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"Runter vom Sofa, raus in die Natur!"



Rennberichte

Crossduathlon Wolfsburg # Wolfsburg

Eeeeeeeeeendlich war Saisonstart mit dem Crossduathlon in Wolfsburg. Zum 2. mal am Start und gleich erstmal ordentlich die Zeit aus 2016 versaut 😉

– Ist scheinbar meine Leistungsfähigkeit zurzeit –

4 Minuten war ich langsamer als letztes Jahr. Ich haderte zuerst doch sehr mit der Zeit die ich für den Kurs gebraucht habe. Aber bei genauerer Betrachtung und dem Vergleich der Zeiten aus dem letzten Jahr, stellte ich fest, dass ich 2016 sehr schnell gelaufen bin. Dieses Mal war es halt „recht“ normal, also meinem Leistungsstand entsprechend. Es ärgert mich nur eins ein wenig – meine Radzeit – 2,5 Minuten langsamer als 2016!! Und das bei besseren Bedingungen. Was soll’s, weiß ich wenigstens wo ich ansetzen kann/muss.

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Trotzdem gab es 2 „kleinere“ Probleme, die gelöst werden müssen. Auf den ersten 2-3km habe ich schlecht Luft bekommen und musste dadurch schon etwas verlangsamen. Lag es am Heuschnupfen?? Auf jeden Fall war ich nach dem Crossduathlon komplett verschleimt. Das andere waren meine Oberschenkel, besonders der Linke, die von Anfang an geschmerzt haben und sich auf der letzten Runde 4-5-mal verabschiedet haben. Die Beine gingen so auf Block, dass ich immer wieder so rund 50m gehen musste und danach natürlich nicht mehr richtig in Tritt gekommen bin.

Ich will und werde aber nicht jammern, sondern weitermachen, denn für den Saisonauftakt war es trotzdem gut.
Hier noch die nackten Zahlen aus diesem Jahr und zum Vergleich auch aus 2016.

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Platz 14 AK von 26 -könnte definitiv besser sein.

2017 Run1 24:56 – Bike 46:14 – Run2 27:31 Gesamt 1:38:40
2016 Run1 24:15 – Bike 43:43 – Run2 26:28 Gesamt 1:34:26

Jetzt aber mal zum Rennen und das Drumherum.

Wieder mal eine gelungene Veranstaltung, die aber dieses Mal schwach besucht war, wie der Veranstalter sagte. Komisch aber war, viele haben sich angemeldet, bezahlt, sind aber nicht erschienen. War denen das Wetter zu gut?? Aber die die da waren haben alles gegeben und das ganze wieder zu einem schönen Rennen gemacht.

Ich jedenfalls werde nächstes Jahr wieder mit am Start sein, außer es kommt irgendwas sau dummes dazwischen. 2018 greife ich selbstverständlich die Zeit von diesem Jahr an 😉

so long -euer RaceRalle-

crosswobrun1   moni ralph   wechselzone

Trainingsrennen 5. Lauf WTC im BOP Bad Salzdetfurth # Jesco

In der letzten Januar Woche sah ich beim durchscrollen meiner Facebook Timeline, eine Veranstaltung für das kommende Wochenende im BOP (Bike Outdoor Park) Bad Salzdetfurth, „also um die Ecke“ – für mich als Hildesheimer.

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Mein Interesse war ziemlich schnell geweckt, der anstehende Spaß war unter dem FB-Veranstaltungsnahmen „5. Lauf WTC im BOP Bad Salzdetfurth“, mit dem Ausrichter Eulenexpress aus Peine eingetragen. Das Trainingsrennen zählt zu einer Winter-Serie, die ausschließlich von den MTB Enthusiasten aus Peine, um Moni und Frank Eggert ausgerichtet wird und dazu dienen soll, neben jeder Menge Spaß im Rudel, die Form für die anstehende Rennsaison 2017 zu schleifen.

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Meinem Interesse stand allerdings auf der anderen Seite der Motivationswaage, die Erlebnisse des letzten gut ¾ Jahres gegenüber. Ich bin in der vergangenen Saison aufgrund mehrerer Verletzungen lediglich 1 Rennen im März gefahren. Das restliche Jahr habe ich mit insgesamt 3 OP`s und unzähligen Reha Maßnahmen verbracht. Vor nicht allzu langer Zeit hat ein Arzt mir noch mitgeteilt, dass mein rechtes Bein eventuell nie wieder „richtig funktionieren“ würde und der Mountainbike Sport eher nicht die empfohlene Betätigung für mich sei. Ein Tiefschlag der gesessen hatte, aber nicht akzeptiert wurde. 😊

An dieser Stelle noch einmal ein riesen Dankeschön an Jan Helge Lorenz von Osteopathie Lorenz sowie Christina und Julia von Fleer Physio, die mir sehr geholfen und mich toll unterstützt haben. Dank dem super Krafttraining von Julia, konnte ich z.B. früher als erwartet wieder mit lockerem Training beginnen, an Rennen oder gar MTB fahren, war trotzdem lange Zeit nicht zu denken.

Nun hatte ich nach einem guten Dezember eben mal wieder eine 3-Wöchige Zwangspause gerade so hinter mir, als mich dieses kleine Event zum Grübeln über einen Start brachte.

Ich entschied mich zum Glück aber dafür, es zumindest zu probieren.

Am Samstag den 28.01. machte ich mich nun auf nach Bad Salzdetfurth. Dort angekommen freute ich mich viele bekannte Gesichter nach langer Zeit mal wieder persönlich zu sehen.

WTC Wanderlust 4  WTC Wanderlust 1  WTC Wanderlust 3

Nach einer kurzen Einweisung durch Moni, wie das Prozedere vorgesehen sei, ging es pünktlich um 11h an die Startlinie. Schätzungsweise 15 Sportler aus verschiedenen Teams gingen auf den gut 4 km langen Rundkurs quer durch den Bikepark, der noch immer von einer teils eisigen Schneedecke bedeckt war. Dieser Umstand, sowie völlige Streckenunkenntnis ließen mich die Sache in den ersten Runden, erst einmal locker angehen. Tatsächlich fühlte ich mich besser als erwartet, lediglich drei Probleme machten mir in den Abfahrten erheblich zu schaffen: die Fahrtechnik, die Fahrtechnik und die Fahrtechnik. Das letzte Jahr hat mir in den Abfahrten doch eine erhebliche Sturzangst in den Körper gekrampft. Meine MAXXIS Bereifung hat mir bei diesen Bedingungen dennoch gute Sicherheit vermittelt.

Mit dem Treten lief es wie gesagt ganz gut und so konnte ich mich dann von einer Gruppe lösen und ein paar Plätze gut machen. So konnte ich gut 1 ½ Std. ordentlich Tempo machen, das Problem war nur, dass das Rennen auf 120 Minuten angesetzt war.

Also Zähne zusammenbeißen und durchhalten hieß die Devise für die letzte halbe Stunde, was mir auch gut gelang.

WTC Wanderlust 0  WTC Wanderlust 5

Am Ende kam ich fast sturzfrei nach 10 Umrundungen als 5. Ins Ziel, was mich aufgrund der geschilderten Umstände sehr zufrieden stimmte.

Nach dem Rennen gab es noch das eine oder andere Stück von Monis leckeren Kuchen und nette Gespräche bei bestem Sonnenschein.

Ich habe aus dieser netten Veranstaltung viel Motivation mitgenommen und freue mich schon auf die anstehenden MTB Rennen und das Drumherum mit netten Zweirad Fans. Im April ist es dann beim Warm-up Marathon in Hellental soweit, bis dahin habe ich noch einiges aufzuholen – was mir dank dieser Motivationsspritze allerdings sehr viel leichter fallen dürfte.

Danke dafür Eulen Express!! ;-)

Bis bald im Wald

Jesco

Danke an den WTC Wanderlust für die Bilder.

Sponsoren Facebook 

 

Fischteichhölle 2.0_2016 # Stefan

IMG 4723Ein kleines vorsichtiges Rennen sollte es zum Abschluss der Saison noch werden. Also habe ich mich für die Mitteldistanz bei der Fischteichhölle gemeldet. Das Rennen, welches 2015 das erste Mal durch den MTB-Eulenexpress des RSC Wanderlust Peine von 1890 e.V. ausgerichtet wurde kannte ich nicht aber es wurde nur Gutes berichtet. Da es eine Veranstaltung in der Nähe war, habe ich mich auch auf viele bekannte Gesichter gefreut. Außerdem wollte ich mir die beiden Top-Moderatoren Frank Eggert und Axel Axel nicht entgehen lassen. :-)

Recht früh schon am ausgeschilderten Parkplatz angekommen traf man gleich auf einige bekannte Gesichter. Dabei unter anderem Daniela Aschoff von den Rapiros worüber ich mich sehr gefreut habe sie Live kennen zu lernen. Eine sehr nette und fröhliche Person die Daniela. :-) Kalt war irgendwie jedem aber immerhin war es von oben trocken und die Sonne kam auch pünktlich gegen 8.30 Uhr raus. Die Strecke wurde von 5 auf 4 Runden gekürzt, dafür war der Kurs halt etwas länger, nasser, rutschiger, matschiger und schlammiger. Ich denke diese ausdrücke treffen zu und das ganze Paket zusammen hat auch richtig Spaß gemacht.

Um 9 Uhr war Start und die ersten Kilometer waren eigentlich mehr oder weniger zum Ballern. Ich habe mich zwar schön aus allem raus gehalten bin aber trotzdem mit einem anderen Fahrer ins hakeln gekommen. Er hatte sich auch entschuldigt aber da wir fast auf der klappe gelegen hatten entschied ich mich wirklich für mich alleine zu fahren. Bei mir gilt ja leider immer noch die Devise, bloß nicht stürzen.

Die ersten Kilometer vergingen recht schnell bevor es dann in den Wald ging, zwischendurch mit wiesenabschnitten am Waldrand gespickt. Dann kam der Abschnitt von dem wohl der Name Fischteichhölle kommt. Alles hat sich wieder ein wenig angestaut denn in diesem Matsch wurde so ziemlich jeder ausgebremst. Matsch und Wasser, am Ufer entlang immer wieder hoch und runter war es recht spaßig sich durch die Bäume zu schlängeln. Start – Ziel Bereich durch und in die nächste Runde. Die ersten 3 Runden bin ich sinnig und im gleichen Tempo rumgefahren, alles gut.

Bei der Start - Ziel Durchfahrt konnte man beim vorbei fahren eine Frage beantworten und wenn diese richtig war bekam ein Zuschauer einen preis. Frank Eggert fragte mich wann der Berliner Flughafen fertig wird und ich dachte erst das ist ein Scherz, der wird doch niemals fertig. Ich fragte abgebremst nochmal nach aber die Frage war richtig und ich blieb bei meiner Antwort.

Bei Facebook habe ich später bei Frank nochmal angefragt ob meine Antwort richtig war oder ob es zum Flughafen Neuigkeiten gibt. Er wird nie fertig war dann wohl doch die richtige Antwort und sie wurde gezählt. Der Zuschauer hat dadurch eine schöne Radtasche gewonnen. :-)

IMG 5197Die 4 Runde ging los und irgendwie hat es dann doch wieder ein wenig im Hintern gezwickt. Einige Fahrer in Front gesehen und nach dem Motto, wird in der einen Runde schon nichts passieren, mal ein wenig Gas gegeben. 4 Fahrer eingeholt, ein kleines Stück durch den Wald und zack auf einem Baumstamm weggerutscht und gelegen. Hier muss ich mal einen riesen Lob an die anderen Fahrer aussprechen, die haben sofort angehalten und gefragt ob alles in Ordnung ist. Das war kein wirklich großer Sturz, nur ein wegrutschen aber alle 4 oder 5 Fahrer haben angehalten und sind erst weiter als ich wieder auf dem Bike war. Ich bin dann vor, die anderen hinterher und ich habe mich derweil wieder schwarzgeärgert, dass dieser Mist wie in Altenau auch, eigentlich nur durch dieses übervorsichtige fahren passiert. Am Matschteil der Strecke angekommen bin ich, warum auch immer, links anstelle rechts durch. Das „durch“ hatte sich schnell erledigt, steckengeblieben im wahrsten Sinne des Wortes. Mit dem linken Fuß runter und Schwups war der auch bis weit über den Knöchel weg. Ich habe gedacht, das kann doch jetzt wohl nicht wahr sein, ich habe diesen verdammten Fuß nicht aus dem Matsch gezogen bekommen. Oh Mann war ich sauer, auch wenn ich das nicht als Rennen gefahren bin, war es frustrierend, dass nun auf der rechten Seite jede Menge Fahrer an mir vorbei sind als ich weiterhin versuchte diesen Fuß aus dem Schlamm zu ziehen. Irgendwann hat es dann endlich flutsch gemacht und ich konnte den Fuß rausziehen und etwas nach hinten absetzen. Da war es schon, das nächste verdammte Problem. Das Vorderrad war genauso fest im Schlamm wie vorher mein Fuß. Auch dieses habe ich dann irgendwann rausziehen können und gefrustet bin ich dann weiter. Ab dort hatte ich dann auch nur noch zwei Gänge und somit war auf dem Rest der Runde viel Laufen angesagt. :-(

Gefrustet aber doch mit einem großen Lächeln im Gesicht bin ich dann im Start - Ziel durch. Da es doch mehr eine zügige ausfahrt war habe ich mich umso mehr gewundert, dass es dann in der AK doch noch der 10 Platz und gesamt der 36 Platz war.

Die MAXXIS Reifen (Ardent Race – Ikon) haben wiedermal ihre Stärke gezeigt. Gerade in den kurzen matschigen Anstiegen und Abfahrten haben die Reifen perfekten Gripp gehabt wo andere einfach absteigen mussten, weil die Reifen nicht gefasst haben.

Rund um eine super schöne Veranstaltung bei der ich direkt mal noch 2 stunden geblieben bin. Es hat einfach alles gepasst und das zuletzt für sehr wenig Geld. Dafür, dass solche Veranstaltungen nur durch die freiwilligen Helfer leben bzw. entstehen, großen Respekt. Ein Kopfschütteln aber für diese Personen die sich wirklich über alles aufregen, am liebsten nach dem Rennen noch den Hintern gewaschen bekommen wollen und die Bratwurst mundgerecht auf dem Teller serviert bekommen wollen. Veranstalter anpöbeln, ihre Fäkalien auf den Parkplätzen hinterlassen und und und. Genau ihr Spinner und Idioten macht solche Veranstaltungen wieder kaputt.

Lieben Gruß Stefan

Danke Drea für die tollen Bilder.  

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6h Rennen OutdoorCenter Harz # Doris & Stefan

clausthal stefan2Frühs hoch nach Clausthal war es für mich direkt mal eine recht kurze Anfahrt zu einem Rennen. Doris hatte eine noch kürzere Anfahrt und kam auch direkt von zuhause dorthin.

Doris ist für Monika eingesprungen die sich leider erneut das Schlüsselbein gebrochen hat und somit blieb es beim 2er Mixed Team für dieses geänderte 6h Rennen. Große Ambitionen hatten wir beide nicht, der spaß sollte absolut im Vordergrund stehen.

Doris hat in diesem Jahr einen mächtigen Trainingsrückstand da sie aus dem flachen Hamburg in den bergigen Harz gezogen ist. :-) Da hing jetzt einige Monate viel Arbeit dran was einfach mal wichtiger ist als Training. Bei mir das Problem, dass ich noch für weitere 6 – 8 Wochen Bluter bin und dementsprechend sehr vorsichtig fahren wollte. So war das Paket einfach gemeinsam 6h zu fahren auch schon geschnürt.

Nach einigen Wochen schönstem Wetter musste es ja auch irgendwann mal wieder regnen, was natürlich ausgerechnet am Samstag sein sollte. Die Harzagentur hatte schönerweise ein großes Zelt aufgebaut, so blieb man wenigstens in den Pausen von oben trocken. Pünktlich um 9 Uhr ging es dann auch schon los für das recht kleine Starterfeld. Männer schmuddeln ja bekanntlich immer gerne im Dreck also habe ich bei uns beiden den Anfang gemacht. 2 Runden a 30 Minuten und rein in die Wechselzone an Doris übergeben. Einen warmen Kaffee geholt, ein wenig Smalltalk mit den anderen Fahrern gehalten wurde Doris auch nach einer Runde schon wieder angesagt.

Fahrrad geschnappt und los ging es wieder für 2 Runden um den knapp 10 Kilometer langen Kurs. Die Strecke ist eigentlich sehr sehr schön allerdings wurde sie durch den Dauerregen immer schmieriger. Stört mich normalerweise nicht aber im Hinterkopf den Gedanken zu haben, nicht zu stürzen, macht das fahren irgendwie eine ganze Ecke schwieriger. Wieder 2 Runden heile durchgekommen, Übergabe an Doris die jetzt auch auf 2 Runden ging. Für mich gab es jetzt Zeit in trockene Protective Bekleidung zu schlüpfen. Doris war Wetterfest angezogen und hatte trotz der nicht wirklich schönen Bedingungen einiges an spaß auf der Strecke. Wieder tauschen und die nächsten 2 Runden standen auf dem Programm.

In der 2 Runde war es dann auch passiert und Schwups lag ich auf der Schnute. Hier sieht man mal was der Kopf so anrichten kann. Alle vorherigen Runden habe ich die Abfahrt gut laufen lassen und nun kam mir plötzlich in den Kopf, das ist eigentlich etwas zu schnell. Unsicher geworden und dadurch ist genau das passiert was nicht passieren sollte, eben ein Abflug vom Bike. In diesem Fall ist aber alles gut gegangen da ich durch die aufgeweichte Strecke relativ weich gefallen bin. Die Hüfte hat zwar ganz gut geschmerzt aber eben keine Schürfwunden oder ähnliches. Die Runde zu ende gefahren und jetzt sollte Doris wieder auf eine Runde gehen. Doris ist wieder sehr gut rumgekommen und war pünktlich zur Übergabe wieder da. Ich war eigentlich schon startbereit habe dann aber mit Doris in der Wechselzone beschlossen, dass sie noch eine 2 Runde dranhängt. Meine Hüfte tat nun doch ein wenig mehr weh. Mit einem Lächeln im Gesicht ist Doris dann noch eine Runde weitergefahren und hat dann nochmal an mich übergeben. Nach 6h 15min war es dann bei diesem schönen Rennen der 1 Patz in der Mixed Kategorie.

Vielen Dank an Sandy für die Unterstützung zwischendurch und nach dem Rennen und natürlich an Drea und Markus für die tollen Bilder. Schade, dass diese Veranstaltung so wenig angenommen wurde aber mal sehen wie sich das dann im nächsten Jahr verhält.

Trotz der sehr matschigen Wetterbedingungen liefen die Ketten dank DryFluid Bike komplett ohne zu mucken durch. Auch die MAXXIS Bereifung hat perfekte Arbeit geleistet. Frühs hatte ich zwar bei mir bedenken ob der MAXXIS Aspen vorne und hinten die richtige Wahl sind aber ich war mächtig überrascht wie klasse die Reifen auch bei diesem Wetter laufen. Eigentlich hatte ich vor gehabt am Abend noch die Reifen zu tauschen. :-)

Lieben Gruß von uns beiden. :-)

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Ironman 70.3 Strandräuber Rügen # Jessica

rgen11It´s done! Den Slot zur Weltmeisterschaft Ironman 70.3 für 2017 in Chattanooga Tennessee gelöst und damit mein Saisonziel erreicht.

Wie die Reise begann….

Bereits am Mittwoch (07.09.16) starteten drei gute Freunde und ich gen Nordosten nach Binz (Rügen), um uns frühzeitig für das Rennen am Sonntag zu akklimatisieren. Dies ist äußerst wichtig bei dem ganzen Wind und grad wenn man als Harzerin nur Berge gewohnt ist... ;). Wir waren in einer netten Ferienwohnung nicht weit von der der Seebrücke und damit dem Zielbereich untergebracht. Neben den Vorbereitungen, wie eine gemeinsame Radausfahrt mit einigen Athleten über 45 km (1. Runde der Ironman-Distanz) sowie einer Lauf- und Testschwimmeinheit im offenen Gewässer, verbrachten wir eine schöne und sonnenreiche Zeit auf Deutschlands größter Insel.

Am Wettkampftag (11.09.16) ging es für mich mit einem Rolling Start, bei dem im 5 Sekundentakt 4 Athleten starten, ab in die Fluten. Naja, ehrlich gesagt, hatten wir recht seichtes Wasser, jedoch mit ein paar unerwünschten Mitteilnehmern Form von Quallen. Nachdem ich die 1,9 km Schwimmstrecke in 33 min hinter mir hatte, ging es über einen 800m langen Teppich in die Wechselzone. Leicht, aber nur leicht desorientiert aufgrund der doch recht hohen Herzfrequenz und des recht großen Teilnehmerfeldes von etwas mehr als 800 Teilnehmern, schnappte ich mein Scott und ging auf die 90 km lange Radstrecke. Man mag es kaum glauben, aber neben dem Wind, der sich grad in Runde 2 entschied stärker zu wehen, gab es auch den ein oder anderen Anstieg. Nach 2 h 42 min. wechselte ich dann auf die finale und meine (Parade)Disziplin das Laufen. Wer schon einmal in Binz gewesen ist, weiß, dass es dort nur einen Berg, den gefürchteten Klünderberg gibt und natürlich mussten wir diesen insgesamt 4-mal überqueren. Nur für die, die meinen Berge in Binz, was für ein Quatsch… Ich sag nur Anstieg von 11% über knapp 400m bei einer Streckenlänge von gesamt 21,1 km und bereits 90 km in den Beinen spürt man schon. In einer Halbmarathonzeit von 1 h 43 min. und einer Gesamtzeit von 5:06:01 kam ich erschöpft, aber überaus glücklich und stolz ins Ziel.

Resultat: 1. In der AK 25-29; gesamt 14. Frau und schnellste Halbmarathonzeit, trotz Hügel bei den Frauen. Slot für die WM in Tennessee

Gruß eure Jessi

Durch unseren Partner Squeezy ist mein Körper bei diesen Belastungen immer optimal versorgt. Danke dafür.

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18. Schöninger MTB-Cup # Marco

Lange Runde, 66km, 850hm, 2h:46min, 3.Ak, 4.Gesamt.

schningen marco12 Wochen nach dem teilnehmerstarken Marathon in Seiffen ging es nun zu der schönen, kleinen und familiären Veranstaltung nach Schöningen im Elm. Den Rundkurs aus netten Trails, einiges an Waldautobahn, jedoch ohne technisch-anspruchsvolle Passagen galt es 4mal zu durchfahren. Pünktlich 9:30Uhr wurde bei bestem Wetter und Streckenzustand gestartet, aber erst nachdem jeder Teilnehmer namentlich aufgerufen, und auf Anwesenheit kontrolliert, wurde:) Marvin (Focus-Rapiro) sowie ein weiterer Mitfahrer setzten sich kurz nach dem Start nach vorn ab, meine Wenigkeit dahinter, begleitet durch Michael Meyer (ebenfalls Focus-Rapiro) und Falk Schulz. Hinter uns dann wiederum eine Lücke und dann der Rest.
Die beiden waren schnell vorn enteilt, nach hinten auch ne große Lücke und wir drei spielten gut zusammen. Kurz nach Halbzeit waren wir plötzlich nur noch zu zweit, Falk hatte mit Luftverlust im Reifen zu kämpfen. Michael und ich wechselten gut weiter durch, er meistens auf den Trails vorn, ich auf den Autobahnen. Ein Rankommen an die Vorderen war aussichtslos, aber wir wollten von hinten keinen wieder rankommen lassen, also hieß es sich ordentlich an der Führungsarbeit zu beteiligen. Mittlerweile plagte mich mein Rücken wiedermal ordentlich, mit hohen Trittfrequenzen ging‘s so halbwegs, hier muss aber weiterhin einiges passieren, sonst brauch ich in
2 Wochen die 6h von Alt Golm gar nicht in Angriff nehmen^^ Schlussendlich sollten wir gemeinsam das Ziel erreichen, ich musste nach kurzem Sprint(-versuch) anerkennen, dass Michael hier der stärkere war und kam knapp hinter ihm als 3. Ak ins Ziel. Es hat mir trotzdem großen Spaß bereitet, gerade auch weil die Zusammenarbeit super funktioniert hat, Danke Micha!

Die Zielverpflegung ließ leider sehr zu wünschen übrig, sonst kann man aber nichts gegen diese schöne Veranstaltung sagen...zumal es ja später noch ordentlich Nudeln mit mehreren Soßen, Käse und Salat gab.

Schöningen, ich komme wieder. :)

Gruß Marco

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24. Erzgebirgs-Bike-Marathon Seiffen # Marco

Langdistanz 97km/2700hm_5h:07min_Platz 25 gesamt/Platz 12 Ak

6 Langdistanzen (davon 4 gefinisht) hat‘s nun gedauert um in Seiffen mal unter die Top-30-gesamt zu fahren. Trotz einiger Widrigkeiten sprang diesmal sogar der 25. Gesamtrang und der 12. in meiner Ak dabei raus. Das Rennwochenende, welches malwieder viel zu kurz war, startete für mich mit der Anreise am Samstag. Gegen Mittag auf der Wettiner Höhe aufgeschlagen, waren die meisten natürlich schon mit der Streckenbesichtigung durch.

seiffen marco0Wenigstens Yvonne begleitete mich noch, ich zeigte ihr die 2 Schlüsselstellen, die Plauderei sorgte für kurzweilige 1,5h Nachmittagsradeln und Bilder sprangen für mich dabei auch noch raus. Danke dafür und Glückwunsch zu deiner gelungenen MTB-Premiere. :) Apropo Schlüsselstelle, die eigentliche Abfahrt zum Seiffener Grund wurde fürs kommende 25Jahre-EBM-Jubiläum geschont und es ging diesmal rechts daneben hinunter. Gleich steil, dafür weicherer Untergrund, mit Absätzen, engen Kehren und zunächst nur ein paar Wurzeln...

Die 2. Schlüsselstelle, leicht entschärft zum Vorjahr, ließ sich erstmal auch gut fahren. Der Rest der Strecke wie immer, viel ruppelige Waldwege, Forstautobahn, par einfachere Trails, zum Glück wenig Asphalt.

Ganz trocken ist es ja in Seiffen selten, der Regen der Vortage ließ aber Schlimmeres erwarten als es dann tatsächlich war. Die Maxxis Aspen/Ikon taten am gesamten Wochenende wieder zuverlässig ihren Dienst!

seiffen marco1Der Renntag begann für mich wie gewohnt, 3h vor Start, gegen 6Uhr. Kaffee, die altbekannte Haferflockenplempe, Kaffee und noch‘n Kaffee. :) Startunterlagen wurden schon am Samstag geholt, so musste ich nur noch Flaschen füllen. 3 bereitete ich mir vor, dazu die üblichen Squeezy-Notgels. Iso zum Runterspülen selbiger gab‘s ja an der Strecke.

Das sollte bei erwarteten 5h-Renndauer unter normalen Umständen reichen....unter NORMALEN...

9Uhr Start, Einführungsrunde, erstmal den "Alp de Wettin" HINUNTER...wann ändert man dies endlich einmal!? Weiter durch den Ort, dann Startfreigabe, bis ich in die Gänge komme sind die ersten gefühlt schon durch. :) Egal, das Rennen ist lang, auf Grund des zähen Untergrundes diesmal noch länger! ...und vorn auch viele Kurzstreckler dabei, man muss sich halt alles schönreden. ;) Ganz besonders das Geruppel auf der ersten Rundenhälfte geht mir und vor allem meinem Rücken schon zu Beginn gehörig auf die Nerven. Seit der Zillertal-Bike-Challenge scheint der Rücken angeschlagen wie bei so manchem Vollzeit-Schreibtischtäter. :) Ich falle recht schnell in einen Trott, der mich Zweifeln lässt überhaupt weiterzufahren. Kurz vor dem ersten Servicepunkt, hier hatte ich 2014 aufgeben müssen, überholte mich Lutz. Es war wie ein wachrütteln, entweder ich würde jetzt mal vernünftig fahren oder kann‘s auch sein lassen...wenn‘s gar nicht mehr geht würde es der Rücken schon melden^^ Also ran und hinterher, ich hatte wieder Motivation und der Rücken mahnte auch nicht mehr als zuvor zur Zurückhaltung. Das erste Mal kamen wir zum Seiffener Grund, Lutz runter, nach ihm ein "Cöpenicker" dann ich. Leider überschlug sich mein Vordermann im letzten Drittel, um ihn nicht zu überrollen, stieg ich hier lieber ab.

Auch er konnte im Anschluss zum Glück weiterfahren. Die weiteren 2 Befahrungen dieses Abschnittes verliefen ohne Zwischenfälle, auch wenn es in der 3. Runde, auf Grund der freigelegten, feuchten Wurzeln, schon sehr heikel war!

seiffen marco2In der 2. Rundenhälfte, welche weniger ruppig war, konnte sich mein Rücken jeweils immer etwas "erholen". Leider musste mein "Motivator" Lutz das Rennen noch vor seiner ersten Rundendurchfahrt wegen technischen Defekts beenden. Seine Ablöse war nicht weit, von hinten näherte sich Jochen Schulz, wir kannten uns unter anderem von den 6h-Alt Golm. Letztes Jahr noch schnell auf der Mitteldistanz unterwegs, legte er dieses Jahr ne Sahnezeit von 5h in Seiffen aufs Parkett, Glückwunsch dafür. Zuvor aber, das Flaschenmalheur. Kurz nach Start/Ziel deponierte ich die 3. Flasche.

Hier entledigte ich mich der ersten, die 3. wollte ich aber erst in der 3. Runde holen. Wenige Augenblicke später, der Griff in den hinteren Flaschenhalter, leer, shit, Flasche verloren und nicht mitbekommen! 200m zurück, die 3. holen war keine Option, zumal in der letzten Runde dann wieder eine fehlen würde. Also weiter und in der erstbesten Abfahrt würde sich schon eine fremde Flasche finden, zwar ohne meine eigene Plempe, zum Gelspülen reicht‘s aber. Die Verpflegung bei Rundenhälfte war leider auch zu weit weg. Jochen begleitete mich ne gute Runde bis zu Beginn der 3. der Rücken komplett zumachte, ich konnte mehr oder weniger nur noch mittreten und musste Jochen, wie angekündigt, fahren lassen. Ca. 5 weitere Langdistanzler passierten mich jetzt noch bis zum Ziel und der Rest steht ja in der Überschrift. :) Ich kann also mit dem Ergebnis zufrieden sein und weiß nun wo sich der Flaschenhals befindet...Rücken-Reha und Rumpf-Stabi sind nun angesagt!

Nächster Formtest wahrscheinlich Schöningen.

bis dann,

Marco

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Olympische Distanz: swim – 1550m / bike – 42km / run – 10km

leipzig jessi5Jonas hat mich vor seinem eigenen Start betreut und diesen Rennbericht aus seiner Sicht geschrieben. Er selbst ging anschließend nach langer verletzungspause auf die Sprintdistanz.

Zur Vorbereitung auf den 70.3 Ironman Rügen sah sie diesen Wettkampf als Trainingseinheit für mehr Tempohärte an. Aus vollem Training heraus und mit leichtem Schienbeinkantensyndrom.

Beim Start um 11:00 Uhr auf die 1550m lange Schwimmstrecke waren die Temperaturen schon deutlich über 25 Grad und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Also genau ihr Wetter! Nach 27:09 Minuten stieg Jessi dann als 15. Frau aus dem Kulkwitzer See.

Ein schneller Wechsel und schon ging es auf die 42km lange super zu fahrende Radstrecke. Nach 4 Runden und 01:13:00 h konnte Jessi einige ihrer Konkurrentinnen überholen und wechselte als 10. Frau auf die Laufstrecke.

Unter Anfeuerung der vielen Zuschauer spulte Jessi wie gewohnt ihr Tempo in ihrer Paradedisziplin ab. Es waren 10 flache Kilometer auf der Crosslaufrunde entlang des Kulkwitzer Sees mit wechselndem Belag zu laufen. Mit der 6. Schnellsten Laufzeit (44:15 Minuten) konnte Jessi sich noch einige Plätze nach vorne arbeiten und landete mit 02:27:46 h im Ziel auf Platz 7. von 73 Starterinnen (Altersklasse Platz 2)

Zur Belohnung gab es dann im Zielbereich reichlich Wassermelone.

Gruß Jessi und Jonas

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Xterra – Endlich im Ziel …# Ralph

… aber noch lange nicht am Ziel.

Der erste von mir ins Ziel gebrachte Xterra-Triathlon ist Geschichte. Ich habe ja schon beim letzten mal geschrieben, dass die Xterra sehr anstrengend-, in keiner Weise vergleichbar mit Straßentriathlon -, oder allem was ich bisher gemacht habe sind. Das wurde mir bei der Vogtlandchallenge noch bewusster und ich werde mein Training wohl weiter forcieren müssen.

Eins noch vorne weg. Ich habe noch nicht viele Xterra gemacht, aber schon an vielen anderen Rennveranstaltungen teilgenommen. Ich habe aber noch NIE ein so gut organisiertes Rennen mit so vielen tollen Leuten gesehen wie in Zeulenroda. Da ist ein wiederkommen einfach pflicht. Bericht dazu gibt es zum Xterra auch von Jörg Schneider und Peter Lehmann.

Es hat einfach trotz der Qualen Spaß gemacht!

Jetzt aber zum Rennen:

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Schön ausgeruht, bin ich pünktlich um 7:30 mit Adriane zum Frühstück im Bio Seehotel Zeulenroda, was mal genau im Eventbereich liegt und dadurch keine Anfahrt oder nervige Parkplatzsuche bedeutete. Der Morgen verlief völlig chillig, da ich ja schon am Vortag alles fertigmachen konnte. Startnummern und so.

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Nach 9:30 Uhr dann zum Check in und auch der Rest der Vorbereitung war erledigt. Irgendwann kam dann auch noch Thorsten Gründel dazu und wir haben uns gemeinsam auf den Start vorbereitet, der sehr pünktlich erfolgte.

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Also los. Vom Start weg machte ich mich auf die Verfolgung von Jens Roth!!?? Sorry, nochmal. Vom Start weg kämpfte ich mal wieder im Wasser ums Überleben, so ist es richtig

Gefühlt hat das Schwimmen viel besser geklappt als sonst, aber die Zeit sagte was Anderes. Einige Mitstreiter meinten auch, dass die Schwimmstrecke etwas länger war. Gut, egal was oder wie, es ging weiter zum ersten Wechsel. Ach so, es war übrigens wieder Neo-Verbot. Mal schauen, wann ich meinen ersten Wettbewerb mithabe.

Wechsel/Bike: Besonderheit, es gab 2 Wechselzonen. Hat super geklappt der 1. Wechsel, diesmal sogar mit SOCKEN. Ich wollte auf keinen Fall blutige Hacken haben wie beim Xterra Schorfheide.

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Rauf auf’s Bike und los. 35km und über 800hm standen an. Ganz ehrlich, biken hat schon mal besser geklappt. Viel zu verhalten in den Abfahrten und viel zu kraftsparend in den Anstiegen! Weil ich immer im Kopf hatte, du musst noch scheiße viel Höhenmeter laufen. Das muss ich ändern, damit ich mich auf das konzentriere was ich mache. Der Kurs hat aber sonst sehr viel Spaß gemacht.

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2 Sachen gibt es zum biken noch zu sagen. 2-mal ist die Kette abgesprungen. Nichts Außergewöhnliches eigentlich, aber 2-mal an der gleichen Stelle und OHNE das ich geschaltet habe!! Hexenwerk, und das ich mich mal kurz nach dem Genuss eines Gels übergeben musste. Sorry, falls da einer durchgefahren ist.

Was soll ich zum Laufen (10km, 250hm!!) sagen. Eigentlich lief es ganz gut, nur zu langsam. Ich habe hier das gleiche gemacht wie beim biken, ich bin bergan zu langsam, eigentlich mehr nach oben gewandert. Die steile Anstiege hätten mir wahrscheinlich den Zahn gezogen, aber eben nur wahrscheinlich. Statt es mal schnell zu versuchen, habe ich es dann alle 3 Runden so gemacht.

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Hier noch die einzelnen Zeiten: swim – 37:31 / bike – 2:05:55 / run – 59:43

Wichtig war mir zu dem Zeitpunkt eigentlich nur, dass ich ins Ziel komme. Das habe ich dann nach 3:48h geschafft. Nicht sonderlich gut, aber immerhin durchgekommen.

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Fazit: Ich muss an allem arbeiten, besonders aber weiterhin am Schwimmen. Denn da lasse ich einfach schon zu viel Zeit und erst recht Kraft liegen. Der Kopf muss mir wieder Freigabe erteilen was die Downhills angeht und auch nur an den Moment denken, damit ich mich nicht beim biken wieder schone. Laufen ist okay und wird bestimmt auch besser.

Das Beste aber ist, dass ich dieses Mal viel schneller Regeneriert bin. Nach dem Rennen Beine hoch, gut zu Abend essen, morgens ein kleines Läufchen und dann erst entspannt nach Hause fahren, war wohl genau richtig.

Mit dem Quartier haben wir auch alles richtiggemacht und haben direkt am Eventgelände im Bio Seehotel gewohnt. Das wird 2017 alles genau so wiederholt, nur dann einen Tag länger und auf der Strecke ein paar Minuten schneller!

Nächster Halt: Xterra Germany in Zittau am 20.08.

so long -der Ralph-

Xterra Schorfheide # Ralph

DNF und doch zufrieden.

JA, das geht auch.

DNF hört sich immer gleich so dramatisch und/oder versagend an, muss es aber nicht sein. Man kann auch aus einer „Niederlage“ viel Positives ziehen. Es hat zwar nun mal nicht bis ganz ins Ziel gereicht, aber trotzdem bin ich mit dem Xterra in Schorfheide richtig zufrieden.

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Samstag schon angereist und unser Headquarter auf dem Campingplatz Wolletzsee aufgebaut und gemütlich eingerichtet. Den Samstag habe ich dann mit Fahrradfahren und Ruhe verbracht. Gut gegessen und geschlafen, damit es am Sonntag keine Ausrede diesbezüglich geben kann. :-)

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Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück, ging es nun an die Vorbereitung. Sachen rauslegen, noch einen finalen Check am Bike und dann bei guter Musik etwas zur Ruhe kommen. Danach dann Startunterlagen geholt, eingecheckt und Wechselplatz eingerichtet.

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Und Zack, war es nur noch eine Stunde Zeit bis zum Start. Und auch die verging wie im Flug.

Machen wir es wie immer. Das Rennen aufgeteilt in seine 3(4) Disziplinen.

T1 – Schwimmen – Ansage war klar, NEOVERBOT.

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Mir war schon nach dem „warmschwimmen“ kalt :-)

Nicht nur mir war es viel zu kalt. Sei es drum, es ging mit etwas Verzögerung mit einem Massenstart laufend ins Wasser. Mein 2. Massenstart war genauso bescheiden wie der 1. Tritte, Schläge, nach ca. 100m Brille vom Kopf gekickt. Danach auf den ersten 750m nur schleppend ins Schwimmen gekommen.

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Nach dem Landgang ging es dann etwas besser, war ja auch viel Platz. :-) Eigentlich war da auch nie sowas wie Rhythmus im Schwimmstil und trotzdem bin ich wie in Berlin mit ca. 35min. aus dem Wasser. Das muss einfach verbessert werden.

T2 – Bike –

Der Wechsel war gut. Zumindest gab es keine merklichen Verzögerungen. Nur die Handschuhe gingen etwas beschissen an. Mit Trinkrucksack (werde ich nur noch benutzen) und vielen Gels ging es auf die 41km Radstrecke mit 700hm.

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Bei den Temperaturen wurde einem auf dem Kurs über Sand, Wurzeln und schönen Trails auf einem Kurs der 6-mal umrundet werden musste alles abverlangt. Ich kam aber gleichmäßig voran und holte doch einiges an verlorenen Plätzen wieder auf. Das baut auf alle Fälle auf für die nächsten Xterra.

T3 – Xrun

Beim Wechsel schon gemerkt, dass die Hacken etwas weh getan haben, es war aber nichts zu sehen. Und statt mir sicherheitshalber Socken anzuziehen, bin ich rein in die Laufschuhe und los. Nach einem Kilometer war der Schmerz dann mehr als deutlich zu spüren. Nach 2km heftigst und nach 3km, bin ich dann zur Wechselzone gegangen.

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Nix ging mehr. Mir ist das Blut in die Schuhe gelaufen und die Wunden waren ständig voller Sand. Na gut, da habe ich mal ordentlich Lehrgeld bezahlt. Aber zwischenzeitlich gab es auch schon einigeTipps, wie sich sowas vermeiden lässt.

Und wieder mal großen Dank an Adriane für alles. Manchmal muss das für die Partner bestimmt ganz schön nervend sein.

Fazit nach meinem ersten richtigen Xterra:

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Wer denkt, dass „olympisch“ anstrengend ist, sollte KEINEN Xterra machen. :-) Die Distanzen sind zwar die gleichen, aber sonst ja nicht zu vergleichen. Nicht mal ein bisschen.

Alles richtig gemacht beim Radfahren und Wechsel. Die Sache mit Trinkrucksack ist Top!! Gleichzeitig sind im Brustbereich noch Gels verstaut, die leicht zu greifen sind.

Radfahren/Laufen nur noch mit Socken und Vaseline am Hacken.

Beim Schwimmstart muss ich härter werden und sonst weiter und immer weiter an der Technik arbeiten. Ziel gleich/kleiner 30min. auf 1500.

Jetzt heißt es vernünftig regenerieren und mich sehr gut auf den nächsten Xterra in Zeulenroda am 23.07. vorzubereiten.

Alles wird gut, wenn nicht sogar besser :-)

so long – Ralph –

Zillertal Bike Challenge 1.-3.Juli 2016 # Marco – Resümee

Insgesamt kann ich mit meinem ersten Etappenrennen ganz zufrieden sein. Ich absolvierte die 190km/9000hm in 13h:43min, was den Gesamtrang 73 von 190 Teilnehmern entspricht. 23. bin ich in meiner Ak geworden. Würde ich es wieder tun? Wenn es nach meinem Vater geht ja, was mich sehr freut, er plant schon Verbesserungen für 2017. :-) Ihm danke ich ganz besonders, dass er das Ganze mitgemacht hat, sich den Stress angetan hat und dabei anscheinend trotzdem noch Freude hatte, DAAAANKE! Ich würde natürlich auch gern ein weiteres Mal starten, natürlich muss vorher was an Rücken und/oder Sitzposition gemacht werden! Dennoch denke ich, dass mir Etappenrennen nicht wirklich liegen, eher lange „Eintagesschinken“. Es ist einfach so, dass ich nach großen Belastungen schlecht runterkomme und schlecht schlafe, das rächt sich dann in den Folgeetappen! Aber evtl. kann man ja auch in der Richtung bis 2017 etwas verbessern. Für Tipps hab ich natürlich immer ein Ohr. ;)

Zur Reifenwahl braucht man hier nicht wirklich viel zu sagen. Es hatte vor der letzten Etappe die ganze Nacht geschüttet, aber Schotter bleibt Schotter, soll heißen die Maxxis Aspen und Ikon haben zuverlässig ihren Dienst erfüllt.
Die Nahrungsaufnahme gestaltete ich auch wie gehabt. In die Flaschen ne Prise Salz und 3:1 Malto/Fructose, zur Ergänzung Gels der Marke Squeezy, perfekt, keine Magenprobleme!

Was hab ich vergessen? Auf jeden Fall nochmal danke an Uta/Wolfgang fürs Shutteln, danke auch für die zahlreichen Aufmunterungs.-/Anfeuerungsmails und –whattsapps unterschiedlichster Leute.
Zum Abschluss wird’s noch ein par Sportografen-Bilder geben, das kann aber leider noch dauern.

Vielen Dank fürs Lesen,
euer Marco

Zillertal Bike Challenge 3. Etappe # Marco

3. Etappe 50km/3000hm

3. und letzter Tag, Start in Mayrhofen, einen Steinwurf vom Campingplatz entfernt. Heute etwas kühler, weniger Sonne und es sollte hinauf zum Gletscher gehen. Ziel war das Tuxer Fernerhaus auf gut 2600m Höhe. Zusätzlich zur Weste zog ich mir die Armlinge an, in den Zielbeutel kam alles Mögliche an Wechselklamotten!

Startanstieg heute „nur“ 1500hm hoch zum Penkenjoch. Den Beinen ging‘s den Umständen entsprechend, viel schlimmer der untere Rücken! Die Kombination aus langen Anstiegen und der Steilheit, einhergehend mit der niedrigen Trittfrequenz, bin ich einfach nicht gewohnt. Es krampfte, zwickte aus allen Ecken und (L)enden! Ein richtiger Druck auf den Pedalen war über einen langen Zeitraum nicht möglich. Nach kurzen Entspannungsphasen ging‘s hin und wieder mal. Der Wattmesser lag heute nur noch im Schnitt bei ca. 900hm/h. :-(
Oben am Penkenjoch eine kurze Abfahrt, gefolgt von 2 Rampen jenseits der 20%, bevor man die Wanglalm erreichte. Nun eine lange, nicht wirklich schön zu fahrende, Abfahrt auf grobem Schotter – später Asphalt – nach Vorderlanersbach. Von nun an hätte man getrost die Bremsen demontieren können, denn die letzten 22km verliefen überwiegend bergan! Bei km35 gab‘s die alltägliche Wechselflasche von Papa und bald wurde Hintertux (Talstation Gletscherbus) erreicht. Es wurde steiler und steiler, entschädigt wurde man aber durch die atemberaubende Landschaft, die Wasserfälle, die Ausblicke, einfach grandios! Leider zog es sich oben immer mehr zu. :-(
Vorbei an der Bichalm, der Bergstation vom Gletscherbus, waren die 2000m wieder überschritten.

Nun wurde es oft so steil, das wieder nur noch schieben möglich war. Aber das Ziel rückte langsam näher, nur leider sah man, ob der Nebelschwaden nix von Selbigem! Irgendwann, Flaschen leer, Beine leer, Rücken voll von Schmerzen, aber man hörte die Bergstation der Gletscherbahn und bald auch den Streckensprecher mit den Zieldurchsagen. Es war geschafft, das Ziel im Tuxer Fernerhaus erreicht, ich einfach nur platt aber überglücklich es geschafft zu haben! 4h:12min zeigte die Zeitmessung, Tagesrang 72 die Liste. In der Liste ordentlich abgerutscht, was mir auch schon vorher mein Gefühl sagte. Seis drum, das Abschlussessen dort oben hat alles rausgehauen. :-) Runter, bis Hintertux, ging es mit der Gletscherbahn (hier sah man nochmal sehr eindrucksvoll, durch welch aberwitzige Landschaft man sich eben noch gekämpft hatte). Bevor es dann ans heimrollen ging, durfte man noch das Finishertrikot in Empfang nehmen und bei einem wohltuenden Kaffee über das Erlebte plaudern. Ein kurzes Resümee und Bilder folgen die Tage…

Gruß Marco

Zillertal Bike Challenge 2. Etappe # Marco

2. Etappe 69km/3070hm

Heute Morgen ging es etwas entspannter zu, denn der Etappenstart rückte näher an unseren Campingplatz ran. In Zell am Ziller sollte gestartet werden, dort wo halt gestern die 1. Etappe endete. Der Wecker holte uns trotzdem 3h vor Start raus, zeitig essen heißt bei mir halbwegs zum Start verdaut zu haben. Die 6km nach Zell wurden dann per Rad erledigt, so konnte ich mich gleich etwas einrollen. Wetter wie gehabt, sehr warm. Dennoch startete ich heute mit Weste, denn es ging bis auf 2500m hinauf. Hinauf ist schon das richtige Stichwort, ab Start, welcher wieder um 9 erfolgte, knapp 2000hm am Stück! Wir passierten auf 1600m die Kreuzjochhütte und ab da ging‘s langsam ans Eingemachte. Schotterrampen bis 28% ließen erahnen was noch kommen sollte, waren aber gerade noch so fahrbar, wenn ich mir dabei auch mit 1*11 und 30er Blatt gefühlt die Beine zerstört habe. :-)

Auf den letzten ca. 150hm bis zum Übergangsjoch auf 2500m hieß es dann für alle Schieben, 35% und grober Schotter standen da wie eine Wand! Oben angekommen, und der Reißverschluss der Weste wollte nicht. Nach ner gefühlten Ewigkeit und einiger Schimpfwörter ließ er sich dann doch noch schließen und es ging in die Abfahrt. Es sollte vielleicht besser „Abrutsch“ heißen!? Erst so steil das kontrolliertes Verzögern kaum möglich war, dann gespickt mit Schneefeldern. Auf einem verlor ich den Halt und durchrutschte es auf dem Allerwertesten. Irgendwann war aber auch wieder Fahren möglich und es ging durch den malerischen Krimmlgrund hinauf zum Isskogel auf 2200üNN.

Ab da ca. 1000hm talwärts nach Gerlos. Neben Schotterwege und Asphalt gab‘s hier auch wieder 2 Singletrails…das Rennen hatte davon nicht viele, aber die die da waren, erste Sahne. :-)

An der Talstation Isskogelbahn wartete heute mein Papa mit der Wechselflasche, ein kurzes „Hallo“ und schon ging‘s wieder 600hm hinauf zur Gerlostalsalm, etwas Auf-und-Ab über einen atemberaubenden Panoramaweg weiter zur Kreuzwiesenalm. Nun zuerst auf Schotter, dann wieder Asphalt bergab Richtung Zell, 1300 Tiefenmeter am Stück. Die Hälfte davon war geschafft, ich war längst auf Asphalt unterwegs, da wurde es im Vorderreifen schwammig. Die Fuhre irgendwie zum Stehen gebracht, Plattfuss! Schlauchwechsel, kurze Zeit später wieder platt…ich muss in der Hektik was im Mantel übersehen haben. Das bekamen auch alle um mich herum mit, ich fluchte nicht wirklich leise über meine Eigenverschulden^^ Zig Teilnehmer fragten ob alles i.O. sei, es verging aber dennoch eine ganze Weile bis jemand einen Schlauch für mich hatte. Alles in allem verlor ich 30min bis ich wieder über Teilstücke des Wiesenalmtrails gen Zell weiterfahren konnte. Nun noch 6km auf dem Zillertalradweg zum Etappenziel nach Mayrhofen. Nach 5h:16min überquerte ich die Ziellinie. 30min Verlust, das waren 49 Plätze in der Tageswertung, ich landete auf Platz 99. Wie schon am Vortag wäre irgendwas um die 50. Position rausgekommen…hätte, wenn und aber, Egal, abhaken!

Zur Pace, mein „Wattmesser“ zeigte noch um die 1000hm die Stunde an…nicht mehr ganz so viel wie am Vortag. Zur Orientierung diente mir auch wieder Kathrin, welche ich heute am Berg nicht mehr halten konnte. Tagesform, oder hatte sie sich besser erholt, keine Ahnung, morgen geht’s weiter…!?

Marco

Zillertal Bike Challenge 1. Etappe # Marco

1. Etappe 69km/3000hm

Der Wecker klingelt kurz vor 6, ich war eh ständig wach, mir fällt es nicht schwer aufzustehen, der Puls rennt eh schon und signalisiert das Renntag ist. Frühstück, anziehen, Gepäckbeutel* fürs Ziel packen, wir nehmen die Bahn nach Fügen zum Start der ersten Etappe.
*Jeder Teilnehmer konnte am Start einen Beutel mit Wechselklamotten, Essensgutscheinen, usw. abgeben, welcher zum Zielort transportiert wurde. Feine Sache!

Um 8, eine Stunde vor Start angekommen, etwas eingerollt, ein letzter Toilettengang, ein Gel mit Wasser runtergespült, es war jetzt schon ordentlich warm! Punkt 9 Start, nur heute für alle Distanzen gemeinsam. Bis ich losrollte verging gefühlt eine ganze Weile, völlig egal, die drei Tage sind noch lang… Es sollte nun erstmal gleich 1300hm am Stück hinauf bis kurz unterhalb des Onkeljochs gehen, erst Asphalt, später Schotter, aber immer mit viel Sonne. Der Schweiß brannte in den Augen, den Beinen ging es ganz gut. Ich wollte es am ersten Tag sowieso ruhiger angehen lassen, es kamen ja noch 2 und Erfahrung mit Etappenrennen hatte ich ja auch noch keine! Mein Garmin zeigte eine Vertikalgeschwindigkeit welche zwischen 1000 und 1200hm pro Stunde schwankte…mein Wattmesser für Arme. ;) Im Anstieg war noch ein kurzer Plausch mit Kathrin Schwing drin, welche ich an diesem Tag noch öfter treffen sollte. Es folgte eine kurze Abfahrt über Wiesen, Bauernhöfe und Schotter, bevor es leicht bergan auf Asphalt der ersten Verpflegung in Hochfügen entgegenging. Zuvor wartete jedoch mein Papa um mir eine neue Flasche zu reichen. An der Verpflegung hielt ich trotzdem kurz, um einen Becher Iso zu nehmen, es war ja sehr heiß an dem Tag! Kathrin lief nun wieder auf und gemeinsam ging es in die lange Abfahrt nach Kaltenbach hinunter. 1000hm, inkl. kurzer Gegensteigung, galt es zu vernichten. Überwiegend technisch unspektakulär, aber das Tempo was Kathrin vorgab…holla, ich musste mich wirklich ordentlich strecken um dranzubleiben.

Eine weitere Verpflegung in Kaltenbach, hier rollte ich durch, ich hatte ja noch 2 fast volle Flaschen für den 2. und letzten langen Anstieg des Tages. Wieder ca. 1300hm, diesmal in der heißen Mittagssonne, wieder erst Asphalt, dann Schotter, hoch zur Kapaunsalm und weiter zur Kreuzjochhütte. Mir ging es immer noch recht gut, meine „Begleitung“ Kathrin ließ ich nun hinter mir, der „Wattmesser“ zeigte noch gute 1000hm die Stunde. Oben an der Kreuzjochhütte gab es nochmal nen Iso, bevor es in die lange Abfahrt zum Zielort Zell ging. Schnelle Schotterpassagen, ein wunderschöner Pumptrack und der bereits erwähnte Wiesenalmtrail ließen auch kaum Langeweile aufkommen!

Nach 4h:15min erreichte ich als 50. Gesamt von 213 das Ziel…damit konnte ich voll zufrieden sein und machte mich alsbald an die Vorbereitungen für Tag2….

Marco

Zillertal Bike Challenge - Die Tage zuvor # Marco

Nachdem ich schon 2015 mit dem Gedanken spielte, dieses – mein erstes – Etappenrennen zu fahren, wurde es 2016 nun Wirklichkeit. Ein befreundetes Päarchen informierte mich im Februar über ihre geplante Teilnahme, so machte auch ich schnell meine Anmeldung klar.

Es gab 3 Distanzen zur Auswahl, für welche ich mich entschieden hatte, brauch ich bestimmt nicht extra zu erwähnen;) 190km/9000hm galt es in 3 Tagen zu bewältigen, einmal quer durchs Zillertal. Den beiden kleineren Distanzen wurden ein Teil der Höhenmeter durch Bergbahnen abgenommen.

Am Dienstag vor dem Rennen reisten wir (mein Papa und ich) an, und machten es uns auf dem Campingplatz in Mayrhofen gemütlich. Er sollte sich als fast idealer Ausgangsort für das am Freitag startende Rennen herausstellen. Mittwoch Traumwetter, also Einrollen auf der Zillertaler Höhenstrasse…Papa sorgte auf dem E-Bike dafür das mir am Berg nicht langweilig wurde! Ich schaute mir am Nachmittag noch den, im Rennen mehrmals zu fahrenden, Wiesenalmtrail an, und so wurden es gute 2500hm. „Zum Glück“ war das Wetter am Vortag des Rennens dann etwas bescheidener, so konnte ich mal die Füße stillhalten, etwas Radpflege betreiben, mit Papa Höhenprofile studieren und Flaschenübergabeorte besprechen. Donnerstagabend waren dann Akkreditierung, Briefing und Pasta-Party in Fügen angesagt. Danke an Uta/Wolfgang fürs shutteln dorthin! Um es vorweg zu nehmen, die Pasta-Partys an den Abenden ließen kaum mal Wünsche offen…mehrere Sorten Nudeln/Soßen, Fleisch, Fisch, Salate, Cola, Wasser, Almdudler, Erdinger, usw….wohingegen die Strecken.- und Zielverpflegung etwas mau und eintönig daherkam. Orangen/Bananen, Riegel, Wasser, das wars schon fast^^ Lediglich am Start konnte man sich noch mit Gels eindecken. Sollte mir aber alles egal sein, im Rennen nehm ich ja bekanntlich eh meinen eigenen „Mix“ zu mir.

Am Abend noch Flaschen gefüllt, 3 sollten es für jeden Tag werden, Sachen für den nächsten Morgen bereitgelegt, am ersten Renntag hieß es früh aufstehen….

Marco

Wiesbaden Bike Marathon # Matthias

84 km / 2120 hm 

In Wiesbaden wurde zur MTB Jagd geblasen.

wiesbaden matthiasNoch müde vom spannenden Fußball-Krimi unserer Elf ging es früh morgens Richtung Wiesbaden. Dort angekommen holte ich im wunderschönen Jagdschloss Platte die Startunterlagen ab. Das kann ja was werden, ein Jagdschloss als Start Location. Schnell die Nummer an den Lenker getackert und die Treibjagd kann beginnen!

Pünktlich 09:15 viel der Startschuss aus der Schrotflinte. Alle hämmerten los und wollten somit den Bluthunden entkommen. Endlich den ersten Anstieg mit Blutgeschmack im Mund erklommen, ging es in die erste Abfahrt. Spätestens jetzt hatten wir alle Bluthunde abgehängt, aber keiner wollte das Tempo drosseln. Also weiter Zähne zusammenbeißen und im Pulk bleiben. Die Trails und Abfahrten waren technisch nicht so krass und man konnte es gut laufen lassen. Da kam Freude auf. Mittlerweile bin ich ca.70 Minuten unterwegs und es geht stetig bergauf. Ich fühlte mich, als hätte sich einer von den Bluthunden in meinem Maxxis Aspen festgebissen.

Irgendwie war bei mir die Luft raus. Jetzt musste ich für die hohe Anfangsgeschwindigkeit Tribut zollen. Gleich hatte ich die erste Runde geschafft und ich hörte schon die Kuhglocke meiner Liebsten. Sowas pusht mich immer ungemein. Schnell die Trinkflaschen und Squeezy Gels gepackt und weiter ging es. Es dauerte nicht lange und ich konnte dank der Gels meinen alten Diesel wieder im oberen Bereich belasten. Nun begann der Kampf nach vorne und ich konnte einige Mitstreiter wieder einholen. Circa eine Stunde vor Schluss fing es an zu schütten wie aus Kübeln. Das war auch gut so, denn dann konnten die Bluthunde meine Spur nicht mehr aufnehmen. Da ich wieder schneller unterwegs war, hätten sie eh keine Chance gehabt.

Gleich geschafft, ich kann das Jagdschloss schon sehen. Aber was nun? Wir streiften das Ziel nur und mussten noch eine ca. 3 Kilometer lange Schleife drehen. Da vorne sah ich noch einen Fahrer, und da war er wieder……… mein Jagdtrieb. In der letzten Trailabfahrt nahm ich die nicht vorhandene zweite Spur, vertraute meinen MAXXIS und zog an Frank vom guilty76 Racing Team vorbei. Im letzten Anstieg knallte ich die letzten Schrotkugeln raus und kam fertig und überglücklich mit 35 Sekunden vor Frank ins Ziel.

In meiner Altersklasse erreichte ich den 7. Platz und Gesamt den 33. Platz.

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Bis bald
Euer Matthias

MTB-Marathon Biesenrode # Marco, DNF

Um es vorweg zu nehmen, Julian, du hast nicht so viel verpasst...es sei denn du stehst auf Schlamm, teils mit Regen, oder ruppige Wiesenstücke bei denen dir dein 29er wie nen BMX vorkommt. :(

Es war bereits mein 3. Start bei diesem, eigentlich sehr schönen, Rennen.
Das Bergzeitfahren am Vorabend schenkte ich mir, lieber gab’s in der Heimat noch eine recht intensive 3h-Einheit auf der Straße. Noch eine letzte Doppelbelastung sollte es dieses Wochenende geben, bevor es am 1. Juliwochenende zur Zillertal-Bikechallenge geht, meinem ersten Etappenrennen. :)

Also am Samstagabend angereist, schon hier Regen satt. Freunde, welche die Strecke am Tag befuhren, meinten aber "...der macht’s auch nicht mehr schlimmer...." na super, das konnte ja was werden!
Da malwieder alles recht spontan war, machte ich mir im Vorfeld auch kaum Gedanken über die Reifenwahl. Die Maxxis Ikon/Aspen waren bestimmt nicht die ideale Wahl, doch an vielen Abfahrten hätte was grobstolligeres auch nicht weitergeholfen, wie ich an zahlreichen Stürzen begutachten durfte.
Mit viel Glück und Vorsicht kam ich einigermaßen ohne Absteigen runter. An den Auffahrten griffen die Reifen sogar recht gut, ein gleichmäßiger-beherzter Tritt vorausgesetzt. Irgendwo bei 2 Drittel der ersten Runde bin ich auch noch falsch abgebogen, nach ca. 5min wieder die Strecke gefunden, sämtliche Mitstreiter weg, sowie ein guter Teil meiner Motivation!
Was aber auffiel, trotz der recht hohen Umfänge in den letzten Wochen waren die Beine recht gut, also weiterfahren, es zumindest als Training nutzen. :)

Am Ende jeder 30km Schleife, gab’s noch eine schöne Flussdurchfahrt, nach welcher man auch fast wieder sauber war.
Rundendurchfahrt, nächste Flasche und zusätzlich ein Squeezy-Gel, der klebrige Boden zog gut Energie! Nachdem ja nun auch die Kurz.- und Mitteldistanzler über die Strecke sind, fuhren sich einige Passagen besser, andere wiederum nur noch schlimmer...besonders als dann zur Hälfte der 2. Schleife der Landregen einsetzte. Jetzt machte es auch langsam für mich keinen Sinn mehr. Der Zug nach vorn war längst abgefahren, ein Sturz nur eine Frage der Zeit und eine Erkältung das Letzte was ich kurz vor dem Zillertal-Event gebrauchen könnte!

Also bin ich nach 2 von 3 Runden ins Ziel. Knappe 4h waren es alles in allem auch wieder, Sa + So kann man also als gutes Training abhaken. :) In 2 Wochen steht dann, wie erwähnt, das Etappenrennen im Zillertal an, ich freu mich schon riesig und hoffe dann wieder erfreulicheres berichten zu dürfen.

Bis dann.
Marco

Bilder MTB Biesenrode

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Berlin Thriathlon # Ralph

Olympisch geht gut. 

Mal vorab: Wenn „Nervosität“ „olympisch“ wäre, hätte ich die Goldmedaille :-)

Irgendwie war ich doch viiiieeel nervöser vor diesem Wettkampf als sonst vor irgendwelchen Rennen.
MTB-, Lauf-, Duathlon oder Sprintwettbewerbe (Tri) lassen mich doch meist relativ kalt. Aber, die erste Kurz- oder auch olympische Distanz genannt, machte mich doch sehr nervös. Das lag aber einzig und alleine am schwimmen, zu unrecht eigentlich!

Jetzt aber zum Berlin Triathlon.

Nach fast KEINEM Frühstück im Hotel, lag an meiner Hibbeligkeit, bin ich pünktlich zum Check in auf dem Eventgelände gewesen. Alles ordentlich aufbauen und dann den Schwimmstart und die Wechselzone inspizieren. Verbot von Neopren war auch schon ausgesprochen. Schlecht für mich, mein relativ bescheidenes Schwimmen und auch wirklich nicht dienlich für meine Psyche. Es war schon sehr warm andem morgen und ich versuchte mich so lange wie möglich im Schatten aufzuhalten.

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Bald kamen dann auch noch Adriane, ihre Schwester Kerstin, mein Sohn Paul und seine Freundin Anna dazu. So viele Fans hatte ich schon lange nicht mehr. Wir haben dann noch den Kinderrennen zugesehen und auf die 1. olymische Startwelle gewartet. Dann ging es aber mit der Zeitverzögerung los. Radstrecke nicht frei, wohl Autounfall. Immer wieder wurde verschoben, so dass die 1. Welle erst um 11:30 statt um 10 Uhr gestartet ist. Dadurch kam ich natürlich mit der 2. Welle erst um 12:30 los. Alles nicht so schlimm, bis darauf, dass ich Hunger bekommen habe. Ging dann aber auch ohne weiteres Essen.

Jetzt auf zum Schwimmen

Wie gesagt, ich war nervös. Aber kaum im Wasser, war alle Nervosität wie weggeblasen. Kopf frei, denn nur der Gedanke an Spaß und an den Zieleinlauf war in meiner Birne vorhanden.

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Nach etwas einschwimmen ging es dann an die Startlinie. Durch das masseln mit der „Konkurrenz“, habe ich sogar den Start verpasst. Dann aber schnell los. Kraul hat erstaunlich gut geklappt, aber durch die Unerfahrenheit mit Massenstart und ständigem angefasst und getreten werden, habe ich den Rythmus verloren und habe einen Mix aus Kraul und Brust hingelegt. Auf diese Weise habe ich sogar einige überholt und bin nach gut 35 Min. aus dem Wasser und habe mich auf den Weg in die Wechselzone gemacht. Genaue Zeit- 36:38min bis zur Zeitnahme – 200m nach dem Wasserausstieg.

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T2 – Rad

Gewitter – Regen -Pfützen – Hitze, also war beim Radfahren alles dabei. Gut aus dem Wasser gekommen, wie ich finde sauschnell gewechselt und auch gut in Schwung gekommen. Es war Windschattenfreigabe auf der knapp über 4km Strecke, die 9 mal gefahren werden musste. Witzig war, dass der Gewitterschauer nur auf der Strecke war und die Zuschauer im Wechselbereich davon fast nix bekommen haben, wir aber in den Kurven sogar langsam machen mussten. Das Radfahren lief gut, habe ich auch nicht anders erwartet. Radzeit war 1:08:39 – inkl. Wechsel und Gewitter.

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T3 – Lauf

Auch das Laufen ging gut obwohl es warm, sehr warm war. Im Plänter Wald war es tropisch nach dem Gewitter und an der Straße bist du nur in der Sonne gelaufen. Ab km 7 wollten die Oberschenkel langsam aber sicher zumachen, aber endlich hat mal mein Kopf gesiegt und ich habe das Ding ins Ziel gebracht. Mit der Zeit von genau 53 Minuten für 10,25km bin ich fürs 1. mal und unter den Umständen sehr zufrieden.

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Gesamtzeit – 2:38:17

Fazit nach der ersten olympischen Distanz: Schwimmen und Laufen weiter optimieren, dann geht es in der Ergebnisliste schnell weiter nach vorne. 5 Minuten wären hier schon ca. 100 Plätze in der Gesamtwertung gewesen.

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Das wichtigste aber ist, ES HAT EINFACH NUR VIEL SPASS GEMACHT

Next Event – MTB Marathon Biesenrode am 19.06.2016 -euer RaceRalle-

swim-bike-run – team prowell germany

Start in die Rennsaison 2016 # Fabian

Material:
Wie jedes Jahr gibt es materialtechnisch einige kleine Veränderungen. Das Budget wurde diesmal jedoch vollkommen anders eingesetzt. Meine beiden Räder sind sowieso so gut wie ausgereizt, da gibt es kaum noch etwas zu verbessern. Beim MTB wurde die Leistungsmessung von Stages gegen eine Rotor Rex 1.1 Inpower aus dem Hause BikeStore Bad Harzburg getauscht. Beim Rennrad kam aus Optikgründen noch ein Alu Hochprofil LRS von Veltec ans Rad. Die größte Veränderung befindet sich somit an meinem Körper.
Schluss mit herausfallenden Kontaktlinsen! Im Laserzentrum Kempten wurde meine Sehschwäche vollends behoben – Full HD ohne Sehhilfe! Auch abseits des Sports ein Gewinn an Lebensqualität.

Trainingslager Levico Terme 25.03.2016 bis 03.04.2016:
Begonnen hat die Saison mit einem Trainingslager in Levico Terme - Südtirol. Dort wurden in 10 Tagen mit meiner Freundin zusammen einige Grundlagen geschaffen. Allerdings kam auch der Urlaub nicht zu kurz.

Kempten Bike Marathon 17.04.2016:
Das erste Rennen war der Kempten Bike Marathon, welches mein Verein der RSC Kempten ausgerichtet hat. Das Wetter ließ allerdings stark zu wünschen übrig und wir mussten uns mit einer Dauerdusche bei etwa 5°C zufrieden geben. Durch einen Start sehr weit hinten im Feld und eine noch stark ausbaubare Form, war die Motivation kaum vorhanden. Mit dem Maxxis Beaver war auch in den schlammigen Abschnitten ein äußerst entspanntes Fahren möglich, allerdings war der Rollwiderstand auf den Schotterpassagen einfach viel zu hoch, weshalb ich diesen Reifen nur noch am Vorderrad einsetzen werde. Abgeschlagen im Mittelfeld bin ich letzten Endes ins Ziel gerollt.

Bike Marathon Bad Harzburg 24.04.2016:
In der folgenden Woche sollte auch schon das nächste Rennen folgen. Der Bike Marathon Bad Harzburg ist auch zugleich eine gute Möglichkeit mein Team „Prowell Germany“ zu treffen.
Der Start lief hier schon deutlich besser als in Kempten. In der ersten Verfolgergruppe konnte der Singletrailanstieg in Angriff genommen werden. Leider hatte ich beim Kampf um die Position leicht überzogen und musste wieder einige Leute ziehen lassen. Im flachen oberen Teil kam dann der Versuch nochmals an die Gruppe vor mir anzuknüpfen, allerdings war dies nicht mehr möglich. Kurz vor der langen Abfahrt ging es dann auch noch mit Magenkrämpfen los. Somit war auch dieses Rennen gelaufen, Platz 29 AK konnte ich mit einer etwas gemütlicheren zweiten Runde noch ins Ziel retten.

Die Form wird langsam besser, bis zur Beskidy Trophy Ende Mai gibt es aber noch einiges zu tun!

Gruß Fabian

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Bike Marathon Bad Harzburg # Julian

Erstes Heimrennen 2016 bei „schönstem“ Aprilwetter.
40km; Platzierung: 15. AK., Gesamt 25.

Zum mittlerweile schon vierten Rennen 2016 gings in meinen Nachbarort, zum „8. Protective MTB Marathon Bad Harzburg“. Die Anreise war dieses Mal so kurz, sodass ich kurzerhand direkt mit dem MTB von zu Hause zum Start gefahren bin. Auf dem Hinweg kam ich schon in den ersten Hagelschauer. Das Wetter war an diesem Morgen eher winterlich als frühlingshaft. Ein Tiefdruckgebiet hat sich über Deutschland breitgemacht und schaufelte kalte Polarluft, unter anderem, auch in den Harz. Somit lagen die Temperaturen um den Gefrierpunkt. Am Start-/Zielbereich angekommen die Startunterlagen entgegengenommen, welche Stefan netterweise schon abgeholt hatte. Bei den leicht schattigen Temperaturen fror ich mir ab jetzt erstmal eine knappe Stunde lang leicht den Arsch ab, bis endlich der Start um 10 Uhr war.
Zusammen mit Fabian fuhr ich mich noch ne Runde warm. Nachdem der Start der Langstrecke erfolgt ist, gings auch für uns in die Startaufstellung. Wir platzierten uns recht weit vorne, um am Anfang den Anschluss nicht zu verlieren. Unser Augenmerk lag vor allem auf dem Singletrail wenige Kilometer nach dem Start, wo ein Überholen langsamer Fahrer so gut wie nicht möglich ist.

Start pünktlich um 10 Uhr, nachdem der Start-/Zielbogen aufgrund eines Stromausfalles noch kurz vor dem Start zusammengebrochen war… Jetzt fing es auch heftig an zu schneien und ich hing mich voll ins Zeug, den Anschluss nach vorne nicht zu verlieren. Dies klappte auch mehr oder weniger gut. Ich konnte einige Plätze gut machen, verlor aber auch wiederrum ein paar. Um nicht gleich am Anfang zu überdrehen, musste ich auf meine Watt-Werte achten und nahm lieber ein wenig raus. So verlor ich auch erstmal Fabians Hinterrad. Soweit so gut (das Anfangsprofil des Rennens liegt mir an sich eh überhaupt nicht. Ich starte lieber erst mit einem flacheren Stück, als sofort ab dem Start stramm den Berg hoch). Am Anfang des Singletrails angekommen musste sich unbedingt noch ein Fahrer vordrängeln, welcher den Schwung und die Ideallinie des Schlüsselstücks (neben einer kleinen Treppe) komplett verpasste und ich ihm deswegen, fast reingefahren wäre. Somit musste ich schnell vom Rad, ihn überholen und löste mit der Aktion den großen Stau aus. Naja, taktisch war es für mich perfekt, denn alle hinter mir wurden erstmal eingebremst. Allerdings war die Aktion echt scheiße von dem Fahrer vor mir…
Sei es drum. Es ging stetig steil weiter bergan und ich konnte dank der langsameren vor mir sogar ein wenig regenerieren. Nach dem ersten Singletrail kurz mal durchgezogen und einige langsame Fahrer überholt. Danach ab in den nächsten Singletrail, immer weiter bergauf. So langsam blieb der Schnee jetzt auch liegen und bildete fast eine geschlossene Schneedecke. Die Strecke blieb trotzdem relativ trocken, da dieser nur langsam bis gar nicht getaut ist. Kurzer Blick aufs Garmin: 0 Grad und das Ende April! Nach dem Trail kam erstmal ein etwas breiterer Forstweg. Hier arbeitete ich mich wieder an Fabian ran, der leider mit Magenbeschwerden zu kämpfen hatte. Schade, ich wäre gerne mit ihm zusammengefahren. Für mich ging es weiter nach vorne, noch ein paar Plätze vor dem nächsten Trail gut gemacht. Hier konnte ich mal relativ ohne Probleme Gas machen, da der nächste Fahrer ein paar Hundert Meter vor mir war. Am obersten Punkt der Strecke hatte ich die Gruppe vor mir auch eingeholt, blieb aber die nächsten Kilometer in dieser Gruppe, da es erstmal etwas flacher weiter ging, wo ein bisschen Windschatten nur von Vorteil sein kann. Vor dem nächsten Anstieg ließ ich die Gruppe reißen, denn ich wusste nach der nächsten Kurve kommen erstmal 20 %. Schon praktisch, wenn man auf den Hausstrecken fährt :D. Ich hing mich später relativ problemlos wieder an die Gruppe ran, fuhr mein Tempo weiter und überholte letztendlich alle wieder und konnte sie doch beachtlich distanzieren.
Jetzt folgte die erste richtige Abfahrt zurück Richtung Start/ Ziel, wo mein Fully mal ein wenig seine Vorteile zeigen konnte. Leider wieder viel Verkehr, wahrscheinlich auch schon einige der langsameren Fahrer der Langdistanz. Ich schlängelte mich vorsichtig vorbei und lies erstmal laufen. In einer Bachdurchfahrt noch eine kleine Unterbodenwäsche, danach einen knackigen Gegenanstieg hochgedrückt und weiter in Richtung zweite Runde. Ein paar Kilometer später ging es dann in die zweite Runde und es standen wieder knapp 400hm am Stück auf dem Programm. Kurz ein Squeezy-Gel reingedrückt und es ging an der Treppe vorbei in den Singletrail und weiter berghoch. Ich ging mit der Übersetzung weit runter und fuhr die nächste Zeit auf Trittfrequenz, was sich oben bezahlt machte. Im Trail ging es außerdem noch am Fotopunkt „Stefan“ und „Familie“ vorbei. Die nächsten Kilometer verliefen relativ ereignislos. Ich fuhr konstant meine Watt-Werte und holte so einige Fahrer ein, welche anfangs wohl überdreht hatten. Oben kam ich dann in den nächsten starken Schneeschauer.

Ach was ein schönes Wetter heute. Im flachen Stück konnte ich dieses Mal leider keine Gruppe finden oder aufbauen, da mir die Fahrer zu langsam waren. Es hing sich auch keiner hinten ran und so fuhr ich erstmal alleine weiter. Im letzten Anstieg (der mit den 20 % Steigung) ließ ich dann nochmal alles raus und konnte so noch etwas Zeit gut machen. Vor dem technischen Downhill noch eine Gruppe überholt und mit einem Fahrer vom Team NRT im Schlepptau ging es dann bergab. Endlich mal kaum Verkehr und wir konnten so richtig laufen lassen. Hatte jetzt auch irgendwie total den Überblick verloren, auf welcher Position ich mich befand, da momentan irgendwie Fahrer aller Strecken vertreten waren. Ich überholte weiter, wahrscheinlich Fahrer der anderen Strecken und konnte mich dann gut einen Kilometer vor dem Ziel noch von meinem Verfolger absetzen. Mit einer Zeit von 1:52h erreichte ich das Ziel und unterbot mein selbst gestecktes Ziel von 2 h deutlich.
Mit dem Ergebnis bin ich mal so richtig zufrieden! Nach drei Rennwochenenden am Stück heißt es jetzt erstmal knapp einen Monat Rennpause, bis dann am 21. Mai der zweite Lauf des Harzcup in Hohegeiß ansteht. Je nachdem, wie das Rennen verläuft, geht’s dann am gleichen Tag noch in Bad Salzdetfurth in die „Nachtschicht“. Die nächsten Wochenenden werden aber auf keinem Fall ruhig verlaufen. Jetzt stehen erstmal ein paar RTF-Veranstaltungen mit dem Rennrad auf den Plan, um wieder einige Kilometer zu schruppen und vielleicht auch ein wenig an der Rennstärke zu arbeiten.

Bis dahin Julian

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