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"Runter vom Sofa, raus in die Natur!"



Rennberichte

Bad Harzburger Bike Marathon # Steffen

72km - 2100hm # Gesamt Platz 3

Wenn am Sonntagmorgen der Wecker klingelt und just im gleichen Moment Regen auf die Scheibe zu prasseln beginnt, dann ist das normalerweise ein guter Grund den Wecker auszuschalten und sich nochmal rumzudrehen.

Wenn man allerdings geplant hat ein Radrennen zu fahren, denn da gilt schlechtes Wetter nicht als Ausrede.

harzburg steffen   harzburg steffen5  harzburg steffen4 

Also stand ich 09:40 Uhr am Start, luftdicht verpackt in meinen Regenklamotten und umgeben von ner Menge anderer, die in Bezug auf schlechtes Wetter genauso denken. Alle warteten darauf das es endlich losgeht - Abneigung gegen Kälte ist halt auch ne gute Motivation um schnell Rad zu fahren.

Mit ziemlich verhaltenem Tempo ging‘s dann los und zwei Fahrer preschten gleich nach vorn.
Als Peter Hermann dann am Feld vorbei fuhr hörte ich wie einer resignierend sagte "und tschüss – den sehen wir nicht wieder" ...'Moment' dachte ich mir 'so schnell werfe ich die Flinte nicht ins Korn - mal schauen ob ich da nicht doch dranbleiben kann!'. Folglich erhöhte ich das Tempo und schloss zu der Gruppe auf, die sich mittlerweile vorn gebildet hatte.

Nach dem ersten Anstieg waren wir noch zu viert und hatten schon ne ziemlich große Lücke zu den nachfolgenden Fahrern. Die Gruppe lief recht gut und so konnten wir ohne viel Energie zu vergeuden einen guten Vorsprung halten. Auch gelang es mir vor den anderen in die Trailpassagen zu fahren, was mir ermöglichte stressfrei meine Linie wählen zu können und immer ne kleine Lücke zu reißen. Nach dem Downhill hinunter zur Zielpassage waren wir nur noch zu dritt.
Als wir in die nächste 18 km lange Runde fuhren war auch mir das Tempo etwas zu schnell und ich musste Peter und den Holländer ziehen lassen.
Nach dieser zweiten Runde die ich nun allein abspulen musste, entledigte ich mich meiner Regenklamotten, die mich bis dahin eher sauber als trocken gehalten hatten.

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Es folgte - klar - die dritte Runde und die war eigentlich die, die am besten lief. Ich hatte gut Druck auf dem Pedal und konnte konstant ein hohes Tempo fahren - zum Glück - denn wie die letzten Jahre auch war in Runde vier dann Schluss mit lustig. Erst sah es gar nicht so aus - am Anstieg war der Holländer plötzlich wieder vor mir und somit die Chance Zweiter zu werden wieder da. Allerdings hatte er nur nen Platten und stiefelte wieder auf und davon. Blöd war, dass sich mir - wahrscheinlich wegen der kalten Getränke - indessen der Magen etwas umdrehte, und meine Beine zu meiner Intension das Tempo zu erhöhen spontan "nö" sagten.
Ab da wurde es richtig Anstrengend - mit nem Laktat-Iso-Mix im Bauch und flimmern vor den Augen hatte ich Mühe meinen Rhythmus zu halten.
Ich wusste, dass ich ruhig bleiben und einfach weiterfahren musste, ohne mich ständig umzudrehen - ganz unterdrücken konnte ich es aber nicht und war jedes Mal froh, das hinter mir keiner zu sehen war, da ich im Falle einer Einholung nicht mehr viel zuzusetzen gehabt hätte.
Zum Glück konnte ich im Flachen Mittelteil der Runde noch ziemlich schnell fahren, sonst wäre mein Vorsprung noch schneller dahin geschmolzen.
Als ich in die letzte etwas längere Steigung hineinfuhr hatte ich noch 6 km/h auf dem Tacho stehen und dachte nur 'oh shit...das ist ganzschön langsam' daher konzentrierte ich mich darauf die Kadenz hoch zu halten und als dann wieder 10 - 11 km/h zu lesen waren und hinter mir noch immer keiner auftauchte, war ich mir ziemlich sicher, dass ich meinen 3. Platz ins Ziel bringen würde.

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Fazit:
Hinten raus hat einfach die Tempohärte gefehlt - aber beim ersten langen Rennen ist das nicht weiter dramatisch und wird sicher besser werden.

Die beiden vor mir fahren einfach in ner anderen Liga - da bleibt einem nix anderes übrig als den Hut zu ziehen und zu gratulieren.

Die Minute Abstand auf die Jungs hinter mir ist zwar nicht wirklich knapp, aber auch kein Vorsprung der zum Ausruhen einlädt.

Jetzt weiß ich jedenfalls woran ich noch arbeiten muss und die nächsten Rennen werden zeigen wie gut mir das gelingt.

Als nächstes geht's, am 07.05. in Kamenz, wieder auf die Straße - auch n schönes Rennen, auf das ich mich schon freue.

Gruß Steffen

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Bildmaterial:

Sportbilder Drea & Markus Nothrof

Kristinas Radsport Fotos

8 Platz beim Rund um den Sachsenring # Steffen

Neben meinem neuen Team Prowell Germany by Hornburg Bikes gehe ich nebenbei auf der Straße noch für mein vorheriges Team Die Fahrrad-Kette an den Start.

Da ich über Ostern eh in der Heimat war, nutzte ich die Gelegenheit um einen kleinen Ausflug nach Hohenstein-Ernsttal zu machen.
Dort gab‘s, beim "64. Rund um den Sachsenring", 15 Runden auf der frisch asphaltierten Rennstrecke abzuspulen. Dieses Jahr hatte Petrus statt Regen oder Schnee mal ordentlich Wind dabei, auf der Zielgeraden Rückenwind, sonst mehr oder weniger von vorn.

sachsen steffen   sachsen steffen3

Nach einigen Ausreisversuchen in der Anfangsphase, die aber alle wieder neutralisiert wurden, konnte sich dann in der sechsten Runde doch eine Gruppe lösen. Diese sollte es dann auch schaffen, ihren Vorsprung bis ins Ziel zu verteidigen.
Vier Runden vor Schluss wurde im Hauptfeld schon mehr oder weniger resigniert. Daher probierte ich es auf eigene Faust nach vorn zu gelangen, auch wenn die Lücke von 40 Sek. auf eine Siebenköpfige Gruppe schon nicht mehr wirklich zu schließen war.
Egal...drei Runden am Anschlag fahren ist gutes Training für die Tempohärte - und davon kann man eh nie genug haben.
Zwischen Spitzengruppe und Hauptfeld kam ich dann als 8er ins Ziel.
Die Form schaut schon mal ganz gut aus und daher freue ich mich auf das nächste Rennen in Bad Harzburg am Wochenende – dann allerdings auf dem MTB.

Gruß Steffen

sahsen steffen1   sachsen steffen2   sachsenring jedermann lang urkunde

Tag X - mein ERSTES Straßenrennen 😍💥!! # Tina

Das LehninerHasenrasen hatte ich für meine Jungfernfahrt auserkoren... die Startliste war gefüllt mit starken Frauen, wodurch mein Ziel primär auf "lernen, beobachten und ausprobieren..." ausgelegt war.

8 Runden á 6,4 km / flach ( 2 kleine Hügelchen, unter MTB'lern nicht erwähnenswert 😅) und eine ziemlich eng werdende, spitze Kurve direkt nach dem letzten Hügel... Dies war wohl das Nadelöhr, wo man besonders Obacht geben sollte um nicht umgefahren zu werden. Dachte ich.. bis zum Zeitpunkt X ....am Tag X 😬😔...aber dazu gleich mehr..

Die ersten 5 Runden waren eigentlich recht lässig.. ab und zu wurde an der Spitze etwas "gezuckt", was sich aber alsbald wieder ausglich und das Feld wieder ran rollte... neugierig und aufmerksam beobachtete ich das Verhalten der anderen Damen. Positionsmäßig schmuggelte ich mich nach und nach ins vordere Viertel und versteckte mich im Feld... ab Runde 5 wurden alle irwie unruhiger. Immer wieder wurden vorne kurze Attacken an den "Anstiegen" gefahren, die ich aber auch immer gut mitgehen konnte. Ich fühlte mich richtig gut und die Beine spielten voll und ganz mit. In der 6.ten Runde fuhr ich unter den ersten mit und war schon voller Vorfreude 😍🐯 auf den Endspurt.

Bis zum Moment der Momente..

...kurz vor Ende der 7 Runde passierte es.. ich wollte mit den ersten 5 um die enge Passage auf die "Ruppelstraße" Richtung Zielgeraden fahren und trat am letzten, vorherigen Hügel an.. rechts am Grüppchen vorbei war alles frei, also rinn in die Pedale und Arsch aus m Sattel... plötzlich fuhr einer der Senioren Herren einen Schlenker und touchierte meinen Lenker... er kam dabei ins straucheln und drängte mich rechts ab.. da ich null Ausweichzone hatte, wählte ich die Wiese und im nächsten Moment rauschte ich volle Pulle in ein dort abgestelltes Zuschauer-Rad hinein, welches unerlaubterweise am Straßenbegrenzungspfahl abgestellt worden war.

Ich ging mit schmackes übern Lenker und wurde in einer Sekunde komplett auf Null runter gebremst. Wie ich aufkam weiß ich nicht mehr. Mein Nacken schmerzte, mein Helm saß auf halb neun, mein Becken verdreht. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes lag ich wie n Käfer auf m Rücken und sorgte mich bereits um mein Rad 🙈😱..da mir versichert wurde, dass es heile zu sein schien, befasste ich mich wieder mit meiner eigenen Beweglichkeit. Diese wurde mir aber komplett durch Stifneck und Beckenfixierung genommen. Im örtlichen Krankenhaus durfte ich noch zum Sono, Röntgen & Co.,um ernstere Folgen auszuschließen.... auf eigenen Wunsch habe ich dann das KH verlassen und eine angeratene 24Std Beobachtung ausgeschlagen.

Gebrochen ist nichts, "lediglich" eine ziemlich starke Prellung des Steißbeins (dadurch ein äußerst sonderbares Bewegungsmuster 🤔) und eine Gehirnerschütterung habe ich als Andenken mitgekriegt.

Abschließend möchte ich mich bei meinem Göttergatten 💕 entschuldigen, dass ich ihn um sein Rennen gebracht habe 😢.. wegen mir hat er sein Rennen (was nach uns gestartet wäre) sausen lassen und durfte stundenlang im Krankenhaus verbringen 😪.

Ich hätte so gern erfahren, wie das Rennen sich in der letzten Runde entwickelt und letztlich ausgegangen wäre!! Schade 😞

Nun heißt es Wunden lecken und beim nächsten Mal wieder angreifen und Erfahrung sammeln 😊💪🏼 Fazit: Straße fetzt schon irwie 😎 ich bleib am Ball 😁

Eure Tina

 

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Erstes Rennwochenende # Stefan

Erstes Rennwochenende in diesem Jahr aber wo fängt man da am besten an. Ich denke erstmal da, dass es kein richtiges Rennwochenende war und mit einem Dank an andere Sportler.

Es wird wohl auch in Zukunft für mich keine wirklichen Rennwochenenden mehr geben. Daher möchte ich erstmal allen danken die mir immer wieder aufmunternde Worte schenken, Mut zusprechen und was es sonst noch so alles gibt. Immer wieder wird mir gesagt, Stefan andere würden gar nicht fahren und genau das ist es, was mich wohl weiter an Rennen teilhaben lässt.

kellerwald stefan

Allerdings nur noch um dabei zu sein, jedenfalls so lange bis sich gesundheitlich etwas ändert, wenn sich überhaupt noch etwas ändert. 2 Möglichkeiten gibt es aus ärztlicher Sicht für mich. Die 1, weiterhin die Tabletten nehmen die ich momentan nehme und ich kann aufs Bike, mit der Einschränkung das rechte Bein nicht wirklich nutzen zu können (außer wenn es zwischendurch mal will) oder eben die 2, ich nehme wieder die Hammer Tabletten aus dem letzten Jahr und mir wird vom Biken abgeraten.

Naja, ich habe mich für die erste Variante entschieden und versuche mit möglichst wenig schmerzen teilzunehmen. Mit den neuen Cannondales von Hornburg Bikes wohl das beste Material unter dem Hintern was man sich wünschen kann aber vernünftig nutzen würde mich glücklicher machen.

Wenn ich sehe, dass Olaf Nütsche von Focus Rapiro Racing wohl als schnellster Teamchef in die Geschichtsbücher eingeht, werde ich den Spieß einfach umdrehen und eben als langsamster Teamchef in die Geschichte eingehen. 😊 Irgendwie muss ich ja versuchen das ganze positiv zu sehen. Warum aber überhaupt an Rennen etc. teilnehmen???? Weil ich dieses Jahr nochmal die A-Distanz bei der Salzkammergut fahren möchte denn 3 Schwarze Shirts im Schrank sollten es schon sein. Mein Traum für dieses Jahr und an diesem halte ich fest.

Kyffhäuser MTB Bergmarathon:

Ganz ungewohnt von der Langdistanz auf die Mittlere gewechselt, wobei dort die knapp 60km eigentlich keine wirkliche Langdistanz ist aber sollte erstmal reichen. Der Rest ist dann eigentlich nicht wirklich spektakulär bis auf das wieder wachrütteln im Zielbereich.

Die ersten 4km liefen richtig gut, nur ein wenig autschen in der Wade aber egal. Dann peng buff rechte Bein verabschiedet sich immer mehr. Dann kam Tina vorbei und ich dachte mir, im Windschatten müsste ich ja irgendwie mit dieser Leistung dranbleiben können. Teils ja, teils nein aber mit Zähnen zusammen beißen ging es einigermaßen. Wenn du da so fährst und siehst, wie ein Mädel aus deinem Team sich seit dem letzten Jahr ständig steigert und verbessert, ist es das, was mich fröhlich macht. In diesem Moment wird das eigene Treten völlig uninteressant.

kellerwald stefan1Dann war Tina auch irgendwann schon weg. Nach einer Stunde wollte ich mir dann mal den schrecken ansehen und habe über den Garmin gewischt, achtu sch……. knappe 21km. Kopf ausgeschaltet mehr getreten mit dem Ergebnis, runter vom Rad die Schmerzen im rechten Bein zu stark. Aus Frust der nun doch immer mal durchkommt mit der Faust auf dem rechten Bein rumgekloppt, wieder rauf aufs Bike und siehe da, es läuft. Es lief sogar richtig gut das ich wieder an Tina ran und vorbeigefahren bin. Umgeschaut, los komm aber irgendwie haben wir uns da wohl missverstanden, daran müssen wir arbeiten. Da es ab dort einigermaßen gut lief, habe ich natürlich bergab nicht mehr wirklich überlegt. Mit einem Scalpel-Si Carbon 2 Eagle unter dem Hintern ist das auch nicht wirklich einfach. Im Ziel ist mir das dann aber doch wieder recht schnell bewusstgeworden da ich sehr viele Fahrer gesehen habe, die wohl teils heftige Abflüge hinter sich hatten und teils auch heftigst verbunden waren. Genau das ist es was mir eben nicht passieren darf.

Kellerwald Marathon Gilserberg:

Mit den Gedanken an die gestürzten Personen vom Vortag ging ich wieder auf die Kurzdistanz. In Gilserberg auch eine Premiere für mich.

Dafür aber ein Highlight, ich habe die Stahlwade aus Hamburg in Live kennengelernt. 😊 Da steht noch ein Rennradbesuch aus Goslar mit dem Rennrad in diesem Jahr aus.

Also Start, in der Einführungsrunde sogar noch ein gemeinsamer Plausch als er dann nach Freigabe auch schon weg war. 3 Berührungen am Hinterrad haben mir dann auch gesagt, fahre schön am Rand weiter, komme heile durch, so muss es momentan reichen. Da die Vernunft gesiegt hat, habe ich bergab auf den Trails sogar 3-mal Platz gemacht um jemanden vorbei zu lassen. Auch wenn die nicht mal schnell waren, es war einfach die vernünftigste Entscheidung an diesem Sonntag. Eigentlich eine Schande mit diesem Bike bergab die Bremse zu betätigen.

Nach irgendwas um die 2 Std. 20 Minuten war ich dann doch auch endlich im Ziel aber an diesem Tag eben auch ohne schmerzen. Also Samstag und Sonntag 2:0 für mich.

Weiterhin ein ganz großer Aspekt sind die MAXXIS Reifen die mir vor allem Bergab sehr viel Sicherheit geben was in Zukunft noch viel wichtiger für mich sein wird.

Nächstes Wochenende am 22/2.04. ist ja nun unser Heimrennen der Bad Harzburger Bike Marathon. Da werde ich mich an die 4 Runden halten für die ich gemeldet bin. Wichtig für mich sind die Kilometer in den Beinen und heile durchkommen. In Bad Harzburg ist ja immer länger etwas los, ich denke ich bin vorm Licht ausschalten dann im Ziel.

Gruß Stefan

Allen ein schönes Osterfest und morgen viel Spaß beim Trainingsrennen vom Protective NRT Team.

kellerwald stefan2

 

 

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Doppelmarathon-Wochenende # Julian

-          Kyffhäuser-Berglauf 42km, 5. Platz Ak. Elite

-          Kellerwald-Bikemarathon 40km, 26. Platz Ak. Elite

Am vergangenen Wochenende standen für mich die ersten Rennen der Saison auf dem Kalender.

Am Samstag zunächst der Kyffhäuser-Berglauf in Bad Frankenhausen und dann am Sonntag der Kellerwald-Bikemarathon in Gilserberg.

Kyffhäuser-Berglauf

Das erste Rennen der Saison war dieses Jahr, auf Grund der bescheidenen Witterungsbedingungen beim Possenlauf vor einigen Wochen, nun doch erst im April. Durch sehr trockenes Wetter in der vergangenen Woche, sollten gute Streckenbedingungen gegeben sein.

kyffhuser julian

Start war pünktlich um 12:45 Uhr, einer sehr „gemütlichen“ Startzeit für Marathons, was den vorherigen Laufveranstaltungen zu verdanken war. Das Fahrerfeld war relativ groß und ich musste mich im Positionskampf ein wenig behaupten, um nicht nach hinten durchgereicht zu werden. Das funktionierte soweit ganz gut und ich konnte Position um Position gut machen. Die Führungsspitze war so gut wie in Sichtweite und das Feld fing prompt an zu zerfallen. Das Tempo an der Spitze war durch den Gegenwind mit knappen 30 km/h nicht so schnell wie im vergangenen Jahr, sodass ich mich am hinteren Ende des Spitzenfeldes sogar ein wenig ausruhen konnte. Nach Kurven und Engstellen kam leider der Ziehharmonika-Effekt zu tragen, was dazu führte, dass ich am Ende immer wieder durch kurze heftige Sprints aufpassen musste, den Anschluss nicht zu verlieren. So konnte ich bis zum Fuße des ersten Anstieges im Spitzenfeld verweilen, musste dann im Anstieg aber relativ schnell abreißen lassen. Im Anstieg konnte ich dann doch noch einige Plätze nach vorne gut machen, wurde allerdings aber auch von einigen schnelleren Fahrern wieder überholt, welche den Anschluss ans Spitzenfeld verloren hatten. Ab diesem Punkt war das eigentlich so gut wie ein Einzelrennen für mich. Ich fand leider auf den nächsten Kilometern niemanden mehr, mit dem ich hätte zusammen fahren können. Also musste ich mich alleine über die restlichen 30km treiben, was soweit ganz gut lief. Ich konnte es, dank des genialen Fahrwerks meines Cannondale Scapels-SI von Hornburg-Bikes so richtig krachen lassen. Sowohl im Trail, als auch auf den breiteren Wirtschaftswegen, läuft die LEFTY-Federgabel einfach wie Sau!!! Nicht zu vergessen, ist der richtige Grip und die vernünftige Kraftübertragung auf den Boden, welche durch die MAXXIS-Reifen immer gegeben sind! Dieses Jahr fahre ich das allererste Mal mit Tubeless und bin davon mehr als begeistert. Absolut unproblematisch und ein unvorstellbares Plus an Rückmeldung des Reifens, lassen mich über mich selbst ärgern, dass ich diese Umstellung nicht schon früher gemacht habe. Der Rest des Rennens verlief dann recht fix und ich kam als 5. in meiner Altersklasse ins Ziel. In Anbetracht der sehr durchwachsenen Winters eine sehr große Überraschung!

urkunde kyffhuser

Kellerwald-Bikemrathoan

Puuh, zwei Rennen an einem Wochenende habe ich auch schon lange nicht mehr gefahren, beziehungsweise noch gar nicht, wenn ich die 24h Rennen mal außer Betracht lasse. Anfahrt nach Gilserberg war ein wenig weiter und der Start auch ein wenig früher. Also war die Nacht wieder ein wenig kürzer, Marathontypisch halt.

Start des Rennens war um 10 Uhr. Nach der abermals sehr hektischen Einführungsrunde rund um den Ort, ging es zunächst hüglig los und dann weiter in den ersten Anstieg. Ich muss sagen, trotz der Belastung vom Vortag, lief es doch ganz gut und ich kam gut voran. Leider setzte mein Garmin nun aus und verlor stetig das Sattelitensignal, da zu viele Fahrer mit gleichem Gerät um mich herum waren… Also konnte ich ab jetzt nur noch meinen Puls als Richtwert nutzen. Nach dem ersten Anstieg folgte eine wunderschöne Abfahrt und gleich darauf der nächste knackige, steile Anstieg auf einer Wiese. Dieser Anstieg zog jetzt endgültig alle Reserven aus mit raus! Die Belastung vom Vortag kam nun zum Tragen und mich erwischte der sprichwörtliche Hammer. Jetzt half auch leider das Squeezy-Arsenal in der Trikottasche nicht mehr weiter. Meine Pulsobergrenze fiel drastisch um fast 20 Schläge pro Minute. Höher ging einfach nicht mehr… So quälte ich mich über den nächsten Anstieg, bis ich auf eine Gruppe traf, welche ungefähr mein Tempo fuhr. Nach einem Blick auf die Räder musste ich verdutzt feststellen, dass wir alle vier ein Cannondale Scalpel fuhren, zwar unterschiedliche Jahrgänge, aber schon irgendwie lustig. Ich lies mich ein wenig mitziehen und kam wieder ein wenig besser in Schwung, wahrscheinlichen wirkten zusätzlich die Squeezy-Produkte. Nach einer Flussdurchfahrt verfing sich ein Steinchen im Profil des Hinterradreifens. Ach, der fliegt schon wieder raus, dachte ich zumindest. Im folgenden Anstieg lockerte sich der Stein schließlich vom Reifen, führte aber zu einem rund 1 cm großen Loch, genau in der Lauffläche. Na toll, Platten… Der hat jetzt gerade noch gefehlt! Nach genauer Betrachtung stellte sich das kleine Steinchen jedoch als Schiefersplitter heraus. Das hätte kein Reifen ohne Schaden überstanden. Nun stand meine Prämiere mit der Maxalami auf dem Programm. Nur gut, dass ich auf Tubeless gewechselt hatte, denn mit Schlauch wäre das jetzt hier bei der Lochgröße vorbei gewesen. So, nun den Reifen flicken. Maxalami rein, kurz per Hand angepumpt, Kartusche druff und weiter ging´s. Wahnsinn! Mit Schlauchwechseln hätte das ne halbe Ewigkeit gedauert. So brauchte ich fürs erste Mal nur knappe 5 Minuten. Nichts desto trotz habe ich meine Gruppe verloren und hatte alle mühsam von mir überholten Fahrer wieder vor mir… Das Rennen war ab dato eh so gut wie abgeschrieben für mich, versuchte aber dennoch bis zum Ende alles zugeben, um eine halbwegs gute Platzierung einzufahren. Am Ende war´s der 26. Platz in meiner Ak. Elite. Dieses Ergebnis war dann doch noch recht zufrieden stellend, auch in Anbetracht, dass ich heute ja gar nicht voll leistungsfähig war.

Fazit des Wochenendes

-          Cannondale Scalpel-SI -> einfach nur Megageil

-          Maxxis-Reifen als Tubeless -> einfach nur Megageil

-          Dryfluid im absoluten Staub -> schmiert die Kette tadellos und der Schmutz bleibt nicht hängen

Das nächste Rennen wird dann wieder ein Heimrennen in Bad Harzburg am 23.04. Bis dahin heißt es noch ein wenig weiter trainieren, wenn hoffentlich das Wetter über die Ostertage passt.

Bis dahin

Julian

julian bike

 

 

 

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Kyffhäuser MTB-Marathon # Tina

Saisonstart beim Kyffhäuser MTB-Marathon auf der Mitteldistanz....eines der schönsten und Best organisiertesten Rennen wie ich finde!!

Auf die Plätze..fertig ... los... mhhh ja denkste 😞...außer Spesen (gefühlt) nichts gewesen. Meine Tagesform verriet mir bereits beim warm fahren nichts gutes...und so sollte es weitergehen. Pudding in den Beinen und einen Kolibri Puls, der mir ziemlich zusetzte.. aber warum sollte es auch anders sein..denn leider konnte ich nach dem TL in Malle, noch nicht mit weiteren aufbauenden Training beginnen und meine dort erarbeitete gute Form "mitnehmen". Anstelle dessen musste ich leider eine Zwangspause einlegen. Mein lieber Göttergatte hatte mich herzlicherweise zeitnah "angesteckt" 🤧 😜, wodurch ich eine Woche erstmal auf die Schnüpfchen-Straf-Bank musste...

kyffhuser tina

Dies Erste, eigentlich wunderschöne (schnelle) Rennen zum Denkmal und zurück, war deshalb vom Feeling her einfach ein Desaster...umso überraschter war ich hinterher bei der Auswertung meiner Daten als ich sah, dass ich um einiges schneller als letztes Jahr war und mir überall 'n PR geschenkt habe, die MAXXIS laufen 👀... ein kleines lächeln kam dann somit auch wieder zurück auf mein Gesicht.😊

Im Vergleich zu den anderen Damen zeigte sich dies am Ende an einem 6. Platz Gesamt und einen 2. Platz in der AK.

Nun heißt es wieder zurück in meinen Trainings-Rhythmus finden und beim nächsten Mal wieder "angreifen"... ich freu mich drauf.

Eure Tina

urkunde kyffhuser

 

 

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„De Wuidsau Jagd“ # Ralph

…. und Trainingslager. Besser gesagt Kurztrainingslager mit einer verrückten *Jagd* zum Abschluss.

– das geilste bisher — Jag de Wuidsau –

Es ging nach Bayern, genauer gesagt nach Burglengenfeld-Dietldorf (Oberpfalz) zum Crossduathlon der besonderen Art, nämlich zur „Wuidsaujagd“ Passte ja so gar nicht in meine vegetarische Ernährung, aber da musste ich wohl durch 😉

Ich hatte das schon auf dem Schirm, habe es aber nicht so in die Planung genommen. Doch dann sah ich immer wieder Bilder und die Meinungen zu diesem Crossduathlon und musste unbedingt hin. Und das hat sich wirklich richtig gelohnt.

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-Das Weißbier danach- So macht Sport Spaß 🙂

Fangen wir mit der Jagd an, bevor ich noch kurz auf die Trainings in Bayern eingehe.

Bester Service den man sich vorstellen kann – Adriane unterstützt mich voll und ganz 🙂

Recht gut vorbereitet sind Adriane und ich Samstag morgen um 9:30, die knapp 8km vom Hotel 3 Kronen in Burglengenfeld zur Wuidsaujagd nach Dietldorf gefahren. Start war erst um 12:20, daher hatte ich viel Ruhe beim Startnummer abholen und auch Zeit noch mit einigen Leutchen vor Ort zu schnaulen.

Um 11:30 war pünktlich das Briefing im Feuerwehrgerätehaus. Selbst da kann man nur sagen, einfach super gemacht von Thomas Kerner und Co. Nicht verkrampft, sondern lustig und auch mit Videofilmchen angereichert *thumbs up*

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– Foto Mittelbayrische Zeitung –

Ein wenig nervös war ich schon vor dem Start, da ich die Laufstrecke nur teilweise kannte und die „Kletterstellen“ nicht im Vorfeld gesehen habe.

Nach dem die Jugend um 12 Uhr gestartet ist, machte ich mich noch etwas warm, bevor es dann pünktlich 12:20 mit einem ohrenbetäubenden Kanonenschuss losging.

Es gab eine kurze Einführungsrunde bevor wir dann auch gleich über eine Brücke ins Gelände geschickt worden. Weiter ging es über Wiesen bis zu den Anstiegen, wo auch schon mal ein Baumstamm im Weg lag. Immer wieder über Trails, Wiesen, bergan, bergab, einfach geil. Ich war aber da schon ziemlich im Eimer, denn ich bin die Wuidsau ja aus vollem Training heraus gestartet. Nach 5,2km ging es in die Wechselzone, wo es 3 Runden über eine wirklich geile Strecke, die alles bietet, ging. Das Radfahren ging recht gut, aber auch da merkte ich das die Beine ganz schön grimmig mit mir waren. Aber auch das war dann irgendwann geschafft und es ging auf die letzte Laufrunde. Zum Glück nur noch eine 😉

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Im Ziel war es dann einfach nur noch geil. Essen vom feinsten, leckeres kaltes Weißbier, eine tolle Siegerehrung und gewonnen habe ich auch was. Zwar nicht beim Rennen, aber bei der Tombola – Biketechniktraining (gleich ein Grund wieder hinzufahren und einzulösen), Wein und nen Schirm.

-kurz zum Training-

Trainiert habe ich gut, aber auch nur so viel, dass ich mich nicht komplett abschieße für die JAGD.

  • Schwimmen 1 mal
  • Trailrun 3 mal
  • Biken 3 mal
  • Stabi täglich

Fazit: Ich sage nur – Suchtgefahr, tolle Leute, total familiär, besser geht’s nicht – Das wird wiederholt und zwar genauso wie wir es dieses Jahr gemacht haben. Ein paar Tage Urlaub, Training, die Wuidsaujagd und viel gutes Essen und Weißbier .

-Prost- Ralle

PS. Rausgekommen ist für mich Platz 5AK, oder auch vorletzter AK 😉 Finde ich persönlich nicht schlimm, nur falls wieder irgendjemand sein bedauern aussprechen will.

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Crossduathlon Wolfsburg # Wolfsburg

Eeeeeeeeeendlich war Saisonstart mit dem Crossduathlon in Wolfsburg. Zum 2. mal am Start und gleich erstmal ordentlich die Zeit aus 2016 versaut 😉

– Ist scheinbar meine Leistungsfähigkeit zurzeit –

4 Minuten war ich langsamer als letztes Jahr. Ich haderte zuerst doch sehr mit der Zeit die ich für den Kurs gebraucht habe. Aber bei genauerer Betrachtung und dem Vergleich der Zeiten aus dem letzten Jahr, stellte ich fest, dass ich 2016 sehr schnell gelaufen bin. Dieses Mal war es halt „recht“ normal, also meinem Leistungsstand entsprechend. Es ärgert mich nur eins ein wenig – meine Radzeit – 2,5 Minuten langsamer als 2016!! Und das bei besseren Bedingungen. Was soll’s, weiß ich wenigstens wo ich ansetzen kann/muss.

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Trotzdem gab es 2 „kleinere“ Probleme, die gelöst werden müssen. Auf den ersten 2-3km habe ich schlecht Luft bekommen und musste dadurch schon etwas verlangsamen. Lag es am Heuschnupfen?? Auf jeden Fall war ich nach dem Crossduathlon komplett verschleimt. Das andere waren meine Oberschenkel, besonders der Linke, die von Anfang an geschmerzt haben und sich auf der letzten Runde 4-5-mal verabschiedet haben. Die Beine gingen so auf Block, dass ich immer wieder so rund 50m gehen musste und danach natürlich nicht mehr richtig in Tritt gekommen bin.

Ich will und werde aber nicht jammern, sondern weitermachen, denn für den Saisonauftakt war es trotzdem gut.
Hier noch die nackten Zahlen aus diesem Jahr und zum Vergleich auch aus 2016.

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Platz 14 AK von 26 -könnte definitiv besser sein.

2017 Run1 24:56 – Bike 46:14 – Run2 27:31 Gesamt 1:38:40
2016 Run1 24:15 – Bike 43:43 – Run2 26:28 Gesamt 1:34:26

Jetzt aber mal zum Rennen und das Drumherum.

Wieder mal eine gelungene Veranstaltung, die aber dieses Mal schwach besucht war, wie der Veranstalter sagte. Komisch aber war, viele haben sich angemeldet, bezahlt, sind aber nicht erschienen. War denen das Wetter zu gut?? Aber die die da waren haben alles gegeben und das ganze wieder zu einem schönen Rennen gemacht.

Ich jedenfalls werde nächstes Jahr wieder mit am Start sein, außer es kommt irgendwas sau dummes dazwischen. 2018 greife ich selbstverständlich die Zeit von diesem Jahr an 😉

so long -euer RaceRalle-

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Trainingsrennen 5. Lauf WTC im BOP Bad Salzdetfurth # Jesco

In der letzten Januar Woche sah ich beim durchscrollen meiner Facebook Timeline, eine Veranstaltung für das kommende Wochenende im BOP (Bike Outdoor Park) Bad Salzdetfurth, „also um die Ecke“ – für mich als Hildesheimer.

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Mein Interesse war ziemlich schnell geweckt, der anstehende Spaß war unter dem FB-Veranstaltungsnahmen „5. Lauf WTC im BOP Bad Salzdetfurth“, mit dem Ausrichter Eulenexpress aus Peine eingetragen. Das Trainingsrennen zählt zu einer Winter-Serie, die ausschließlich von den MTB Enthusiasten aus Peine, um Moni und Frank Eggert ausgerichtet wird und dazu dienen soll, neben jeder Menge Spaß im Rudel, die Form für die anstehende Rennsaison 2017 zu schleifen.

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Meinem Interesse stand allerdings auf der anderen Seite der Motivationswaage, die Erlebnisse des letzten gut ¾ Jahres gegenüber. Ich bin in der vergangenen Saison aufgrund mehrerer Verletzungen lediglich 1 Rennen im März gefahren. Das restliche Jahr habe ich mit insgesamt 3 OP`s und unzähligen Reha Maßnahmen verbracht. Vor nicht allzu langer Zeit hat ein Arzt mir noch mitgeteilt, dass mein rechtes Bein eventuell nie wieder „richtig funktionieren“ würde und der Mountainbike Sport eher nicht die empfohlene Betätigung für mich sei. Ein Tiefschlag der gesessen hatte, aber nicht akzeptiert wurde. 😊

An dieser Stelle noch einmal ein riesen Dankeschön an Jan Helge Lorenz von Osteopathie Lorenz sowie Christina und Julia von Fleer Physio, die mir sehr geholfen und mich toll unterstützt haben. Dank dem super Krafttraining von Julia, konnte ich z.B. früher als erwartet wieder mit lockerem Training beginnen, an Rennen oder gar MTB fahren, war trotzdem lange Zeit nicht zu denken.

Nun hatte ich nach einem guten Dezember eben mal wieder eine 3-Wöchige Zwangspause gerade so hinter mir, als mich dieses kleine Event zum Grübeln über einen Start brachte.

Ich entschied mich zum Glück aber dafür, es zumindest zu probieren.

Am Samstag den 28.01. machte ich mich nun auf nach Bad Salzdetfurth. Dort angekommen freute ich mich viele bekannte Gesichter nach langer Zeit mal wieder persönlich zu sehen.

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Nach einer kurzen Einweisung durch Moni, wie das Prozedere vorgesehen sei, ging es pünktlich um 11h an die Startlinie. Schätzungsweise 15 Sportler aus verschiedenen Teams gingen auf den gut 4 km langen Rundkurs quer durch den Bikepark, der noch immer von einer teils eisigen Schneedecke bedeckt war. Dieser Umstand, sowie völlige Streckenunkenntnis ließen mich die Sache in den ersten Runden, erst einmal locker angehen. Tatsächlich fühlte ich mich besser als erwartet, lediglich drei Probleme machten mir in den Abfahrten erheblich zu schaffen: die Fahrtechnik, die Fahrtechnik und die Fahrtechnik. Das letzte Jahr hat mir in den Abfahrten doch eine erhebliche Sturzangst in den Körper gekrampft. Meine MAXXIS Bereifung hat mir bei diesen Bedingungen dennoch gute Sicherheit vermittelt.

Mit dem Treten lief es wie gesagt ganz gut und so konnte ich mich dann von einer Gruppe lösen und ein paar Plätze gut machen. So konnte ich gut 1 ½ Std. ordentlich Tempo machen, das Problem war nur, dass das Rennen auf 120 Minuten angesetzt war.

Also Zähne zusammenbeißen und durchhalten hieß die Devise für die letzte halbe Stunde, was mir auch gut gelang.

WTC Wanderlust 0  WTC Wanderlust 5

Am Ende kam ich fast sturzfrei nach 10 Umrundungen als 5. Ins Ziel, was mich aufgrund der geschilderten Umstände sehr zufrieden stimmte.

Nach dem Rennen gab es noch das eine oder andere Stück von Monis leckeren Kuchen und nette Gespräche bei bestem Sonnenschein.

Ich habe aus dieser netten Veranstaltung viel Motivation mitgenommen und freue mich schon auf die anstehenden MTB Rennen und das Drumherum mit netten Zweirad Fans. Im April ist es dann beim Warm-up Marathon in Hellental soweit, bis dahin habe ich noch einiges aufzuholen – was mir dank dieser Motivationsspritze allerdings sehr viel leichter fallen dürfte.

Danke dafür Eulen Express!! ;-)

Bis bald im Wald

Jesco

Danke an den WTC Wanderlust für die Bilder.

Sponsoren Facebook 

 

Fischteichhölle 2.0_2016 # Stefan

IMG 4723Ein kleines vorsichtiges Rennen sollte es zum Abschluss der Saison noch werden. Also habe ich mich für die Mitteldistanz bei der Fischteichhölle gemeldet. Das Rennen, welches 2015 das erste Mal durch den MTB-Eulenexpress des RSC Wanderlust Peine von 1890 e.V. ausgerichtet wurde kannte ich nicht aber es wurde nur Gutes berichtet. Da es eine Veranstaltung in der Nähe war, habe ich mich auch auf viele bekannte Gesichter gefreut. Außerdem wollte ich mir die beiden Top-Moderatoren Frank Eggert und Axel Axel nicht entgehen lassen. :-)

Recht früh schon am ausgeschilderten Parkplatz angekommen traf man gleich auf einige bekannte Gesichter. Dabei unter anderem Daniela Aschoff von den Rapiros worüber ich mich sehr gefreut habe sie Live kennen zu lernen. Eine sehr nette und fröhliche Person die Daniela. :-) Kalt war irgendwie jedem aber immerhin war es von oben trocken und die Sonne kam auch pünktlich gegen 8.30 Uhr raus. Die Strecke wurde von 5 auf 4 Runden gekürzt, dafür war der Kurs halt etwas länger, nasser, rutschiger, matschiger und schlammiger. Ich denke diese ausdrücke treffen zu und das ganze Paket zusammen hat auch richtig Spaß gemacht.

Um 9 Uhr war Start und die ersten Kilometer waren eigentlich mehr oder weniger zum Ballern. Ich habe mich zwar schön aus allem raus gehalten bin aber trotzdem mit einem anderen Fahrer ins hakeln gekommen. Er hatte sich auch entschuldigt aber da wir fast auf der klappe gelegen hatten entschied ich mich wirklich für mich alleine zu fahren. Bei mir gilt ja leider immer noch die Devise, bloß nicht stürzen.

Die ersten Kilometer vergingen recht schnell bevor es dann in den Wald ging, zwischendurch mit wiesenabschnitten am Waldrand gespickt. Dann kam der Abschnitt von dem wohl der Name Fischteichhölle kommt. Alles hat sich wieder ein wenig angestaut denn in diesem Matsch wurde so ziemlich jeder ausgebremst. Matsch und Wasser, am Ufer entlang immer wieder hoch und runter war es recht spaßig sich durch die Bäume zu schlängeln. Start – Ziel Bereich durch und in die nächste Runde. Die ersten 3 Runden bin ich sinnig und im gleichen Tempo rumgefahren, alles gut.

Bei der Start - Ziel Durchfahrt konnte man beim vorbei fahren eine Frage beantworten und wenn diese richtig war bekam ein Zuschauer einen preis. Frank Eggert fragte mich wann der Berliner Flughafen fertig wird und ich dachte erst das ist ein Scherz, der wird doch niemals fertig. Ich fragte abgebremst nochmal nach aber die Frage war richtig und ich blieb bei meiner Antwort.

Bei Facebook habe ich später bei Frank nochmal angefragt ob meine Antwort richtig war oder ob es zum Flughafen Neuigkeiten gibt. Er wird nie fertig war dann wohl doch die richtige Antwort und sie wurde gezählt. Der Zuschauer hat dadurch eine schöne Radtasche gewonnen. :-)

IMG 5197Die 4 Runde ging los und irgendwie hat es dann doch wieder ein wenig im Hintern gezwickt. Einige Fahrer in Front gesehen und nach dem Motto, wird in der einen Runde schon nichts passieren, mal ein wenig Gas gegeben. 4 Fahrer eingeholt, ein kleines Stück durch den Wald und zack auf einem Baumstamm weggerutscht und gelegen. Hier muss ich mal einen riesen Lob an die anderen Fahrer aussprechen, die haben sofort angehalten und gefragt ob alles in Ordnung ist. Das war kein wirklich großer Sturz, nur ein wegrutschen aber alle 4 oder 5 Fahrer haben angehalten und sind erst weiter als ich wieder auf dem Bike war. Ich bin dann vor, die anderen hinterher und ich habe mich derweil wieder schwarzgeärgert, dass dieser Mist wie in Altenau auch, eigentlich nur durch dieses übervorsichtige fahren passiert. Am Matschteil der Strecke angekommen bin ich, warum auch immer, links anstelle rechts durch. Das „durch“ hatte sich schnell erledigt, steckengeblieben im wahrsten Sinne des Wortes. Mit dem linken Fuß runter und Schwups war der auch bis weit über den Knöchel weg. Ich habe gedacht, das kann doch jetzt wohl nicht wahr sein, ich habe diesen verdammten Fuß nicht aus dem Matsch gezogen bekommen. Oh Mann war ich sauer, auch wenn ich das nicht als Rennen gefahren bin, war es frustrierend, dass nun auf der rechten Seite jede Menge Fahrer an mir vorbei sind als ich weiterhin versuchte diesen Fuß aus dem Schlamm zu ziehen. Irgendwann hat es dann endlich flutsch gemacht und ich konnte den Fuß rausziehen und etwas nach hinten absetzen. Da war es schon, das nächste verdammte Problem. Das Vorderrad war genauso fest im Schlamm wie vorher mein Fuß. Auch dieses habe ich dann irgendwann rausziehen können und gefrustet bin ich dann weiter. Ab dort hatte ich dann auch nur noch zwei Gänge und somit war auf dem Rest der Runde viel Laufen angesagt. :-(

Gefrustet aber doch mit einem großen Lächeln im Gesicht bin ich dann im Start - Ziel durch. Da es doch mehr eine zügige ausfahrt war habe ich mich umso mehr gewundert, dass es dann in der AK doch noch der 10 Platz und gesamt der 36 Platz war.

Die MAXXIS Reifen (Ardent Race – Ikon) haben wiedermal ihre Stärke gezeigt. Gerade in den kurzen matschigen Anstiegen und Abfahrten haben die Reifen perfekten Gripp gehabt wo andere einfach absteigen mussten, weil die Reifen nicht gefasst haben.

Rund um eine super schöne Veranstaltung bei der ich direkt mal noch 2 stunden geblieben bin. Es hat einfach alles gepasst und das zuletzt für sehr wenig Geld. Dafür, dass solche Veranstaltungen nur durch die freiwilligen Helfer leben bzw. entstehen, großen Respekt. Ein Kopfschütteln aber für diese Personen die sich wirklich über alles aufregen, am liebsten nach dem Rennen noch den Hintern gewaschen bekommen wollen und die Bratwurst mundgerecht auf dem Teller serviert bekommen wollen. Veranstalter anpöbeln, ihre Fäkalien auf den Parkplätzen hinterlassen und und und. Genau ihr Spinner und Idioten macht solche Veranstaltungen wieder kaputt.

Lieben Gruß Stefan

Danke Drea für die tollen Bilder.  

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6h Rennen OutdoorCenter Harz # Doris & Stefan

clausthal stefan2Frühs hoch nach Clausthal war es für mich direkt mal eine recht kurze Anfahrt zu einem Rennen. Doris hatte eine noch kürzere Anfahrt und kam auch direkt von zuhause dorthin.

Doris ist für Monika eingesprungen die sich leider erneut das Schlüsselbein gebrochen hat und somit blieb es beim 2er Mixed Team für dieses geänderte 6h Rennen. Große Ambitionen hatten wir beide nicht, der spaß sollte absolut im Vordergrund stehen.

Doris hat in diesem Jahr einen mächtigen Trainingsrückstand da sie aus dem flachen Hamburg in den bergigen Harz gezogen ist. :-) Da hing jetzt einige Monate viel Arbeit dran was einfach mal wichtiger ist als Training. Bei mir das Problem, dass ich noch für weitere 6 – 8 Wochen Bluter bin und dementsprechend sehr vorsichtig fahren wollte. So war das Paket einfach gemeinsam 6h zu fahren auch schon geschnürt.

Nach einigen Wochen schönstem Wetter musste es ja auch irgendwann mal wieder regnen, was natürlich ausgerechnet am Samstag sein sollte. Die Harzagentur hatte schönerweise ein großes Zelt aufgebaut, so blieb man wenigstens in den Pausen von oben trocken. Pünktlich um 9 Uhr ging es dann auch schon los für das recht kleine Starterfeld. Männer schmuddeln ja bekanntlich immer gerne im Dreck also habe ich bei uns beiden den Anfang gemacht. 2 Runden a 30 Minuten und rein in die Wechselzone an Doris übergeben. Einen warmen Kaffee geholt, ein wenig Smalltalk mit den anderen Fahrern gehalten wurde Doris auch nach einer Runde schon wieder angesagt.

Fahrrad geschnappt und los ging es wieder für 2 Runden um den knapp 10 Kilometer langen Kurs. Die Strecke ist eigentlich sehr sehr schön allerdings wurde sie durch den Dauerregen immer schmieriger. Stört mich normalerweise nicht aber im Hinterkopf den Gedanken zu haben, nicht zu stürzen, macht das fahren irgendwie eine ganze Ecke schwieriger. Wieder 2 Runden heile durchgekommen, Übergabe an Doris die jetzt auch auf 2 Runden ging. Für mich gab es jetzt Zeit in trockene Protective Bekleidung zu schlüpfen. Doris war Wetterfest angezogen und hatte trotz der nicht wirklich schönen Bedingungen einiges an spaß auf der Strecke. Wieder tauschen und die nächsten 2 Runden standen auf dem Programm.

In der 2 Runde war es dann auch passiert und Schwups lag ich auf der Schnute. Hier sieht man mal was der Kopf so anrichten kann. Alle vorherigen Runden habe ich die Abfahrt gut laufen lassen und nun kam mir plötzlich in den Kopf, das ist eigentlich etwas zu schnell. Unsicher geworden und dadurch ist genau das passiert was nicht passieren sollte, eben ein Abflug vom Bike. In diesem Fall ist aber alles gut gegangen da ich durch die aufgeweichte Strecke relativ weich gefallen bin. Die Hüfte hat zwar ganz gut geschmerzt aber eben keine Schürfwunden oder ähnliches. Die Runde zu ende gefahren und jetzt sollte Doris wieder auf eine Runde gehen. Doris ist wieder sehr gut rumgekommen und war pünktlich zur Übergabe wieder da. Ich war eigentlich schon startbereit habe dann aber mit Doris in der Wechselzone beschlossen, dass sie noch eine 2 Runde dranhängt. Meine Hüfte tat nun doch ein wenig mehr weh. Mit einem Lächeln im Gesicht ist Doris dann noch eine Runde weitergefahren und hat dann nochmal an mich übergeben. Nach 6h 15min war es dann bei diesem schönen Rennen der 1 Patz in der Mixed Kategorie.

Vielen Dank an Sandy für die Unterstützung zwischendurch und nach dem Rennen und natürlich an Drea und Markus für die tollen Bilder. Schade, dass diese Veranstaltung so wenig angenommen wurde aber mal sehen wie sich das dann im nächsten Jahr verhält.

Trotz der sehr matschigen Wetterbedingungen liefen die Ketten dank DryFluid Bike komplett ohne zu mucken durch. Auch die MAXXIS Bereifung hat perfekte Arbeit geleistet. Frühs hatte ich zwar bei mir bedenken ob der MAXXIS Aspen vorne und hinten die richtige Wahl sind aber ich war mächtig überrascht wie klasse die Reifen auch bei diesem Wetter laufen. Eigentlich hatte ich vor gehabt am Abend noch die Reifen zu tauschen. :-)

Lieben Gruß von uns beiden. :-)

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Ironman 70.3 Strandräuber Rügen # Jessica

rgen11It´s done! Den Slot zur Weltmeisterschaft Ironman 70.3 für 2017 in Chattanooga Tennessee gelöst und damit mein Saisonziel erreicht.

Wie die Reise begann….

Bereits am Mittwoch (07.09.16) starteten drei gute Freunde und ich gen Nordosten nach Binz (Rügen), um uns frühzeitig für das Rennen am Sonntag zu akklimatisieren. Dies ist äußerst wichtig bei dem ganzen Wind und grad wenn man als Harzerin nur Berge gewohnt ist... ;). Wir waren in einer netten Ferienwohnung nicht weit von der der Seebrücke und damit dem Zielbereich untergebracht. Neben den Vorbereitungen, wie eine gemeinsame Radausfahrt mit einigen Athleten über 45 km (1. Runde der Ironman-Distanz) sowie einer Lauf- und Testschwimmeinheit im offenen Gewässer, verbrachten wir eine schöne und sonnenreiche Zeit auf Deutschlands größter Insel.

Am Wettkampftag (11.09.16) ging es für mich mit einem Rolling Start, bei dem im 5 Sekundentakt 4 Athleten starten, ab in die Fluten. Naja, ehrlich gesagt, hatten wir recht seichtes Wasser, jedoch mit ein paar unerwünschten Mitteilnehmern Form von Quallen. Nachdem ich die 1,9 km Schwimmstrecke in 33 min hinter mir hatte, ging es über einen 800m langen Teppich in die Wechselzone. Leicht, aber nur leicht desorientiert aufgrund der doch recht hohen Herzfrequenz und des recht großen Teilnehmerfeldes von etwas mehr als 800 Teilnehmern, schnappte ich mein Scott und ging auf die 90 km lange Radstrecke. Man mag es kaum glauben, aber neben dem Wind, der sich grad in Runde 2 entschied stärker zu wehen, gab es auch den ein oder anderen Anstieg. Nach 2 h 42 min. wechselte ich dann auf die finale und meine (Parade)Disziplin das Laufen. Wer schon einmal in Binz gewesen ist, weiß, dass es dort nur einen Berg, den gefürchteten Klünderberg gibt und natürlich mussten wir diesen insgesamt 4-mal überqueren. Nur für die, die meinen Berge in Binz, was für ein Quatsch… Ich sag nur Anstieg von 11% über knapp 400m bei einer Streckenlänge von gesamt 21,1 km und bereits 90 km in den Beinen spürt man schon. In einer Halbmarathonzeit von 1 h 43 min. und einer Gesamtzeit von 5:06:01 kam ich erschöpft, aber überaus glücklich und stolz ins Ziel.

Resultat: 1. In der AK 25-29; gesamt 14. Frau und schnellste Halbmarathonzeit, trotz Hügel bei den Frauen. Slot für die WM in Tennessee

Gruß eure Jessi

Durch unseren Partner Squeezy ist mein Körper bei diesen Belastungen immer optimal versorgt. Danke dafür.

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18. Schöninger MTB-Cup # Marco

Lange Runde, 66km, 850hm, 2h:46min, 3.Ak, 4.Gesamt.

schningen marco12 Wochen nach dem teilnehmerstarken Marathon in Seiffen ging es nun zu der schönen, kleinen und familiären Veranstaltung nach Schöningen im Elm. Den Rundkurs aus netten Trails, einiges an Waldautobahn, jedoch ohne technisch-anspruchsvolle Passagen galt es 4mal zu durchfahren. Pünktlich 9:30Uhr wurde bei bestem Wetter und Streckenzustand gestartet, aber erst nachdem jeder Teilnehmer namentlich aufgerufen, und auf Anwesenheit kontrolliert, wurde:) Marvin (Focus-Rapiro) sowie ein weiterer Mitfahrer setzten sich kurz nach dem Start nach vorn ab, meine Wenigkeit dahinter, begleitet durch Michael Meyer (ebenfalls Focus-Rapiro) und Falk Schulz. Hinter uns dann wiederum eine Lücke und dann der Rest.
Die beiden waren schnell vorn enteilt, nach hinten auch ne große Lücke und wir drei spielten gut zusammen. Kurz nach Halbzeit waren wir plötzlich nur noch zu zweit, Falk hatte mit Luftverlust im Reifen zu kämpfen. Michael und ich wechselten gut weiter durch, er meistens auf den Trails vorn, ich auf den Autobahnen. Ein Rankommen an die Vorderen war aussichtslos, aber wir wollten von hinten keinen wieder rankommen lassen, also hieß es sich ordentlich an der Führungsarbeit zu beteiligen. Mittlerweile plagte mich mein Rücken wiedermal ordentlich, mit hohen Trittfrequenzen ging‘s so halbwegs, hier muss aber weiterhin einiges passieren, sonst brauch ich in
2 Wochen die 6h von Alt Golm gar nicht in Angriff nehmen^^ Schlussendlich sollten wir gemeinsam das Ziel erreichen, ich musste nach kurzem Sprint(-versuch) anerkennen, dass Michael hier der stärkere war und kam knapp hinter ihm als 3. Ak ins Ziel. Es hat mir trotzdem großen Spaß bereitet, gerade auch weil die Zusammenarbeit super funktioniert hat, Danke Micha!

Die Zielverpflegung ließ leider sehr zu wünschen übrig, sonst kann man aber nichts gegen diese schöne Veranstaltung sagen...zumal es ja später noch ordentlich Nudeln mit mehreren Soßen, Käse und Salat gab.

Schöningen, ich komme wieder. :)

Gruß Marco

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24. Erzgebirgs-Bike-Marathon Seiffen # Marco

Langdistanz 97km/2700hm_5h:07min_Platz 25 gesamt/Platz 12 Ak

6 Langdistanzen (davon 4 gefinisht) hat‘s nun gedauert um in Seiffen mal unter die Top-30-gesamt zu fahren. Trotz einiger Widrigkeiten sprang diesmal sogar der 25. Gesamtrang und der 12. in meiner Ak dabei raus. Das Rennwochenende, welches malwieder viel zu kurz war, startete für mich mit der Anreise am Samstag. Gegen Mittag auf der Wettiner Höhe aufgeschlagen, waren die meisten natürlich schon mit der Streckenbesichtigung durch.

seiffen marco0Wenigstens Yvonne begleitete mich noch, ich zeigte ihr die 2 Schlüsselstellen, die Plauderei sorgte für kurzweilige 1,5h Nachmittagsradeln und Bilder sprangen für mich dabei auch noch raus. Danke dafür und Glückwunsch zu deiner gelungenen MTB-Premiere. :) Apropo Schlüsselstelle, die eigentliche Abfahrt zum Seiffener Grund wurde fürs kommende 25Jahre-EBM-Jubiläum geschont und es ging diesmal rechts daneben hinunter. Gleich steil, dafür weicherer Untergrund, mit Absätzen, engen Kehren und zunächst nur ein paar Wurzeln...

Die 2. Schlüsselstelle, leicht entschärft zum Vorjahr, ließ sich erstmal auch gut fahren. Der Rest der Strecke wie immer, viel ruppelige Waldwege, Forstautobahn, par einfachere Trails, zum Glück wenig Asphalt.

Ganz trocken ist es ja in Seiffen selten, der Regen der Vortage ließ aber Schlimmeres erwarten als es dann tatsächlich war. Die Maxxis Aspen/Ikon taten am gesamten Wochenende wieder zuverlässig ihren Dienst!

seiffen marco1Der Renntag begann für mich wie gewohnt, 3h vor Start, gegen 6Uhr. Kaffee, die altbekannte Haferflockenplempe, Kaffee und noch‘n Kaffee. :) Startunterlagen wurden schon am Samstag geholt, so musste ich nur noch Flaschen füllen. 3 bereitete ich mir vor, dazu die üblichen Squeezy-Notgels. Iso zum Runterspülen selbiger gab‘s ja an der Strecke.

Das sollte bei erwarteten 5h-Renndauer unter normalen Umständen reichen....unter NORMALEN...

9Uhr Start, Einführungsrunde, erstmal den "Alp de Wettin" HINUNTER...wann ändert man dies endlich einmal!? Weiter durch den Ort, dann Startfreigabe, bis ich in die Gänge komme sind die ersten gefühlt schon durch. :) Egal, das Rennen ist lang, auf Grund des zähen Untergrundes diesmal noch länger! ...und vorn auch viele Kurzstreckler dabei, man muss sich halt alles schönreden. ;) Ganz besonders das Geruppel auf der ersten Rundenhälfte geht mir und vor allem meinem Rücken schon zu Beginn gehörig auf die Nerven. Seit der Zillertal-Bike-Challenge scheint der Rücken angeschlagen wie bei so manchem Vollzeit-Schreibtischtäter. :) Ich falle recht schnell in einen Trott, der mich Zweifeln lässt überhaupt weiterzufahren. Kurz vor dem ersten Servicepunkt, hier hatte ich 2014 aufgeben müssen, überholte mich Lutz. Es war wie ein wachrütteln, entweder ich würde jetzt mal vernünftig fahren oder kann‘s auch sein lassen...wenn‘s gar nicht mehr geht würde es der Rücken schon melden^^ Also ran und hinterher, ich hatte wieder Motivation und der Rücken mahnte auch nicht mehr als zuvor zur Zurückhaltung. Das erste Mal kamen wir zum Seiffener Grund, Lutz runter, nach ihm ein "Cöpenicker" dann ich. Leider überschlug sich mein Vordermann im letzten Drittel, um ihn nicht zu überrollen, stieg ich hier lieber ab.

Auch er konnte im Anschluss zum Glück weiterfahren. Die weiteren 2 Befahrungen dieses Abschnittes verliefen ohne Zwischenfälle, auch wenn es in der 3. Runde, auf Grund der freigelegten, feuchten Wurzeln, schon sehr heikel war!

seiffen marco2In der 2. Rundenhälfte, welche weniger ruppig war, konnte sich mein Rücken jeweils immer etwas "erholen". Leider musste mein "Motivator" Lutz das Rennen noch vor seiner ersten Rundendurchfahrt wegen technischen Defekts beenden. Seine Ablöse war nicht weit, von hinten näherte sich Jochen Schulz, wir kannten uns unter anderem von den 6h-Alt Golm. Letztes Jahr noch schnell auf der Mitteldistanz unterwegs, legte er dieses Jahr ne Sahnezeit von 5h in Seiffen aufs Parkett, Glückwunsch dafür. Zuvor aber, das Flaschenmalheur. Kurz nach Start/Ziel deponierte ich die 3. Flasche.

Hier entledigte ich mich der ersten, die 3. wollte ich aber erst in der 3. Runde holen. Wenige Augenblicke später, der Griff in den hinteren Flaschenhalter, leer, shit, Flasche verloren und nicht mitbekommen! 200m zurück, die 3. holen war keine Option, zumal in der letzten Runde dann wieder eine fehlen würde. Also weiter und in der erstbesten Abfahrt würde sich schon eine fremde Flasche finden, zwar ohne meine eigene Plempe, zum Gelspülen reicht‘s aber. Die Verpflegung bei Rundenhälfte war leider auch zu weit weg. Jochen begleitete mich ne gute Runde bis zu Beginn der 3. der Rücken komplett zumachte, ich konnte mehr oder weniger nur noch mittreten und musste Jochen, wie angekündigt, fahren lassen. Ca. 5 weitere Langdistanzler passierten mich jetzt noch bis zum Ziel und der Rest steht ja in der Überschrift. :) Ich kann also mit dem Ergebnis zufrieden sein und weiß nun wo sich der Flaschenhals befindet...Rücken-Reha und Rumpf-Stabi sind nun angesagt!

Nächster Formtest wahrscheinlich Schöningen.

bis dann,

Marco

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Olympische Distanz: swim – 1550m / bike – 42km / run – 10km

leipzig jessi5Jonas hat mich vor seinem eigenen Start betreut und diesen Rennbericht aus seiner Sicht geschrieben. Er selbst ging anschließend nach langer verletzungspause auf die Sprintdistanz.

Zur Vorbereitung auf den 70.3 Ironman Rügen sah sie diesen Wettkampf als Trainingseinheit für mehr Tempohärte an. Aus vollem Training heraus und mit leichtem Schienbeinkantensyndrom.

Beim Start um 11:00 Uhr auf die 1550m lange Schwimmstrecke waren die Temperaturen schon deutlich über 25 Grad und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Also genau ihr Wetter! Nach 27:09 Minuten stieg Jessi dann als 15. Frau aus dem Kulkwitzer See.

Ein schneller Wechsel und schon ging es auf die 42km lange super zu fahrende Radstrecke. Nach 4 Runden und 01:13:00 h konnte Jessi einige ihrer Konkurrentinnen überholen und wechselte als 10. Frau auf die Laufstrecke.

Unter Anfeuerung der vielen Zuschauer spulte Jessi wie gewohnt ihr Tempo in ihrer Paradedisziplin ab. Es waren 10 flache Kilometer auf der Crosslaufrunde entlang des Kulkwitzer Sees mit wechselndem Belag zu laufen. Mit der 6. Schnellsten Laufzeit (44:15 Minuten) konnte Jessi sich noch einige Plätze nach vorne arbeiten und landete mit 02:27:46 h im Ziel auf Platz 7. von 73 Starterinnen (Altersklasse Platz 2)

Zur Belohnung gab es dann im Zielbereich reichlich Wassermelone.

Gruß Jessi und Jonas

leipzig jessi6leipzig jessi1leipzig jessi4leipzig jessi3leipzig jessi2

Xterra – Endlich im Ziel …# Ralph

… aber noch lange nicht am Ziel.

Der erste von mir ins Ziel gebrachte Xterra-Triathlon ist Geschichte. Ich habe ja schon beim letzten mal geschrieben, dass die Xterra sehr anstrengend-, in keiner Weise vergleichbar mit Straßentriathlon -, oder allem was ich bisher gemacht habe sind. Das wurde mir bei der Vogtlandchallenge noch bewusster und ich werde mein Training wohl weiter forcieren müssen.

Eins noch vorne weg. Ich habe noch nicht viele Xterra gemacht, aber schon an vielen anderen Rennveranstaltungen teilgenommen. Ich habe aber noch NIE ein so gut organisiertes Rennen mit so vielen tollen Leuten gesehen wie in Zeulenroda. Da ist ein wiederkommen einfach pflicht. Bericht dazu gibt es zum Xterra auch von Jörg Schneider und Peter Lehmann.

Es hat einfach trotz der Qualen Spaß gemacht!

Jetzt aber zum Rennen:

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Schön ausgeruht, bin ich pünktlich um 7:30 mit Adriane zum Frühstück im Bio Seehotel Zeulenroda, was mal genau im Eventbereich liegt und dadurch keine Anfahrt oder nervige Parkplatzsuche bedeutete. Der Morgen verlief völlig chillig, da ich ja schon am Vortag alles fertigmachen konnte. Startnummern und so.

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Nach 9:30 Uhr dann zum Check in und auch der Rest der Vorbereitung war erledigt. Irgendwann kam dann auch noch Thorsten Gründel dazu und wir haben uns gemeinsam auf den Start vorbereitet, der sehr pünktlich erfolgte.

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Also los. Vom Start weg machte ich mich auf die Verfolgung von Jens Roth!!?? Sorry, nochmal. Vom Start weg kämpfte ich mal wieder im Wasser ums Überleben, so ist es richtig

Gefühlt hat das Schwimmen viel besser geklappt als sonst, aber die Zeit sagte was Anderes. Einige Mitstreiter meinten auch, dass die Schwimmstrecke etwas länger war. Gut, egal was oder wie, es ging weiter zum ersten Wechsel. Ach so, es war übrigens wieder Neo-Verbot. Mal schauen, wann ich meinen ersten Wettbewerb mithabe.

Wechsel/Bike: Besonderheit, es gab 2 Wechselzonen. Hat super geklappt der 1. Wechsel, diesmal sogar mit SOCKEN. Ich wollte auf keinen Fall blutige Hacken haben wie beim Xterra Schorfheide.

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Rauf auf’s Bike und los. 35km und über 800hm standen an. Ganz ehrlich, biken hat schon mal besser geklappt. Viel zu verhalten in den Abfahrten und viel zu kraftsparend in den Anstiegen! Weil ich immer im Kopf hatte, du musst noch scheiße viel Höhenmeter laufen. Das muss ich ändern, damit ich mich auf das konzentriere was ich mache. Der Kurs hat aber sonst sehr viel Spaß gemacht.

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2 Sachen gibt es zum biken noch zu sagen. 2-mal ist die Kette abgesprungen. Nichts Außergewöhnliches eigentlich, aber 2-mal an der gleichen Stelle und OHNE das ich geschaltet habe!! Hexenwerk, und das ich mich mal kurz nach dem Genuss eines Gels übergeben musste. Sorry, falls da einer durchgefahren ist.

Was soll ich zum Laufen (10km, 250hm!!) sagen. Eigentlich lief es ganz gut, nur zu langsam. Ich habe hier das gleiche gemacht wie beim biken, ich bin bergan zu langsam, eigentlich mehr nach oben gewandert. Die steile Anstiege hätten mir wahrscheinlich den Zahn gezogen, aber eben nur wahrscheinlich. Statt es mal schnell zu versuchen, habe ich es dann alle 3 Runden so gemacht.

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Hier noch die einzelnen Zeiten: swim – 37:31 / bike – 2:05:55 / run – 59:43

Wichtig war mir zu dem Zeitpunkt eigentlich nur, dass ich ins Ziel komme. Das habe ich dann nach 3:48h geschafft. Nicht sonderlich gut, aber immerhin durchgekommen.

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Fazit: Ich muss an allem arbeiten, besonders aber weiterhin am Schwimmen. Denn da lasse ich einfach schon zu viel Zeit und erst recht Kraft liegen. Der Kopf muss mir wieder Freigabe erteilen was die Downhills angeht und auch nur an den Moment denken, damit ich mich nicht beim biken wieder schone. Laufen ist okay und wird bestimmt auch besser.

Das Beste aber ist, dass ich dieses Mal viel schneller Regeneriert bin. Nach dem Rennen Beine hoch, gut zu Abend essen, morgens ein kleines Läufchen und dann erst entspannt nach Hause fahren, war wohl genau richtig.

Mit dem Quartier haben wir auch alles richtiggemacht und haben direkt am Eventgelände im Bio Seehotel gewohnt. Das wird 2017 alles genau so wiederholt, nur dann einen Tag länger und auf der Strecke ein paar Minuten schneller!

Nächster Halt: Xterra Germany in Zittau am 20.08.

so long -der Ralph-

Xterra Schorfheide # Ralph

DNF und doch zufrieden.

JA, das geht auch.

DNF hört sich immer gleich so dramatisch und/oder versagend an, muss es aber nicht sein. Man kann auch aus einer „Niederlage“ viel Positives ziehen. Es hat zwar nun mal nicht bis ganz ins Ziel gereicht, aber trotzdem bin ich mit dem Xterra in Schorfheide richtig zufrieden.

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Samstag schon angereist und unser Headquarter auf dem Campingplatz Wolletzsee aufgebaut und gemütlich eingerichtet. Den Samstag habe ich dann mit Fahrradfahren und Ruhe verbracht. Gut gegessen und geschlafen, damit es am Sonntag keine Ausrede diesbezüglich geben kann. :-)

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Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück, ging es nun an die Vorbereitung. Sachen rauslegen, noch einen finalen Check am Bike und dann bei guter Musik etwas zur Ruhe kommen. Danach dann Startunterlagen geholt, eingecheckt und Wechselplatz eingerichtet.

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Und Zack, war es nur noch eine Stunde Zeit bis zum Start. Und auch die verging wie im Flug.

Machen wir es wie immer. Das Rennen aufgeteilt in seine 3(4) Disziplinen.

T1 – Schwimmen – Ansage war klar, NEOVERBOT.

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Mir war schon nach dem „warmschwimmen“ kalt :-)

Nicht nur mir war es viel zu kalt. Sei es drum, es ging mit etwas Verzögerung mit einem Massenstart laufend ins Wasser. Mein 2. Massenstart war genauso bescheiden wie der 1. Tritte, Schläge, nach ca. 100m Brille vom Kopf gekickt. Danach auf den ersten 750m nur schleppend ins Schwimmen gekommen.

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Nach dem Landgang ging es dann etwas besser, war ja auch viel Platz. :-) Eigentlich war da auch nie sowas wie Rhythmus im Schwimmstil und trotzdem bin ich wie in Berlin mit ca. 35min. aus dem Wasser. Das muss einfach verbessert werden.

T2 – Bike –

Der Wechsel war gut. Zumindest gab es keine merklichen Verzögerungen. Nur die Handschuhe gingen etwas beschissen an. Mit Trinkrucksack (werde ich nur noch benutzen) und vielen Gels ging es auf die 41km Radstrecke mit 700hm.

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Bei den Temperaturen wurde einem auf dem Kurs über Sand, Wurzeln und schönen Trails auf einem Kurs der 6-mal umrundet werden musste alles abverlangt. Ich kam aber gleichmäßig voran und holte doch einiges an verlorenen Plätzen wieder auf. Das baut auf alle Fälle auf für die nächsten Xterra.

T3 – Xrun

Beim Wechsel schon gemerkt, dass die Hacken etwas weh getan haben, es war aber nichts zu sehen. Und statt mir sicherheitshalber Socken anzuziehen, bin ich rein in die Laufschuhe und los. Nach einem Kilometer war der Schmerz dann mehr als deutlich zu spüren. Nach 2km heftigst und nach 3km, bin ich dann zur Wechselzone gegangen.

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Nix ging mehr. Mir ist das Blut in die Schuhe gelaufen und die Wunden waren ständig voller Sand. Na gut, da habe ich mal ordentlich Lehrgeld bezahlt. Aber zwischenzeitlich gab es auch schon einigeTipps, wie sich sowas vermeiden lässt.

Und wieder mal großen Dank an Adriane für alles. Manchmal muss das für die Partner bestimmt ganz schön nervend sein.

Fazit nach meinem ersten richtigen Xterra:

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Wer denkt, dass „olympisch“ anstrengend ist, sollte KEINEN Xterra machen. :-) Die Distanzen sind zwar die gleichen, aber sonst ja nicht zu vergleichen. Nicht mal ein bisschen.

Alles richtig gemacht beim Radfahren und Wechsel. Die Sache mit Trinkrucksack ist Top!! Gleichzeitig sind im Brustbereich noch Gels verstaut, die leicht zu greifen sind.

Radfahren/Laufen nur noch mit Socken und Vaseline am Hacken.

Beim Schwimmstart muss ich härter werden und sonst weiter und immer weiter an der Technik arbeiten. Ziel gleich/kleiner 30min. auf 1500.

Jetzt heißt es vernünftig regenerieren und mich sehr gut auf den nächsten Xterra in Zeulenroda am 23.07. vorzubereiten.

Alles wird gut, wenn nicht sogar besser :-)

so long – Ralph –

Zillertal Bike Challenge 1.-3.Juli 2016 # Marco – Resümee

Insgesamt kann ich mit meinem ersten Etappenrennen ganz zufrieden sein. Ich absolvierte die 190km/9000hm in 13h:43min, was den Gesamtrang 73 von 190 Teilnehmern entspricht. 23. bin ich in meiner Ak geworden. Würde ich es wieder tun? Wenn es nach meinem Vater geht ja, was mich sehr freut, er plant schon Verbesserungen für 2017. :-) Ihm danke ich ganz besonders, dass er das Ganze mitgemacht hat, sich den Stress angetan hat und dabei anscheinend trotzdem noch Freude hatte, DAAAANKE! Ich würde natürlich auch gern ein weiteres Mal starten, natürlich muss vorher was an Rücken und/oder Sitzposition gemacht werden! Dennoch denke ich, dass mir Etappenrennen nicht wirklich liegen, eher lange „Eintagesschinken“. Es ist einfach so, dass ich nach großen Belastungen schlecht runterkomme und schlecht schlafe, das rächt sich dann in den Folgeetappen! Aber evtl. kann man ja auch in der Richtung bis 2017 etwas verbessern. Für Tipps hab ich natürlich immer ein Ohr. ;)

Zur Reifenwahl braucht man hier nicht wirklich viel zu sagen. Es hatte vor der letzten Etappe die ganze Nacht geschüttet, aber Schotter bleibt Schotter, soll heißen die Maxxis Aspen und Ikon haben zuverlässig ihren Dienst erfüllt.
Die Nahrungsaufnahme gestaltete ich auch wie gehabt. In die Flaschen ne Prise Salz und 3:1 Malto/Fructose, zur Ergänzung Gels der Marke Squeezy, perfekt, keine Magenprobleme!

Was hab ich vergessen? Auf jeden Fall nochmal danke an Uta/Wolfgang fürs Shutteln, danke auch für die zahlreichen Aufmunterungs.-/Anfeuerungsmails und –whattsapps unterschiedlichster Leute.
Zum Abschluss wird’s noch ein par Sportografen-Bilder geben, das kann aber leider noch dauern.

Vielen Dank fürs Lesen,
euer Marco

Zillertal Bike Challenge 3. Etappe # Marco

3. Etappe 50km/3000hm

3. und letzter Tag, Start in Mayrhofen, einen Steinwurf vom Campingplatz entfernt. Heute etwas kühler, weniger Sonne und es sollte hinauf zum Gletscher gehen. Ziel war das Tuxer Fernerhaus auf gut 2600m Höhe. Zusätzlich zur Weste zog ich mir die Armlinge an, in den Zielbeutel kam alles Mögliche an Wechselklamotten!

Startanstieg heute „nur“ 1500hm hoch zum Penkenjoch. Den Beinen ging‘s den Umständen entsprechend, viel schlimmer der untere Rücken! Die Kombination aus langen Anstiegen und der Steilheit, einhergehend mit der niedrigen Trittfrequenz, bin ich einfach nicht gewohnt. Es krampfte, zwickte aus allen Ecken und (L)enden! Ein richtiger Druck auf den Pedalen war über einen langen Zeitraum nicht möglich. Nach kurzen Entspannungsphasen ging‘s hin und wieder mal. Der Wattmesser lag heute nur noch im Schnitt bei ca. 900hm/h. :-(
Oben am Penkenjoch eine kurze Abfahrt, gefolgt von 2 Rampen jenseits der 20%, bevor man die Wanglalm erreichte. Nun eine lange, nicht wirklich schön zu fahrende, Abfahrt auf grobem Schotter – später Asphalt – nach Vorderlanersbach. Von nun an hätte man getrost die Bremsen demontieren können, denn die letzten 22km verliefen überwiegend bergan! Bei km35 gab‘s die alltägliche Wechselflasche von Papa und bald wurde Hintertux (Talstation Gletscherbus) erreicht. Es wurde steiler und steiler, entschädigt wurde man aber durch die atemberaubende Landschaft, die Wasserfälle, die Ausblicke, einfach grandios! Leider zog es sich oben immer mehr zu. :-(
Vorbei an der Bichalm, der Bergstation vom Gletscherbus, waren die 2000m wieder überschritten.

Nun wurde es oft so steil, das wieder nur noch schieben möglich war. Aber das Ziel rückte langsam näher, nur leider sah man, ob der Nebelschwaden nix von Selbigem! Irgendwann, Flaschen leer, Beine leer, Rücken voll von Schmerzen, aber man hörte die Bergstation der Gletscherbahn und bald auch den Streckensprecher mit den Zieldurchsagen. Es war geschafft, das Ziel im Tuxer Fernerhaus erreicht, ich einfach nur platt aber überglücklich es geschafft zu haben! 4h:12min zeigte die Zeitmessung, Tagesrang 72 die Liste. In der Liste ordentlich abgerutscht, was mir auch schon vorher mein Gefühl sagte. Seis drum, das Abschlussessen dort oben hat alles rausgehauen. :-) Runter, bis Hintertux, ging es mit der Gletscherbahn (hier sah man nochmal sehr eindrucksvoll, durch welch aberwitzige Landschaft man sich eben noch gekämpft hatte). Bevor es dann ans heimrollen ging, durfte man noch das Finishertrikot in Empfang nehmen und bei einem wohltuenden Kaffee über das Erlebte plaudern. Ein kurzes Resümee und Bilder folgen die Tage…

Gruß Marco

Zillertal Bike Challenge 2. Etappe # Marco

2. Etappe 69km/3070hm

Heute Morgen ging es etwas entspannter zu, denn der Etappenstart rückte näher an unseren Campingplatz ran. In Zell am Ziller sollte gestartet werden, dort wo halt gestern die 1. Etappe endete. Der Wecker holte uns trotzdem 3h vor Start raus, zeitig essen heißt bei mir halbwegs zum Start verdaut zu haben. Die 6km nach Zell wurden dann per Rad erledigt, so konnte ich mich gleich etwas einrollen. Wetter wie gehabt, sehr warm. Dennoch startete ich heute mit Weste, denn es ging bis auf 2500m hinauf. Hinauf ist schon das richtige Stichwort, ab Start, welcher wieder um 9 erfolgte, knapp 2000hm am Stück! Wir passierten auf 1600m die Kreuzjochhütte und ab da ging‘s langsam ans Eingemachte. Schotterrampen bis 28% ließen erahnen was noch kommen sollte, waren aber gerade noch so fahrbar, wenn ich mir dabei auch mit 1*11 und 30er Blatt gefühlt die Beine zerstört habe. :-)

Auf den letzten ca. 150hm bis zum Übergangsjoch auf 2500m hieß es dann für alle Schieben, 35% und grober Schotter standen da wie eine Wand! Oben angekommen, und der Reißverschluss der Weste wollte nicht. Nach ner gefühlten Ewigkeit und einiger Schimpfwörter ließ er sich dann doch noch schließen und es ging in die Abfahrt. Es sollte vielleicht besser „Abrutsch“ heißen!? Erst so steil das kontrolliertes Verzögern kaum möglich war, dann gespickt mit Schneefeldern. Auf einem verlor ich den Halt und durchrutschte es auf dem Allerwertesten. Irgendwann war aber auch wieder Fahren möglich und es ging durch den malerischen Krimmlgrund hinauf zum Isskogel auf 2200üNN.

Ab da ca. 1000hm talwärts nach Gerlos. Neben Schotterwege und Asphalt gab‘s hier auch wieder 2 Singletrails…das Rennen hatte davon nicht viele, aber die die da waren, erste Sahne. :-)

An der Talstation Isskogelbahn wartete heute mein Papa mit der Wechselflasche, ein kurzes „Hallo“ und schon ging‘s wieder 600hm hinauf zur Gerlostalsalm, etwas Auf-und-Ab über einen atemberaubenden Panoramaweg weiter zur Kreuzwiesenalm. Nun zuerst auf Schotter, dann wieder Asphalt bergab Richtung Zell, 1300 Tiefenmeter am Stück. Die Hälfte davon war geschafft, ich war längst auf Asphalt unterwegs, da wurde es im Vorderreifen schwammig. Die Fuhre irgendwie zum Stehen gebracht, Plattfuss! Schlauchwechsel, kurze Zeit später wieder platt…ich muss in der Hektik was im Mantel übersehen haben. Das bekamen auch alle um mich herum mit, ich fluchte nicht wirklich leise über meine Eigenverschulden^^ Zig Teilnehmer fragten ob alles i.O. sei, es verging aber dennoch eine ganze Weile bis jemand einen Schlauch für mich hatte. Alles in allem verlor ich 30min bis ich wieder über Teilstücke des Wiesenalmtrails gen Zell weiterfahren konnte. Nun noch 6km auf dem Zillertalradweg zum Etappenziel nach Mayrhofen. Nach 5h:16min überquerte ich die Ziellinie. 30min Verlust, das waren 49 Plätze in der Tageswertung, ich landete auf Platz 99. Wie schon am Vortag wäre irgendwas um die 50. Position rausgekommen…hätte, wenn und aber, Egal, abhaken!

Zur Pace, mein „Wattmesser“ zeigte noch um die 1000hm die Stunde an…nicht mehr ganz so viel wie am Vortag. Zur Orientierung diente mir auch wieder Kathrin, welche ich heute am Berg nicht mehr halten konnte. Tagesform, oder hatte sie sich besser erholt, keine Ahnung, morgen geht’s weiter…!?

Marco

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