und gleich darauf der nächste knackige, steile Anstieg auf einer Wiese. Dieser Anstieg zog jetzt endgültig alle Reserven aus mit raus! Die Belastung vom Vortag kam nun zum Tragen und mich erwischte der sprichwörtliche Hammer. Jetzt half auch leider das Squeezy-Arsenal in der Trikottasche nicht mehr weiter. Meine Pulsobergrenze fiel drastisch um fast 20 Schläge pro Minute. Höher ging einfach nicht mehr… So quälte ich mich über den nächsten Anstieg, bis ich auf eine Gruppe traf, welche ungefähr mein Tempo fuhr. Nach einem Blick auf die Räder musste ich verdutzt feststellen, dass wir alle vier ein Cannondale Scalpel fuhren, zwar unterschiedliche Jahrgänge, aber schon irgendwie lustig. Ich lies mich ein wenig mitziehen und kam wieder ein wenig besser in Schwung, wahrscheinlichen wirkten zusätzlich die Squeezy-Produkte.

Nach einer Flussdurchfahrt verfing sich ein Steinchen im Profil des Hinterradreifens. Ach, der fliegt schon wieder raus, dachte ich zumindest. Im folgenden Anstieg lockerte sich der Stein schließlich vom Reifen, führte aber zu einem rund 1 cm großen Loch, genau in der Lauffläche. Na toll, Platten… Der hat jetzt gerade noch gefehlt! Nach genauer Betrachtung stellte sich das kleine Steinchen jedoch als Schiefersplitter heraus. Das hätte kein Reifen ohne Schaden überstanden. Nun stand meine Prämiere mit der Maxalami auf dem Programm. Nur gut, dass ich auf Tubeless gewechselt hatte, denn mit Schlauch wäre das jetzt hier bei der Lochgröße vorbei gewesen. So, nun den Reifen flicken. Maxalami rein, kurz per Hand angepumpt, Kartusche druff und weiter ging´s. Wahnsinn! Mit Schlauchwechseln hätte das ne halbe Ewigkeit gedauert. So brauchte ich fürs erste Mal nur knappe 5 Minuten. Nichts desto trotz habe ich meine Gruppe verloren und hatte alle mühsam von mir überholten Fahrer wieder vor mir… Das Rennen war ab dato eh so gut wie abgeschrieben für mich, versuchte aber dennoch bis zum Ende alles zugeben, um eine halbwegs gute Platzierung einzufahren. Am Ende war´s der 26. Platz in meiner Ak. Elite. Dieses Ergebnis war dann doch noch recht zufrieden stellend, auch in Anbetracht, dass ich heute ja gar nicht voll leistungsfähig war.

Fazit des Wochenendes

-          Cannondale Scalpel-SI -> einfach nur Megageil

-          Maxxis-Reifen als Tubeless -> einfach nur Megageil

-          Dryfluid im absoluten Staub -> schmiert die Kette tadellos und der Schmutz bleibt nicht hängen

Das nächste Rennen wird dann wieder ein Heimrennen in Bad Harzburg am 23.04. Bis dahin heißt es noch ein wenig weiter trainieren, wenn hoffentlich das Wetter über die Ostertage passt.

Bis dahin

Julian

julian bike

 

 

 

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Kyffhäuser MTB-Marathon # Tina

Saisonstart beim Kyffhäuser MTB-Marathon auf der Mitteldistanz....eines der schönsten und Best organisiertesten Rennen wie ich finde!!

Auf die Plätze..fertig ... los... mhhh ja denkste ????...außer Spesen (gefühlt) nichts gewesen. Meine Tagesform verriet mir bereits beim warm fahren nichts gutes...und so sollte es weitergehen. Pudding in den Beinen und einen Kolibri Puls, der mir ziemlich zusetzte.. aber warum sollte es auch anders sein..denn leider konnte ich nach dem TL in Malle, noch nicht mit weiteren aufbauenden Training beginnen und meine dort erarbeitete gute Form "mitnehmen". Anstelle dessen musste ich leider eine Zwangspause einlegen. Mein lieber Göttergatte hatte mich herzlicherweise zeitnah "angesteckt" ???? ????, wodurch ich eine Woche erstmal auf die Schnüpfchen-Straf-Bank musste...

kyffhuser tina

Dies Erste, eigentlich wunderschöne (schnelle) Rennen zum Denkmal und zurück, war deshalb vom Feeling her einfach ein Desaster...umso überraschter war ich hinterher bei der Auswertung meiner Daten als ich sah, dass ich um einiges schneller als letztes Jahr war und mir überall 'n PR geschenkt habe, die MAXXIS laufen ????... ein kleines lächeln kam dann somit auch wieder zurück auf mein Gesicht.????

Im Vergleich zu den anderen Damen zeigte sich dies am Ende an einem 6. Platz Gesamt und einen 2. Platz in der AK.

Nun heißt es wieder zurück in meinen Trainings-Rhythmus finden und beim nächsten Mal wieder "angreifen"... ich freu mich drauf.

Eure Tina

urkunde kyffhuser

 

 

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„De Wuidsau Jagd“ # Ralph

…. und Trainingslager. Besser gesagt Kurztrainingslager mit einer verrückten *Jagd* zum Abschluss.

– das geilste bisher — Jag de Wuidsau –

Es ging nach Bayern, genauer gesagt nach Burglengenfeld-Dietldorf (Oberpfalz) zum Crossduathlon der besonderen Art, nämlich zur „Wuidsaujagd“ Passte ja so gar nicht in meine vegetarische Ernährung, aber da musste ich wohl durch ????

Ich hatte das schon auf dem Schirm, habe es aber nicht so in die Planung genommen. Doch dann sah ich immer wieder Bilder und die Meinungen zu diesem Crossduathlon und musste unbedingt hin. Und das hat sich wirklich richtig gelohnt.

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-Das Weißbier danach- So macht Sport Spaß ????

Fangen wir mit der Jagd an, bevor ich noch kurz auf die Trainings in Bayern eingehe.

Bester Service den man sich vorstellen kann – Adriane unterstützt mich voll und ganz ????

Recht gut vorbereitet sind Adriane und ich Samstag morgen um 9:30, die knapp 8km vom Hotel 3 Kronen in Burglengenfeld zur Wuidsaujagd nach Dietldorf gefahren. Start war erst um 12:20, daher hatte ich viel Ruhe beim Startnummer abholen und auch Zeit noch mit einigen Leutchen vor Ort zu schnaulen.

Um 11:30 war pünktlich das Briefing im Feuerwehrgerätehaus. Selbst da kann man nur sagen, einfach super gemacht von Thomas Kerner und Co. Nicht verkrampft, sondern lustig und auch mit Videofilmchen angereichert *thumbs up*

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– Foto Mittelbayrische Zeitung –

Ein wenig nervös war ich schon vor dem Start, da ich die Laufstrecke nur teilweise kannte und die „Kletterstellen“ nicht im Vorfeld gesehen habe.

Nach dem die Jugend um 12 Uhr gestartet ist, machte ich mich noch etwas warm, bevor es dann pünktlich 12:20 mit einem ohrenbetäubenden Kanonenschuss losging.

Es gab eine kurze Einführungsrunde bevor wir dann auch gleich über eine Brücke ins Gelände geschickt worden. Weiter ging es über Wiesen bis zu den Anstiegen, wo auch schon mal ein Baumstamm im Weg lag. Immer wieder über Trails, Wiesen, bergan, bergab, einfach geil. Ich war aber da schon ziemlich im Eimer, denn ich bin die Wuidsau ja aus vollem Training heraus gestartet. Nach 5,2km ging es in die Wechselzone, wo es 3 Runden über eine wirklich geile Strecke, die alles bietet, ging. Das Radfahren ging recht gut, aber auch da merkte ich das die Beine ganz schön grimmig mit mir waren. Aber auch das war dann irgendwann geschafft und es ging auf die letzte Laufrunde. Zum Glück nur noch eine ????

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Im Ziel war es dann einfach nur noch geil. Essen vom feinsten, leckeres kaltes Weißbier, eine tolle Siegerehrung und gewonnen habe ich auch was. Zwar nicht beim Rennen, aber bei der Tombola – Biketechniktraining (gleich ein Grund wieder hinzufahren und einzulösen), Wein und nen Schirm.

-kurz zum Training-

Trainiert habe ich gut, aber auch nur so viel, dass ich mich nicht komplett abschieße für die JAGD.

  • Schwimmen 1 mal
  • Trailrun 3 mal
  • Biken 3 mal
  • Stabi täglich

Fazit: Ich sage nur – Suchtgefahr, tolle Leute, total familiär, besser geht’s nicht – Das wird wiederholt und zwar genauso wie wir es dieses Jahr gemacht haben. Ein paar Tage Urlaub, Training, die Wuidsaujagd und viel gutes Essen und Weißbier .

-Prost- Ralle

PS. Rausgekommen ist für mich Platz 5AK, oder auch vorletzter AK ???? Finde ich persönlich nicht schlimm, nur falls wieder irgendjemand sein bedauern aussprechen will.

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Crossduathlon Wolfsburg # Wolfsburg

Eeeeeeeeeendlich war Saisonstart mit dem Crossduathlon in Wolfsburg. Zum 2. mal am Start und gleich erstmal ordentlich die Zeit aus 2016 versaut ????

– Ist scheinbar meine Leistungsfähigkeit zurzeit –

4 Minuten war ich langsamer als letztes Jahr. Ich haderte zuerst doch sehr mit der Zeit die ich für den Kurs gebraucht habe. Aber bei genauerer Betrachtung und dem Vergleich der Zeiten aus dem letzten Jahr, stellte ich fest, dass ich 2016 sehr schnell gelaufen bin. Dieses Mal war es halt „recht“ normal, also meinem Leistungsstand entsprechend. Es ärgert mich nur eins ein wenig – meine Radzeit – 2,5 Minuten langsamer als 2016!! Und das bei besseren Bedingungen. Was soll’s, weiß ich wenigstens wo ich ansetzen kann/muss.

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Trotzdem gab es 2 „kleinere“ Probleme, die gelöst werden müssen. Auf den ersten 2-3km habe ich schlecht Luft bekommen und musste dadurch schon etwas verlangsamen. Lag es am Heuschnupfen?? Auf jeden Fall war ich nach dem Crossduathlon komplett verschleimt. Das andere waren meine Oberschenkel, besonders der Linke, die von Anfang an geschmerzt haben und sich auf der letzten Runde 4-5-mal verabschiedet haben. Die Beine gingen so auf Block, dass ich immer wieder so rund 50m gehen musste und danach natürlich nicht mehr richtig in Tritt gekommen bin.

Ich will und werde aber nicht jammern, sondern weitermachen, denn für den Saisonauftakt war es trotzdem gut.
Hier noch die nackten Zahlen aus diesem Jahr und zum Vergleich auch aus 2016.

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Platz 14 AK von 26 -könnte definitiv besser sein.

2017 Run1 24:56 – Bike 46:14 – Run2 27:31 Gesamt 1:38:40
2016 Run1 24:15 – Bike 43:43 – Run2 26:28 Gesamt 1:34:26

Jetzt aber mal zum Rennen und das Drumherum.

Wieder mal eine gelungene Veranstaltung, die aber dieses Mal schwach besucht war, wie der Veranstalter sagte. Komisch aber war, viele haben sich angemeldet, bezahlt, sind aber nicht erschienen. War denen das Wetter zu gut?? Aber die die da waren haben alles gegeben und das ganze wieder zu einem schönen Rennen gemacht.

Ich jedenfalls werde nächstes Jahr wieder mit am Start sein, außer es kommt irgendwas sau dummes dazwischen. 2018 greife ich selbstverständlich die Zeit von diesem Jahr an ????

so long -euer RaceRalle-

crosswobrun1   moni ralph   wechselzone

Trainingsrennen 5. Lauf WTC im BOP Bad Salzdetfurth # Jesco

In der letzten Januar Woche sah ich beim durchscrollen meiner Facebook Timeline, eine Veranstaltung für das kommende Wochenende im BOP (Bike Outdoor Park) Bad Salzdetfurth, „also um die Ecke“ – für mich als Hildesheimer.

WTC Wanderlust 6

Mein Interesse war ziemlich schnell geweckt, der anstehende Spaß war unter dem FB-Veranstaltungsnahmen „5. Lauf WTC im BOP Bad Salzdetfurth“, mit dem Ausrichter Eulenexpress aus Peine eingetragen. Das Trainingsrennen zählt zu einer Winter-Serie, die ausschließlich von den MTB Enthusiasten aus Peine, um Moni und Frank Eggert ausgerichtet wird und dazu dienen soll, neben jeder Menge Spaß im Rudel, die Form für die anstehende Rennsaison 2017 zu schleifen.

WTC Wanderlust 8  WTC Wanderlust 9  WTC Wanderlust

Meinem Interesse stand allerdings auf der anderen Seite der Motivationswaage, die Erlebnisse des letzten gut ¾ Jahres gegenüber. Ich bin in der vergangenen Saison aufgrund mehrerer Verletzungen lediglich 1 Rennen im März gefahren. Das restliche Jahr habe ich mit insgesamt 3 OP`s und unzähligen Reha Maßnahmen verbracht. Vor nicht allzu langer Zeit hat ein Arzt mir noch mitgeteilt, dass mein rechtes Bein eventuell nie wieder „richtig funktionieren“ würde und der Mountainbike Sport eher nicht die empfohlene Betätigung für mich sei. Ein Tiefschlag der gesessen hatte, aber nicht akzeptiert wurde. ????

An dieser Stelle noch einmal ein riesen Dankeschön an Jan Helge Lorenz von Osteopathie Lorenz sowie Christina und Julia von Fleer Physio, die mir sehr geholfen und mich toll unterstützt haben. Dank dem super Krafttraining von Julia, konnte ich z.B. früher als erwartet wieder mit lockerem Training beginnen, an Rennen oder gar MTB fahren, war trotzdem lange Zeit nicht zu denken.

Nun hatte ich nach einem guten Dezember eben mal wieder eine 3-Wöchige Zwangspause gerade so hinter mir, als mich dieses kleine Event zum Grübeln über einen Start brachte.

Ich entschied mich zum Glück aber dafür, es zumindest zu probieren.

Am Samstag den 28.01. machte ich mich nun auf nach Bad Salzdetfurth. Dort angekommen freute ich mich viele bekannte Gesichter nach langer Zeit mal wieder persönlich zu sehen.

WTC Wanderlust 4  WTC Wanderlust 1  WTC Wanderlust 3

Nach einer kurzen Einweisung durch Moni, wie das Prozedere vorgesehen sei, ging es pünktlich um 11h an die Startlinie. Schätzungsweise 15 Sportler aus verschiedenen Teams gingen auf den gut 4 km langen Rundkurs quer durch den Bikepark, der noch immer von einer teils eisigen Schneedecke bedeckt war. Dieser Umstand, sowie völlige Streckenunkenntnis ließen mich die Sache in den ersten Runden, erst einmal locker angehen. Tatsächlich fühlte ich mich besser als erwartet, lediglich drei Probleme machten mir in den Abfahrten erheblich zu schaffen: die Fahrtechnik, die Fahrtechnik und die Fahrtechnik. Das letzte Jahr hat mir in den Abfahrten doch eine erhebliche Sturzangst in den Körper gekrampft. Meine MAXXIS Bereifung hat mir bei diesen Bedingungen dennoch gute Sicherheit vermittelt.

Mit dem Treten lief es wie gesagt ganz gut und so konnte ich mich dann von einer Gruppe lösen und ein paar Plätze gut machen. So konnte ich gut 1 ½ Std. ordentlich Tempo machen, das Problem war nur, dass das Rennen auf 120 Minuten angesetzt war.

Also Zähne zusammenbeißen und durchhalten hieß die Devise für die letzte halbe Stunde, was mir auch gut gelang.

WTC Wanderlust 0  WTC Wanderlust 5

Am Ende kam ich fast sturzfrei nach 10 Umrundungen als 5. Ins Ziel, was mich aufgrund der geschilderten Umstände sehr zufrieden stimmte.

Nach dem Rennen gab es noch das eine oder andere Stück von Monis leckeren Kuchen und nette Gespräche bei bestem Sonnenschein.

Ich habe aus dieser netten Veranstaltung viel Motivation mitgenommen und freue mich schon auf die anstehenden MTB Rennen und das Drumherum mit netten Zweirad Fans. Im April ist es dann beim Warm-up Marathon in Hellental soweit, bis dahin habe ich noch einiges aufzuholen – was mir dank dieser Motivationsspritze allerdings sehr viel leichter fallen dürfte.

Danke dafür Eulen Express!! ;-)

Bis bald im Wald

Jesco

Danke an den WTC Wanderlust für die Bilder.

Sponsoren Facebook 

 

Fischteichhölle 2.0_2016 # Stefan

IMG 4723Ein kleines vorsichtiges Rennen sollte es zum Abschluss der Saison noch werden. Also habe ich mich für die Mitteldistanz bei der Fischteichhölle gemeldet. Das Rennen, welches 2015 das erste Mal durch den MTB-Eulenexpress des RSC Wanderlust Peine von 1890 e.V. ausgerichtet wurde kannte ich nicht aber es wurde nur Gutes berichtet. Da es eine Veranstaltung in der Nähe war, habe ich mich auch auf viele bekannte Gesichter gefreut. Außerdem wollte ich mir die beiden Top-Moderatoren Frank Eggert und Axel Axel nicht entgehen lassen. :-)

Recht früh schon am ausgeschilderten Parkplatz angekommen traf man gleich auf einige bekannte Gesichter. Dabei unter anderem Daniela Aschoff von den Rapiros worüber ich mich sehr gefreut habe sie Live kennen zu lernen. Eine sehr nette und fröhliche Person die Daniela. :-) Kalt war irgendwie jedem aber immerhin war es von oben trocken und die Sonne kam auch pünktlich gegen 8.30 Uhr raus. Die Strecke wurde von 5 auf 4 Runden gekürzt, dafür war der Kurs halt etwas länger, nasser, rutschiger, matschiger und schlammiger. Ich denke diese ausdrücke treffen zu und das ganze Paket zusammen hat auch richtig Spaß gemacht.

Um 9 Uhr war Start und die ersten Kilometer waren eigentlich mehr oder weniger zum Ballern. Ich habe mich zwar schön aus allem raus gehalten bin aber trotzdem mit einem anderen Fahrer ins hakeln gekommen. Er hatte sich auch entschuldigt aber da wir fast auf der klappe gelegen hatten entschied ich mich wirklich für mich alleine zu fahren. Bei mir gilt ja leider immer noch die Devise, bloß nicht stürzen.

Die ersten Kilometer vergingen recht schnell bevor es dann in den Wald ging, zwischendurch mit wiesenabschnitten am Waldrand gespickt. Dann kam der Abschnitt von dem wohl der Name Fischteichhölle kommt. Alles hat sich wieder ein wenig angestaut denn in diesem Matsch wurde so ziemlich jeder ausgebremst. Matsch und Wasser, am Ufer entlang immer wieder hoch und runter war es recht spaßig sich durch die Bäume zu schlängeln. Start – Ziel Bereich durch und in die nächste Runde. Die ersten 3 Runden bin ich sinnig und im gleichen Tempo rumgefahren, alles gut.

Bei der Start - Ziel Durchfahrt konnte man beim vorbei fahren eine Frage beantworten und wenn diese richtig war bekam ein Zuschauer einen preis. Frank Eggert fragte mich wann der Berliner Flughafen fertig wird und ich dachte erst das ist ein Scherz, der wird doch niemals fertig. Ich fragte abgebremst nochmal nach aber die Frage war richtig und ich blieb bei meiner Antwort.

Bei Facebook habe ich später bei Frank nochmal angefragt ob meine Antwort richtig war oder ob es zum Flughafen Neuigkeiten gibt. Er wird nie fertig war dann wohl doch die richtige Antwort und sie wurde gezählt. Der Zuschauer hat dadurch eine schöne Radtasche gewonnen. :-)

IMG 5197Die 4 Runde ging los und irgendwie hat es dann doch wieder ein wenig im Hintern gezwickt. Einige Fahrer in Front gesehen und nach dem Motto, wird in der einen Runde schon nichts passieren, mal ein wenig Gas gegeben. 4 Fahrer eingeholt, ein kleines Stück durch den Wald und zack auf einem Baumstamm weggerutscht und gelegen. Hier muss ich mal einen riesen Lob an die anderen Fahrer aussprechen, die haben sofort angehalten und gefragt ob alles in Ordnung ist. Das war kein wirklich großer Sturz, nur ein wegrutschen aber alle 4 oder 5 Fahrer haben angehalten und sind erst weiter als ich wieder auf dem Bike war. Ich bin dann vor, die anderen hinterher und ich habe mich derweil wieder schwarzgeärgert, dass dieser Mist wie in Altenau auch, eigentlich nur durch dieses übervorsichtige fahren passiert. Am Matschteil der Strecke angekommen bin ich, warum auch immer, links anstelle rechts durch. Das „durch“ hatte sich schnell erledigt, steckengeblieben im wahrsten Sinne des Wortes. Mit dem linken Fuß runter und Schwups war der auch bis weit über den Knöchel weg. Ich habe gedacht, das kann doch jetzt wohl nicht wahr sein, ich habe diesen verdammten Fuß nicht aus dem Matsch gezogen bekommen. Oh Mann war ich sauer, auch wenn ich das nicht als Rennen gefahren bin, war es frustrierend, dass nun auf der rechten Seite jede Menge Fahrer an mir vorbei sind als ich weiterhin versuchte diesen Fuß aus dem Schlamm zu ziehen. Irgendwann hat es dann endlich flutsch gemacht und ich konnte den Fuß rausziehen und etwas nach hinten absetzen. Da war es schon, das nächste verdammte Problem. Das Vorderrad war genauso fest im Schlamm wie vorher mein Fuß. Auch dieses habe ich dann irgendwann rausziehen können und gefrustet bin ich dann weiter. Ab dort hatte ich dann auch nur noch zwei Gänge und somit war auf dem Rest der Runde viel Laufen angesagt. :-(

Gefrustet aber doch mit einem großen Lächeln im Gesicht bin ich dann im Start - Ziel durch. Da es doch mehr eine zügige ausfahrt war habe ich mich umso mehr gewundert, dass es dann in der AK doch noch der 10 Platz und gesamt der 36 Platz war.

Die MAXXIS Reifen (Ardent Race – Ikon) haben wiedermal ihre Stärke gezeigt. Gerade in den kurzen matschigen Anstiegen und Abfahrten haben die Reifen perfekten Gripp gehabt wo andere einfach absteigen mussten, weil die Reifen nicht gefasst haben.

Rund um eine super schöne Veranstaltung bei der ich direkt mal noch 2 stunden geblieben bin. Es hat einfach alles gepasst und das zuletzt für sehr wenig Geld. Dafür, dass solche Veranstaltungen nur durch die freiwilligen Helfer leben bzw. entstehen, großen Respekt. Ein Kopfschütteln aber für diese Personen die sich wirklich über alles aufregen, am liebsten nach dem Rennen noch den Hintern gewaschen bekommen wollen und die Bratwurst mundgerecht auf dem Teller serviert bekommen wollen. Veranstalter anpöbeln, ihre Fäkalien auf den Parkplätzen hinterlassen und und und. Genau ihr Spinner und Idioten macht solche Veranstaltungen wieder kaputt.

Lieben Gruß Stefan

Danke Drea für die tollen Bilder.  

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