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"Runter vom Sofa, raus in die Natur!"



KitzAlpBike Ultra in Kirchberg, Tirol, # Matthias

KitzAlpBike Ultra in Kirchberg, Tirol, 90 km, 3.800Hm

Ein Rennbericht mal aus einer anderen Perspektive, die meiner Scarlet. Für alle die es noch nicht wissen, Scarlet ist mein heiß geliebtes Cannondale Scalpel Fully by Hornburg Bikes.

kitzalp matthias1Am Vorabend bekam ich eine Startnummer samt Höhenprofil an meinen Lenker verpasst. Früh um 07:00 Uhr war meine Nacht zu Ende und noch im Halbschlaf gab es ein warm up. Danach ging es für mich in den ersten Startblock. Dort herrschte eine ganz besondere, magische Atmosphäre. Alles schien so ruhig und entspannt....

Punkt 08:00 Uhr viel dann der Startschuss. Nun bekam ich die Sporen zu spüren.

Ab Brixen im Thale verließ das Führungsfahrzeug unser Feld und das Rennen wurde freigegeben. Jetzt hieß es die ersten 1000Hm am Stück zu vernichten. Meine bessere Hälfte tat sich schwer den richtigen Tritt zu finden. Je höher wir stiegen desto runder und harmonischer wurde aber dann sein Tritt. Fast oben angelangt erwarteten uns auf der Westendorfer Choralpe hunderte von Zuschauern, die uns die steile Rampe regelrecht hochpeitschten. Oben angekommen wurden die leeren Squeezy Flaschen gegen volle von der Bine getauscht. Nun begann die rasante Abfahrt zuerst über Schotter, dann ging es mit Achterbahn Feeling durch den Harlassanger Trail. Wir hatten beide das Grinsen im Gesicht ;-). Dieses verging jedoch so schnell wie es gekommen war, kaum das Tal berührt, ging es schon wieder 900 Hm bergauf. Oben erwartete uns der Einstieg in den oberen Teil des anspruchsvollen Fleckalm Trails. Nun wurde mein Fahrwerk bis auf’s äußerste strapaziert. Auch diese Sektion meisterten wir mit Bravour. Jetzt wurde wieder was das Zeug hält in meine Pedale getreten, es ging zum berühmt berüchtigten Kitzbüheler Hahnenkamm und von dort zum höchsten Punkt des Marathons, dem Pengelstein. Jetzt ging es wieder 1000 Hm bergab. Mein Fahrwerk bügelte alle Unebenheiten weg und mit einer super Traktion Dank Maxxis ging es in die schnellen Schotterkurven. Zum 2. und letzten Mal ging es auf den Schlußanstieg zum Ochsalm Berg. Jetzt bekam ich nochmal richtig Zug auf die Kette, als ob es eine Bergwertung zu gewinnen gäbe. Das war mir aber ganz recht, umso schneller ging es diesmal in den kompletten Fleckalm Trail, denn dort konnte ich wieder meine Vorteile ausspielen. Jetzt, beim zweiten Durchlauf, wurde ich noch souveräner und flüssiger durch die Wurzel- und Steinpassagen manövriert. Gleich geschafft, das Ziel schon vor meinem Steurrohr, nur noch über die Holzbrücke und dann nach links in die Zeil einfahrt. Was nun? Dreht er jetzt komplett durch?! Da war er, der klassische Ziel- Sprint. Nach 06:19 standen meine Laufräder das erste Mal wieder still.

Unsere Platzierung: 70.Rang Overall, 22.Rang Wertung: Marathon Ultra Lizenz Männer

In Vertretung:

Eure Scarlet ;-)

Bilder Sportograf

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